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[13th Age] Small Talk
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: JS am 24.12.2016 | 00:09 ---Anfangs dachten wir, Rituale stünden für beliebiges freies Zaubern, was uns etwas verwirrte, da die Magienutzer dann enorm stark geworden wären. Aber durch erneute Lektüre schlossen wir, daß die Rituale mit den bekannten Zaubern und deren Varianten zu tun haben müssen, sonst wäre es ja auch mit dem Slotverlust seltsam.
--- Ende Zitat ---
Ja aber genau da hakt es bei uns. Die meisten Zauber sind für den Kampf ausgelegt. Wie holt ihr da ein sinnvolles Ritual raus? Zu den Ritualregeln heißt es:
Choose outcomes that are outgrowths of the spell’s normal effects.
Wie also macht ihr aus Acid Arrow oder Hold Monster ein Ritual ohne den Zauber völlig links liegen zu lassen?
JS:
Bisher wurde nun nicht jeder Zauber locker ritualisiert, aber es klappte alles in allem ganz gut, WENN mal aus einem Zauber ein Ritual geformt wurde oder Überlegungen dazu geäußert wurden. Mehr Erfahrung mit dem System wird in den nächsten Monaten zeigen, wie flexibel und tragfähig Rituale sind. Auf jeden Fall stimme ich den Kritikern zu, daß Ritualmagie zu den inhaltlich schwächsten und am schlechtesten erläuterten Teilen des GRW gehört.
aikar:
Wir hatten bis jetzt nur ein Ritual. Die Gruppe hatte durch kluge Recherche herausgefunden, dass sie es wohl mit Feuerelementaren zu tun bekommen würden.
Also haben sie (nach Auftreiben passender Materialien etc.) mit großer Show "Energie wiederstehen" in Amulette gebunden, die sie zweimal vor Feuer schützen sollten.
War eine schöne Szene und ein verdienter Bonus und hat eigentlich allen gefallen.
Aber es stimmt schon, bei vielen Zaubern ist es schwierig ein passendes/sinnvolles Ritual zu entwickeln.
Da hat 13th Age allgemein ein Problem, dass praktisch alle Zauber und Fähigkeiten nur im Kampf nutzbar sind.
Scimi:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 24.12.2016 | 00:40 ---Choose outcomes that are outgrowths of the spell’s normal effects.
Wie also macht ihr aus Acid Arrow oder Hold Monster ein Ritual ohne den Zauber völlig links liegen zu lassen?
--- Ende Zitat ---
Ich mache das anders herum - der Spieler sagt: "Hey, ich kann doch zaubern, kann ich das Problem irgendwie mit meiner Magie lösen?" Und dann wird entschieden, ob der Charakter einen Zauber hat, der zu dem gewünschten Effekt passt.
Wenn es irgendwie Sinn macht und zum Charakter passt, bin ich geneigt, das zuzulassen. Was halt nicht geht, sind das große Heilritual des Nekromanten oder das Schmelzen eines tödlichen Eispanzers um eine Burg, wenn man bis zum Kragen mit Frostzaubetn eingedeckt ist. Und natürlich muss das Ergebnis zu dem Zauber passen, Feuerschaden und psychischer Schaden werden im Kampf gleich abgewickelt, stellen aber etwas völlig unterschiedliches dar.
--- Zitat von: aikar am 24.12.2016 | 08:46 ---Da hat 13th Age allgemein ein Problem, dass praktisch alle Zauber und Fähigkeiten nur im Kampf nutzbar sind.
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt, 13th Age hat allgemein das "Problem", dass feste Regelmechanismen nur für Kampfsituationen existieren.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Scimi am 24.12.2016 | 23:28 ---Ich mache das anders herum - der Spieler sagt: "Hey, ich kann doch zaubern, kann ich das Problem irgendwie mit meiner Magie lösen?" Und dann wird entschieden, ob der Charakter einen Zauber hat, der zu dem gewünschten Effekt
--- Ende Zitat ---
Ich verstehe den Ansatz, finde es aber insofern schwierig, als ich möchte, dass die Lösung vom Spieler kommt, nicht vom SL. Oder stellt sich der Fighter hin und sagt "hey ich kann doch kämpfen, kann ich das Problem irgendwie mit meinem Schwert lösen?" Es ist unbefriedigend, wenn man die Optionen einer Klasse nicht beurteilen kann, weil man das erst mit dem SL erstmal grundsätzlich definieren muss. Ein ähnliches Problem haben wir in Konsequenz auch mit den Backgrounds...
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