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Attribute und Fertigkeiten
Xemides:
Üblicherweise schrebibt man die beiden Werte auf einem guten Charakterbogen noch irgendwo nebeneinander oder rechnet gar gleich die Summe nach.
Bei meinem SR$-Bogen z.B. habe ich den Attributswerg noch einmal gleich neben dem Skill stehen.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Gummibär am 19.07.2012 | 01:20 ---@ Tudor the TravellerWenn es nur 3 Stufen der Beschreibung gibt, heißt das auch automatisch, wenn man ein Attribut, in dem man mittelmäßig ist, steigert, dass man dann Weltmeister ist. Mit einer einzigen Steigerung. Das wäre nach meinem Geschmack z.B. schon Grund genug, mehr Stufen zu wählen. Diese Kritik gilt natürlich nur in Systemen, in denen man die Attribute steigern kann.
--- Ende Zitat ---
Ja. Aber das lässt sich ja über eventuelle Steigerungskosten und Zeiträume relativieren (dauert lange und kostet viel). Grundsätzlich hast du natürlich Recht.
pharyon:
--- Zitat von: Gummibär am 19.07.2012 | 01:20 ---@ pharyon
Lebens-, Astral- und Karmaenergie wären demnach Attribute?
--- Ende Zitat ---
Kommt jetzt auf deine Definition von Kompetenz an. Ich sehe diese Energien eher als Ressourcen denn als Kompetenzen. Aber ggf. kann ich auch mit dieser Zuordnung leben. Bei einer Ressource gibt es regelmäßig Schwankungen, die z.T. eine Aussage treffen, ob ich etwas machen kann oder nicht, weniger, wie gut ich etwas machen kann. Das wäre für mich eine Trennlinie zum Attribut.
@1of3: Sind Fertigkeiten bei UA immer exakt einem Attribut zugeordnet? Ich gehe mal davon aus, da sonst die Deckelung über die Attribute schwierig würde, oder nicht?
Zum Beispiel mit den Geheimagenten:
Gerade wenn alle dem gleichen Beruf nachgehen, kann auch über allgemeine Unterschiede doch schärfer charakterisiert werden, oder? Klar werden Sie ein ähnliches Gesamtpotential haben, aber auch hier hilft unter Umständen die Verteilung der Werte bei der Darstellung der Figur.
Warum sollte ich unbedingt von dem Gedanken wegkommen, Attribute als Ausweich-Fertigkeiten zu benutzen? Gerade wenn ich als sage, dass dieser oder jener Bereich zwar im Fokus liegt, aber Spieler auch auf Ideen kommen, die ich nicht explizit geklärt habe, kann es doch auch eine bewusste Entscheidung sein, für diese Situation zumindest eine Behelfslösung anzubieten. Oder übersehe ich hierbei etwas?
Grüße, p^^
Tudor the Traveller:
Attribute dürfen ja auch temporär schwanken. Ich denke da an Krankheiten (Konsti), Erschöpfung / Lähmung (Stärke, Beweglichkeit) oder Müdigkeit (Geistige A.)...
Naldantis:
--- Zitat von: OldSam am 19.07.2012 | 02:25 ---Einen gewissen Unterschied macht das schon, weil man eben nicht einfach 10+5=15 hat, sondern 2x nachschauen muss an verschiedenen Stellen des Charsheets - im günstigen Fall sogar auf 2 verschiedenen Seiten - und dann erst verrechnet. Nimm hier noch einen Anfänger rein und der Zeitunterschied wird sehr deutlich.
--- Ende Zitat ---
Huh?
Warum sollte man sowetwas blödsinnig umsändliches machen?
Man hat eine Spalte ganz rechts oder ganz links in der man den EFFEKTIVEN SKILL einträgt, den Wert, gegen den man Würfelt bzw. den man als Bonus zum Wurf hinzuzählt.
Dieser wir nur nach einer Verbesserung aktualisiert, also alle paar Abenteuern mal, Outtime.
Situationmodifikatoren kommen AM SCHLUSS dazu, d.h. auch für sie ist es völlig gleichgültig, ab der mittelfristig konstante effektive Grundbonus aus einer Summe kommt oder aus einem Einzelwert.
Alles andere wäre doch ein hirnlos umständlicher Prozeß der sich leicht vermeiden läßt.
--- Zitat ---Wirklich krass wird der Spaß allerdings wenn Du ein Poolsystem hast. Das ist für mich eine äusserst nervige Sache bei SR4, obwohl ich es von der Haptik auch irgendwie schick finde soviele Würfel durch die Gegend zu werfen: Erst schaust Du Wert1 nach, dann Wert2 und jetzt zählst Du die passende Zahl von Würfeln für alles ab...
--- Ende Zitat ---
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ich kann doch ein Pool auf dem Attribut, dem Skill oder einer Summe aufsetzen - in allen Fällen stehe ich am Ende mit einer mittelfristig festen Anzahl an Würfeln dar, die ich als solche hinter der Aktion vermerke und mit der ich normaleweise würfle;
sollten dann spontane Modifikationen angewendet werden, so wende ich sie auf den fertigen Pool an, und muß zu diesem zeitpunkt nicht mehr wissen, woher dieser kommt.
Die einzige Ausnahme davon wäre es, wenn eine Effekt auf z.B. das Attribut wirkt (Deine Stärke wird durch die Droge um 10 reduziert) und zwischen Attribut und Attributsbonus ein nicht-linarer Zusammenhang besteht, oder zwischen Attribusbonus und Fähigkeitwert / Pool keine einfache Summenbildung wirkt.
Aber das ist dann ein mutwillig komplexes Design, für das hoffentlich ein guter Grund besteht.
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