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[13th Age] Small Talk
Lasercleric:
--- Zitat von: Pym am 31.10.2014 | 11:40 ---Auf das Settingelement komme ich noch überhaupt nicht so klar. Ist mir zu "abgehoben", irgendwie. Geile Ideen, keine Frage, aber fraglich, ob ich damit noch warm werde.
--- Ende Zitat ---
Das Setting ist dazu gedacht es sich zu eigen zu machen - und zwar nach Gusto. Daher wird auch in den Folgepublikationen gar nicht bis kaum definiert, sondern viele verschiedene Vorschläge unterbreitet. Das führt zwar dazu, dass es nur so "maybe"s hagelt, mir ist das aber ganz recht. Ein "living dungeon" im wörtlichen Sinn, der sich durch das Unterreich frisst gefällt mir persönlich bisher nicht - eine grauenhafte Trutzburg die in ravenloft'scher Manier aus den Nebeln erscheint und deren Reiter in der Gegend Angst und Schrecken auf der Jagd nach Seelen verbreiten, deren Meister ein vom Geist eines früheren Hexenmeisters beseelter schwarzer Diamant im Herzen des Verlieses ist schon eher. Die Idee sich Gedanken über eine Rechtfertigung für plötzlich auftauchende Dungeons zu machen finde ich grundsätzlich gut - ich finde allgemein gibt das Setting viele gute DIY-Denkanstöße.
Ginster:
--- Zitat von: Lasercleric am 31.10.2014 | 12:18 ---Das Setting ist dazu gedacht es sich zu eigen zu machen - und zwar nach Gusto. Daher wird auch in den Folgepublikationen gar nicht bis kaum definiert, sondern viele verschiedene Vorschläge unterbreitet. Das führt zwar dazu, dass es nur so "maybe"s hagelt, mir ist das aber ganz recht. Ein "living dungeon" im wörtlichen Sinn, der sich durch das Unterreich frisst gefällt mir persönlich bisher nicht - eine grauenhafte Trutzburg die in ravenloft'scher Manier aus den Nebeln erscheint und deren Reiter in der Gegend Angst und Schrecken auf der Jagd nach Seelen verbreiten, deren Meister ein vom Geist eines früheren Hexenmeisters beseelter schwarzer Diamant im Herzen des Verlieses ist schon eher. Die Idee sich Gedanken über eine Rechtfertigung für plötzlich auftauchende Dungeons zu machen finde ich grundsätzlich gut - ich finde allgemein gibt das Setting viele gute DIY-Denkanstöße.
--- Ende Zitat ---
Ja, aber wenn ich mir so manches geplante Produkt anschaue, dann sind die Sachen mit Overworld und living Dungeons schon sehr präsent. Und genau die Beispiele gefallen mir nicht, obwohl ich anerkenne, dass es gute Ideen sind. Ansonsten habe ich keine Bedenken, dass die Regeln auch mit einem eigenen, eher "erdigerem" Setting gut funktionieren.
Shadows of Eldolan ist bestellt, klingt erstmal mehr nach dem, was mir gefällt.
Scimi:
Ich muss gestehen, so ganz habe ich den Mechanismus der Living Dungeons immer noch nicht kapiert.
Mir gefällt aber die Vorstellung, dass Dungeons in der Welt ein unabhängiges Phänomen sind, die potentiell den Plänen aller Fraktionen und Icons schaden oder nutzen können. Ich mag die Idee, dass ein Dungeon ein Charakter ist mit eigenen Macken und seltsamen Motiven und dass der Dungeon, den die Charaktere am Anfang ihrer Laufbahn treffen später mächtiger und auf Krawall gebürstet zurückkommen kann - mit Fallen und Monstern, die auf die Schwächen der Gruppe zugeschnitten sind. Und umgekehrt der Fall, dass man einen Dungeon frühzeitig in seinem natürlichen Habitat suchen und ausschalten muss, bevor er zu mächtig wird und dann irgendwo ganz ungünstig auftaucht. Schön auch, wenn man mit Dungeons kommunizieren kann, um sie umzustimmen, zu zähmen oder gegeneinander aufzuhetzen - und wenn der Dungeon während der Begehung die Bemühungen der Charatktere kommentiert. Oder dass die Zivilisten, die die Charaktere bitten, einen Dungeon zu erlegen, in Wahrheit üble Dungeonkultisten sind, die die Charaktere vorher reich mit falschen Hinweisen, irreführenden Dungeonplänen und Fehlinformationen zu Rätseln, Fallen und Bossgegnern ausgestattet haben, um die Gruppe an ihren Dungeon zu verfüttern.
Ich bin mal gespannt, was die Macher selbst mit ihrem lebenden Megadungeon anbieten werden.
Lasercleric:
Bei mir am Spieltisch herrscht zwar weder der Bierernst noch Fäntelalter, trotzdem kann ich mich mit den sprichwörtlich living dungeons in dieser Form einfach nicht anfreunden. In dieser Form finde ich die Idee irgendwie - und ich wundere mich selbst über das Attribut - blöd. Mit einem der zusammen mit dem verrückten roten Drachen irgendwo off-the-map herum kreucht könnte ich mich noch abfinden - aber unzählige davon...?
Grubentroll:
Die Riesenschildkröten die rumlaufen mit den Städten drauf in denen Leute wohnen findet ihr aber ganz normal, oder? :D
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