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[Ideensammlung] Interstellares/Interdimensionales Antriebssystem

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Sagittarius:
Moin,

eine solche Idee wie die deine spukt bei mir auch schon des längeren im Kopf herum. ~;D
Ich dachte dabei aber weniger an einen Null-Zeit Raum sondern eher an eine Raumfaltung. Diese Idee stammt aus dem Film "Event Horizont".
Dabei ist nicht die Dauer des Durchgangs  = Null sondern die Entfernung.
Leider wird das Im Film nur kurz angerissen. Im FIlm hat aber wohl was nicht gestimmt und das Schiff hat einen Umweg gemacht und kam mit einer ähm…anderen Besatzung zurück.
Die spieltechnische Umsetzung dessen ist aber eine arge Strapazierung der Logik, der Vorstellungskraft und der physikalischen Grundsätze sowieso. Deshalb habe ich die Weiterspinnung des Null-Entfernungs Antriebes wieder verworfen.

Wenn du nichts dagegen hast, greife ich auf deine Idee des Null-Zeit Raum zurück.

Ein paar lose Überlegungen meinerseits:

- Die NZR Durchquerung benötigt irrsinnig viel Energie, so daß der Sprung nur von wahrlich potenten Raumschiffen durchgeführt werden kann.
- Die Navigation ist eine heikle Angelegenheit, da viele Faktoren für einen korrekten Start-Ziel Flug bekannt sein müssen ( vorhandene Energie, Masse von Schiff, Sternen, eventuell in der Flugbahn liegende Singularitäten etc.)
- Können Menschen (Lebewesen) einen solchen Flug im wachen, bewussten Zustand bewältigen ( siehe C.C Cherryh Chanur Bücher)?
- Wären "Abschussrampen" für Kleiner Schiffe möglich oder können diese im Kielwasser der Sprungschiffe mitreisen?
- Wie weit von der Zielmasse muß das Sprungschiff in den normalen Raum zurück?
- In welcher Frequenz kann gesprungen werden?
- Was passiert bei einem Sprungunfall?
- Wie stark beeinträchtigt ein solcher Sprung die strukturelle Integrität des Schiffes?
- Welches sind die Beschränkungen dieser Technologie? Wem steht sie zur Verfügung?
- Gibt es Nebenwirkungen durch den Sprung (siehe Fading Uns)?

Fürs erste

Gruß
Der Schütze

SeelenJägerTee:
Das heißt man könnte eine Vernichtungswaffe mit einem starken Antrieb koppeln und sie würde im höheren Orbit über dem Planeten auftauchen.

Wenn in dem Raum keine Zeit existiert. Würde das überhaupt eine Bewegung zulassen (deine Aussage, dass sich in diesem Raum nichts formen könnte würde dagegen sprechen (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Du argumentierst ohne Zeit würde sich nichts zusammenballen. Eine Zusammenballung ist ja aber einfach eine durch Schwerkraft ausgelöste Bewegung von Teilchen relativ zueinander. Schwerkraft muss es in dem Raum ja geben, sonst könntest du ihn nicht mehr in der Schwerkraftsenke verlassen.
Wenn es aber Schwerkraft gibt, und du dich in dem Raum bewegen kannst (ich nehme mal das Funktionieren des Antriebes als gegeben und passe daran dann die Realität an) wäre die logische Konsequenz, dass sich aus einer Gaswolke in 0-Zeit der Planet bildet.

Offenbar projizieren unsere Himmelskörper ihre Schwerkraft ja in die Andere Dimension. Es wäre also logisch, dass dortige Himmelskörper ihre Schwerkraft in unsere Dimension erstrecken.
Dadurch hättest du auch gleich eine Nette Erklärung für die "dunkle Materie" DM sind einfach Himmelkörper in dieser Dimension.
)? Würde es bedeuten dass alle Zustände "gleichzeitig" existieren.  wtf?

Sehe ich das richtig, dass ich mit meinem konventionellen Antrieb nur auf 1 mm/Jahr beschleunigen müsste? Zeit bis zur Ankunft spielt ja keine Rolle.
Das hätte den Vorteil, dass ich sobald ich am Zielort ankomme nur sehr langsam in die Schwerkraftsenke eintrete also auch wieder sehr schnell (mit einem kurzen Schub meiner Positionsdüsen) soweit aus der Schwerkrafsenke raus bin, dass ich wieder Springen kann.


Das Ganze hat natürlich den Vorteil, dass du kein Perepetuum Mobilet ermöglichst. Da du immer nur in Richtung der höheren Schwerkraft springen kannst fällt der Spaß "Ich springe aus der Schwerkraftsenek an den Rand und gewinne beim Zurückfallen Energie" weg.

Dark_Tigger:

--- Zitat von: SeelenJägerTee am 10.06.2012 | 19:50 ---Sehe ich das richtig, dass ich mit meinem konventionellen Antrieb nur auf 1 mm/Jahr beschleunigen müsste? Zeit bis zur Ankunft spielt ja keine Rolle.
Das hätte den Vorteil, dass ich sobald ich am Zielort ankomme nur sehr langsam in die Schwerkraftsenke eintrete also auch wieder sehr schnell (mit einem kurzen Schub meiner Positionsdüsen) soweit aus der Schwerkrafsenke raus bin, dass ich wieder Springen kann.

--- Ende Zitat ---

Naja du musst bedenken 1mm/Jahr im Verhältniss zu, was? Zum zentralen Objekt des Ursprungssystems? Das zentrale Objekt im Zielsystem wird sich völlig anders bewegen!
Du wirst eine ganze Menge Delta/V für Geschwindigkeitsanpassungen an das Ziel verplemper müssen. Ob am Start oder am Ziel ist vermutlich egal.

Sagittarius:

--- Zitat von: SeelenJägerTee am 10.06.2012 | 19:50 ---
Sehe ich das richtig, dass ich mit meinem konventionellen Antrieb nur auf 1 mm/Jahr beschleunigen müsste? Zeit bis zur Ankunft spielt ja keine Rolle.
Das hätte den Vorteil, dass ich sobald ich am Zielort ankomme nur sehr langsam in die Schwerkraftsenke eintrete also auch wieder sehr schnell (mit einem kurzen Schub meiner Positionsdüsen) soweit aus der Schwerkrafsenke raus bin, dass ich wieder Springen kann.



--- Ende Zitat ---

Ich stelle mir das eher so vor, daß die konventionelle Eintrittsgeschwindigkeit = der k. Austrittsgeschwindigkeit ist.
Wenn du dich mit 1mm / Jahr fortbewegst, wirst du niemals das "Sprungtor" erreichen, da jenes zumindest aus Sicherheitsgründen sich nicht direkt an der Schiffshülle aufbaut und das öffnen eins solchen Tores oder dessen Erhaltung imense Energien frißt.

Erestor:
Hallo,

--- Zitat von: Fantomas am  2.06.2012 | 09:48 ---Die Idee dahinter ist aber ohnehin nicht neu: Da die Naturgesetze unserer Dimension bestimmte Dinge nicht zulassen, wechseln wir einfach die Dimension. Damit soll die Handwedelei aber nach Möglichkeit auch schon enden.
--- Ende Zitat ---
Heißt das, dass auch hier sich unsere Dimension besser durch Einsteins Theorien beschreiben lassen als mit Newtons? Insbesondere bei den großen Abständen?

--- Zitat --- Vorausgesetzt wird lediglich, dass es eine andere Dimension gibt, in dem die Verbindung zwischen Raum und Zeit nicht existiert. Es gibt nur Raum, aber keine Zeit. Entfernungen, die man dort zurücklegt, finden also aus der Perspektive unserer Dimension in Nullzeit statt, weshalb ich das Ganze auch einfach "Nullzeit-Raum" nenne. Sprich, man transferiert ein Raumschiff mit einer relativen Geschwindigkeit > 0 (also Hauptsache, dass Ding bewegt sich) in die andere Dimension, wo es in Nullkommanix Strecken zurücklegt, deren Bewältigung in unserer Dimension Ewigkeiten dauern würde.
--- Ende Zitat ---
Das verstehe ich nicht. Es gibt keine nicht-lokale absolute Gleichzeitigkeit in den Relativitätstheorien. Also wenn ein Ereignis der Wechsel in die andere Dimension an einem Ort ist und ein anderes Ereignis der Rückwechsel aus ihr an einem weit entfernten Ort, so ist eine Gleichzeitigkeit dieser Ereignisse nicht unabhängig von einem Beobachter und dessen Bewegeung definiert.
Ich würde eher verstehen, dass für die Reisenden selbst die Reise ohne Dauer erfolgt und eine Hin- und Rückreise etwa solange braucht wie der Aufenthalt am Zielort, ohne "Gleichzeitigkeit" zu bemühen. In welchem zeitlichen Verhältniss der ferne Aufenthalt zur nahen Abwesenheit steht, mag unbekannt sein. So könnte die Reise zu Sternen erfolgen, die aus der Nähe gar (noch) nicht (mehr) zu sehen sind.

Gruß Andreas

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