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Attribute und Fertigkeiten

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pharyon:
Wie macht UA das denn?

Auf mechanischem Weg kann ich ja z.B. festhalten, dass Attribute die Anzahl von Würfeln, Fertigkeiten die Chance eines erfolgs eines Würfels darstellen. Dann brauche ich von Regelseite her auf jeden Fall beide Gruppen von Werten. Ich bin kein Fan von großen Pools, finde das haptische Element bei ihnen aber widerum toll.

p^^

Tudor the Traveller:
@ OldSam bzgl. Kondition / Konstitution: alles klar, kann ich so akzeptieren.  :)

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: 1of3 am 18.07.2012 | 15:42 ---Zunächst mal wäre es nötig die beiden Gruppen noch genauer zu fassen. Wie interagieren die beiden.

--- Ende Zitat ---

Eben das. Vor allem sollte man imo von der Auffassung wegkommen, Attribute seien Lückenbüßer für fehlende Fertigkeit. Das ist zwar gängig und praktisch, verwischt aber die Grenze zwischen bzw. Rolle von Attributen und Fertigkeiten ungünstig.

Es ist doch so: Wenn ich nicht den blassesten Schimmer habe, wie ich eine Aufgabe angehen soll, also keinen Fertigkeitswert habe, dann kommt da alles mögliche raus, aber sehr sehr wahrscheinlich keine brauchbare Lösung. Vielmehr haben jene Fertigkeiten, die allgemein als ungelernt benutzt werden können, iin meinen AUgen durchaus bereits einen rudimentären Wert, der sich aus Analogien und Allgemeinwissen bzw. Intuition und Abschauen ergibt.

Beispiel: Wenn einer nicht schwimmen kann, aber in die Verlegenheit kommt, sich über Wasser halten zu müssen, dann weiß er ja doch, dass er sich dafür bewegen muss und auch in etwa wie. Die Intuition gibt ihm ferner noch den Tipp (vielleicht instinktiv) zu strampeln. Erst wenn mir aber die Konzepte "Wasser" und "Auftrieb" und "Schwimmen" vollständig unbekannt sind, würde ich von einem "Null-Wert" sprechen. Und selbst dann könnte ich u.U. Analogien heranziehen (wenn z.B. Wissen über "Fliegerei" besteht).

Holothuroid:
@Tudor: Auf diese Weise, also durch irgendwelche Plausibilitätsüberlegungen, würde ich im ersten Schritt nicht argumentieren. Mein Einwand ergab sich aus ästhetischen Erwägungen über Spielmechanismen. Nicht, dass deine Erklärung falsch wäre. Ich würde sie nur deutlich später in Betracht ziehen.

@pharyon: Attribute und Fertigkeiten bei UA sind Prozentwerte. Fertigkeiten dürfen nicht höher sein als Attribute. Für eine herausfordende Probe muss man kleiner-gleich dem Attribut würfeln. Bei einem Ergebnis unter dem Fertigkeitswert ist es ein herausragendes Ergebnis. Bei einer wirklich schwierigen Probe muss man ein herauragendes Ergebnis erzielen.

Tudor the Traveller:
Joa, ist mir bewusst und kann man so machen. Ich bin nur immer skeptisch, wenn man quasi erst die Mechanik baut und dann auf Plausibilität testet. Was nützt eine runde Mechanik, wenn das was sie abbildet nicht plausibel ist? Wenn man Glück hat, findet man eine Schraube, mit der man das einstellen kann, ohne die Mechanik zu zerschießen.

Ich schaue halt lieber erst, wie die Rahmenbedingungen sind, und richte die Mechanik direkt danach aus. Also erst schauen, wie die Abbildung aussehen soll und dann schauen, wie man das realisiert bekommt.

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