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Pathfinder Deutsch, taugt die Übersetzung?

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LöwenHerz:

--- Zitat von: kalgani am 17.08.2012 | 12:29 ---sehe ich auch so. mehrere Abenteuerpfade, diverse Regional-, Monster- und Organisationsalmanache
das man trotzdem das gefühl das die jungs nicht hinterherkommen halt wohl eher mit dem extrem hohen output von paizo selbst zu tun...

--- Ende Zitat ---

...dem man als Übersetzerteam auch gar nicht hinterher kommen kann ;)

Ich würde diverse Hefte zwar nicht übersetzen (Völker, Regionales), aber das ist persönliche Präferenz. Mein Geschmack geht mit dem, womit man Geld verdienen kann, sicherlich nicht konform.

Ich freue mich über jedes Produkt  :d

kalgani:

--- Zitat von: Luxferre am 17.08.2012 | 12:33 ---...dem man als Übersetzerteam auch gar nicht hinterher kommen kann ;)

Ich würde diverse Hefte zwar nicht übersetzen (Völker, Regionales), aber das ist persönliche Präferenz. Mein Geschmack geht mit dem, womit man Geld verdienen kann, sicherlich nicht konform.

Ich freue mich über jedes Produkt  :d

--- Ende Zitat ---

Gut das dies so ist, denn ich kann von den 64-seitigen Regionalbänden gar nicht genug bekommen^^
In den stecken immer soviele nette kleine Details, selbst in den schwächeren! Die gute Bände sind allerdings wie Goldadern  ;D

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: korknadel am 17.08.2012 | 07:40 ---@Tudor:
Mur ist auch eine wörtliche Entsprechung von "wall", nur dass das (Lehn)wort im Zuge der neuhochdeutschen Diphtongierung eben diphtongiert wurde, weshalb man natürlich Mauer und nicht Mur erwarten würde. Über Geschmack lässt sich streiten, aber Dein Argument zieht nicht.

--- Ende Zitat ---

Bitte? Ich bin mir des Werdegangs der Übersetzung bewusst (soweit das als Außenstehender über Recherche möglich ist).
"Mur" ist ganz sicher kein Wort, das im heutigen Hochdeutsch existiert (vielleicht in Mundarten wie z.B. dem Kölschen noch)! Du willst doch sicher nicht sagen, dass die Verwendung von "altdeutschen" Wörtern für eine Übersetzung zulässig ist?

Das deutsche Wort, nach aktuellem Stand, ist nunmal Mauer und nicht Mur. Finis setzt da sogar noch einen oben drauf. Es handelt sich also um ein Kunstwort, das nur über Latein den Sinn des Ausgangsbegriffes erhält.

Aber meine Kritik geht noch darüber hinaus. Würde ich nicht das Original kennen, hielte ich Finismur durchaus für sehr gelungen. Es passt stilistisch sehr gut zu den anderen Ortsnamen. Genau daran hängt es sich aber auf, denn im Original sticht Lastwall als "sprechendes" Kompositum aus englischen Wörtern aus dem Gros der Ortsbezeichnungen heraus.
Das geht bei dieser "Übersetzung" vollständig verloren.

(Die Doppeldeutigkeit von Lastwall ist ja leider, wie bei den meisten Wortspielen, bei einer Übersetzung kaum zu halten.)

Das ist natürlich Meckern auf höchstem Niveau, das sollte ganz klar sein.

korknadel:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 17.08.2012 | 14:32 ---Es handelt sich also um ein Kunstwort, das nur über Latein den Sinn des Ausgangsbegriffes erhält.

--- Ende Zitat ---

Na und?

Wie gesagt, mur ist ein deutsches Wort, nur mit einem anderen Lautstand. Das ist zumal bei Ortsnamen wahrlich nichts ungewöhnliches. Und finis sollten Rollenspieler, die auch ständig von dramatis personae und -- meist als feminin singular missverstandene -- Errata sprechen, eigentlich auch in ihrem (deutschen) Wortschatz haben (immerhin gibt es sogar einen Dudeneintrag.)


--- Zitat von: Tudor the Traveller am 17.08.2012 | 14:32 ---Aber meine Kritik geht noch darüber hinaus. Würde ich nicht das Original kennen, hielte ich Finismur durchaus für sehr gelungen. Es passt stilistisch sehr gut zu den anderen Ortsnamen. Genau daran hängt es sich aber auf, denn im Original sticht Lastwall als "sprechendes" Kompositum aus englischen Wörtern aus dem Gros der Ortsbezeichnungen heraus.
Das geht bei dieser "Übersetzung" vollständig verloren.

--- Ende Zitat ---

Wieso das denn? Finismur hat doch genau dieselbe sprechende Bedeutung wie Lastwall.


--- Zitat von: Tudor the Traveller am 17.08.2012 | 14:32 ---(Die Doppeldeutigkeit von Lastwall ist ja leider, wie bei den meisten Wortspielen, bei einer Übersetzung kaum zu halten.)

--- Ende Zitat ---

Sogar die Doppeldeutigkeit ist noch erhalten, denn finis kann ja sowohl räumlich als auch im übertragen Sinn temporär gemeint sein. (Finistere ist zum Beispiel tatsächlich eine Ortsbezeichnung, während finis terrae genauso das Ende der Welt in der Zukunft bedeuten kann). Wenn man die zeitliche Bedeutung betont, dann hat man auch bei Finismur eine Assoziation zu einer Mauer, die bis zum Ende steht.

kalgani:
nach etwas drüber nachdenken ist finismur wenn es wirklich halbwegs offensichtlich die bedeutung von lastwall behalten soll viel zu kompliziert! aber egal der name hört sich gut an  ;D

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