Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Konstitution mal anders
Gummibär:
Bei beiden Geschlechtern gehört die körperliche Attraktivität zu den wichtigsten Partnerwahlkriterien. Für evolutionspsychologisch orientierte Attraktivitätsforscher ist diese ein biologisches Signal, das für Gesundheit und Fruchtbarkeit steht.
Also Dinge, die ich unter Konstitution einordnen würde. Es besteht damit also eine Korrelation zwischen Konstitution und körperlicher Attraktivität, die man auch in einem Regelsystem ausdrücken kann (sollte?).
So könnte man z.B. die beiden Attribute Erscheinungsbild und Widerstandsfähigkeit aus Vampire: Die Maskerade zusammenfassen zu einem einzigen Attribut Konstitution. Und dies bei einem neuen System von vorneherein so designen. Dies macht Sinn:
Aus SIM-Sicht wird die in der realen Welt existierende Korrelation nun auch im System ausgedrückt.
Aus GAM-Sicht wird der Dumpstat Erscheinungsbild (sofern man keine Präsenz erlernen will, ist ein Wert über 2 überflüssig) einem anderen Attribut zugeordnet, das ebenfalls in der Spielbalance zu kurz kommt. Denn die Widerstandsfähigkeit ist zwar wichtig zum Absorbieren, kommt aber ansonsten ziemlich kurz, und das in eigentlich allen Systemen, was Fertigkeitsproben angeht.
(Klar, Nosferatu und Gangrel bekommen hier eine Sonderregelung durch eine "Schwäche" - wobei der sprichwörtliche Nosferatu, dem die Körperteile abfaulen und abfallen, sicherlich auch keine hohe Widerstandsfähigkeit hat. Entstellungen wie Narben oder Verbrennungen, die nicht zur vererbten Attraktivität/Widerstandfähigkeit gehören, werden regeltechnisch als Nachteil behandelt, der einen Modifikator gibt.)
Meinungen?
Und kennt jemand Belege für die wissenschaftliche Einleitung? Das ist nicht so ganz mein Studienfach.
Funktionalist:
naja, dann schau dir mal an, wie attraktiv ringerinnen sind, oder der schwergewichtsboxer, oder wie sportlich das typische it-girl.
bei der realismusbegründung wäre ich vorsichtig.
das geht bei spielern oft nach hinten los.
killedcat:
Konstitution (im rollenspielerischen Sinne) und sexuelle Attraktivität korrelieren in Realität doch kaum. Geld und Attraktivität dagegen ... >;D
Tudor the Traveller:
Für einen Faktor, der (postuliert) in die Attraktivität einfließt (Gesundheit/ Widerstandskraft) schmeißt du dann alle anderen (Erscheinung, Stimme, Mimik, Ausstrahlung, Auftreten, (Körper)Geruch, etc pp) über Bord? Nee...
8t88:
Die Balancing erwägung sehe ich nicht.
Den Realweltbezug brauche ich nicht.
Ich sehe da keinen Grund für...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Erscheinungsbild/Comliness wurde auch zB in der letzten Herosystem Edition fallen gelassen.
Die nWoD macht das auch ganz gut:
Supergut aussehen gibts als Vorteil zu kaufen... oder eben als Nachteil.Die Clansschwäche der neuen Nosferatu ist auch schöner.
Die können Bildhübsch sein. Sind aber trotzdem irgendwie "unheimlich".
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln