Medien & Phantastik > Sehen

The Amazing Spiderman

<< < (2/9) > >>

8t88:
Allegmeiner Standpunkt: Der Film ist unterhaltsam gewesen, aber nicht wirklich gut.
Ich verstehe nicht was die Zielgruppe sein sollte.
Ästetisch gibts nen paar echte fehlgriffe.
Und Wenn ich nun mit Nitpicking auf Story und (Für alte Fans wichtige) Einzelemente Anfange komm ich heute nicht mehr ins Bett!

Samael:
Auf ganzer Linie überflüssig. Nicht unbedingt schlecht.

Aber, verglichen mit dem 2002er Spiderman, weder a) besser noch b) wesentlich anders.

Überflüssig.

McCoy:
Hab den Film am WE gesehen. Bis auf einige Sachen die mich doch sehr störten eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man ihn als eigenständigen Film sieht ohne die vorherigen Verfilmungen im Hinterkopf zu haben.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das man wieder auf die Netzsprüher zurückgreift, finde ich nicht schlimm. Das war im Comic früher auch so. Nur: lt. Film wird das Netz von genetischen Spinnen produziert und gleich als Faden aufgewickelt. Wieso gibts dann die Flüssigkeit in praktischen Minipatronen? Woher bekommt Peter die Unmengen die er braucht?

Was ist Conners Motivation sich immer wieder das Serum zu spritzen, wenn er doch merkt in was es ihn verwandelt? Was soll das geistige Zwigespräch in der Kanalisation mit seinem anderen Ich? Das erinnerte doch sehr an die Koboldszene vor dem Spiegel im ersten Film.

Was sollen die dämlichen Geckos die überall in der Stadt rumlaufen? (auf den Netzen in der Kanalisation? ernsthaft??)

Wieso fällt keinem auf das Peter auf einmal toll, schnell und stark ist, auch in der Schule. Wieso ist Flash auf einmal so nett zu ihm, obwohl er als kompletter Vollarsch vorgestellt wurde und dann auch noch von Peter gedemütigt wird?

Wieso hat eine 17 Jährige Schülerin eine solche Position bei einem Hightech Konzern?

Was sollte die Verseuchung der Polizisten in Echsen? Das hatte für den Film überhaupt keine Auswirkungen außer das sie am Ende wieder entseucht werden?
Wieso überhaupt diese Entseuchung? Ich hab es vielleicht übersehen, aber Peter wußte doch gar nicht das die Echse Menschen infiziert hatte, wieso ließ er dann ein Gegenmittel großräumig versprühen?

btw: hätte dieses Genetische Gegenmittel nicht auch Peter wieder entspinnen müssen? Beide Mutationen (Spinne und Echse) beruhen doch auch genetischer Vermischung.

Tante May ist scheinbar vom Tod ihres Mannes so gelähmt das sie taten- und fassungslos dasteht wenn ihr Neffe nächtens umherzieht und schwer vermackelt nach Hause kommt. Wo kommen diese Machen überhaupt her? In der einen Szene weicht er mühelos Kugeln aus (was ich übrigens gut gemacht fand) und dann sieht er aus als wenn er übelst vermöbelt worden wäre.

Wobei die Verletzungen (egal wie schwer) auch in der nächsten Szene fast immer wieder weg sind.

Wieder mal 3D das keiner braucht. Zum einen so spärlich das man auf die Brille hätte verzichten können und dann wenn es zum tragen kam in solch schnellen, verwischten, hektischen Bildern das man kaum was mitbekommt. Die Ego Perspektive war auch... naja...
Solche -in meinen Augen- Unstimmigkeiten sind für mich ärgerlich.  Da hätte man mehr draus machen können. Gut gelungen sind die artistischen Fähigkeiten von Spider-Man. Das hängt sicherlich auch mit den technischen Möglichkeiten zusammen die heute einfach mehr bieten, aber es passt.
Das Teenie Gedöns hat mich nicht so gestört, es ist halt auch ein Film über einen 17 Jährigen, da rechnet man mit so  (obwohl ich sagen muss das einige der unter zwölfjährigen die in Begleitung ihrer Eltern im Kino waren doch stellenweise genervt waren  ;))

Jed Clayton:
Ich habe ihn wie geplant vorgestern gesehen, zum Glück sogar im Original (sodass ich eine ganze Menge Sprachnuancen heraushören konnte, britisches Professoren-Englisch beim "Lizard" und eine ganze Menge New Yorker Akzent bei anderen Figuren...).

Ich fand den Film außerordentlich gut, aber den Hauptdarsteller nicht so ideal. Toby Maguire war mir als Peter Parker doch etwas sympathischer. Der Liebes-Plot mit Peter und Gwen Stacy war okay und nicht zu gestelzt. Gwens Vater als Vorbild-Cop fand ich eine sehr interessante Figur, das Tischgespräch zwischen ihm als Profi-Polizisten und dem Vigilanten Peter Parker in der Abendessensszene ist für mich einer der Höhepunkte des Films.

Erstaunlich auch, dass hier noch niemand etwas zu Martin Sheen und Sally Fields als Peters Onkel und Tante gesagt hat. Beide fand ich großartig in diesen Rollen. Gerade Martin Sheen als "blue collar" Arbeiter mit einem starken Familiensinn und einem großen Herzen hat es für mich echt herausgerissen.

Apropos "blue collar" ... Die Verbindung der Vigilanten und Superhelden zum einfachen Mann auf der Straße kommt jetzt immer mehr in Mode. Das liegt wahrscheinlich zu einem nicht unwesentlichen Teil an der Rückbesinnung auf die Comics als Literatur der "working class". Die einfachen Bürger lieben und achten Spider-Man, sie vertrauen ihm, während die Autoritäten und die schnöseligen Wissenschaftstypen fast immer negativ dargestellt werden. Ganz toll fand ich dann beim Schlusskampf, wie die New Yorker Bauarbeiter sich während der Evakuierung alle prompt über Funk verständigt haben, um ihre großen Kräne für Spider-Mans Aktionen in eine günstige Position zu bringen.

Sicherlich nicht der beste Superheldenfilm aller Zeiten, auch nicht der beste Spider-Man aller Zeiten. Aber ich mag ihn.

8t88:
Ich kann nich anders... es muss raus: Wieso braucht Spidey Schuhe mit Profil?! |:(( :bang: :bang:

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln