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Entwaffnen - völlig sinnloses Konzept?
Taschenschieber:
Entwaffnen und Abstechen hat aber das Problem, dass es automatisch geht, wenn das Entwaffnen geht - und das Entwaffnen ist nur eine einzelne Aktion.
Der Ausgang eines Kampfes sollte imho aber nie an einer einzigen Aktion hängen.
Gummibär:
Nene, der Entwaffnete kann immer noch ausweichen, es ist also noch ein Angriffswurf gegen den Verteidigungswert erforderlich. Der Verteidigungswert wird nicht gesenkt, dafür wird der Schaden entsprechend erhöht. Außerdem sind bis zu diesem Angriffswurf erst einmal alle anderen am Kampf beteiligten dran.
* Verbündete des Entwaffneten könnten dessen Gegner zu dritt Angreifen und besiegen, bevor der wieder drankommt.
* (D&D 4) Der Entwaffnete könnte seine Position nach hinten verlagern (Bewegungsaktion) und dann wegrennen (Standardaktion umgewandelt), anschließend greift ein Verbündeter den Entwaffner an, so dass dieser einen Gelegenheitsangriff einstecken muss, falls er den Entwaffneten verfolgt, ggfs. ist er auch noch markiert
Blizzard:
--- Zitat von: Fantomas am 2.06.2012 | 10:03 ---Nun ja, Entwaffnen ist schon präzise der Akt, bei dem der Gegner dessen beraubt wird, was er als Waffe verwendet.
--- Ende Zitat ---
Wie entwaffnest du nach dieser Definition jemanden, der für den Angriff nur die Faust verwendet?
--- Zitat von: Gummibär am 2.06.2012 | 22:17 ---Jemanden zu töten wäre demnach auch eine Form des Entwaffnens...
--- Ende Zitat ---
Hoecker, Sie sind raus!...
--- Zitat ---Nein! Ich meine mit Entwaffnen, dass jemand seiner Waffe verliert und das der schwerwiegendste Sondereffekt ist, der beim Entwaffnen entsteht. Also nicht Hand/Klaue abschlafen, das ist ein anderes Manöver!
--- Ende Zitat ---
Das ist mir schon klar. Immerhin muss der Entwaffnete in den meisten Systemen eine (Kampf)aktion opfern, um eine andere Waffe zu ziehen, oder die Waffe, falls sie auf den Boden geflogen sein sollte,aufzuheben. Ich finde das nicht ohne, das kann von jetzt auf gleich die gesamte (Kampf)Taktik über den Haufen werfen.
--- Zitat ---Und einen Magier zu knebeln ist wohl doch noch deutlich schwieriger, als jemanden zu entwaffnen, weswegen das nicht gleich geregelt werden darf.
--- Ende Zitat ---
Abgesehen davon, dass das sowas von situationsabhängig ist, was von beidem schwieriger ist, gebe ich dir im letzten Punkt Recht: Für das Knebeln des Magiers würde ich auch nicht auf Entwaffnen würfeln lassen sondern auf einen anderen Skill.
YY:
--- Zitat von: Gummibär am 3.06.2012 | 22:22 ---Der Verteidigungswert wird nicht gesenkt, dafür wird der Schaden entsprechend erhöht.
--- Ende Zitat ---
Verständnisfrage:
Bezieht sich das auf dein System und wenn ja, warum machst du das so rum?
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Blizzard am 3.06.2012 | 22:43 ---Wie entwaffnest du nach dieser Definition jemanden, der für den Angriff nur die Faust verwendet?
--- Ende Zitat ---
Indem ich eine Waffe per Defintion als Gegenstand auffasse. Eine Faust ist ein Körperteil und kein Gegenstand. Und eine Ent-Waffnung ist das Entfernen der Waffe aus dem Besitz des Gegners.
Man sollte nicht den Fehler begehen und den Begriff Waffe mit dem Begriff des Angriffs verheiraten. Ich kann a) auch jemanden ohne den Einsatz einer Waffe angreifen und zudem gibt es b) auch "Schutzwaffen", die gar nicht dem Angriff dienen.
Der Einsatz einer Waffe ist ja nur eine mögliche Option für einen Angriff, bei der ich mir durch die Waffe einen Vorteil verschaffe. Mit der Entwaffnung hebe ich diesen Vorteil wieder auf. Ich verstehe überhaupt nicht, warum das ineffizient sein soll. Ich finde das sogar sehr sinnvoll, so grundsätzlich betrachtet.
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