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Attribute und Fertigkeiten

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Gummibär:
Definition:

Attribute sind Spielwerte einer Rollenspielfigur(RSF), die alle Rollenspielfiguren (oder zumindest alle RSF eines Typs) besitzen und die die Erfolgschance bestimmter Proben beeinflussen, ohne dass der Spieler der RSF den Spielwert dafür aktivieren muss.

Das würde schon mal Kraftpunkte ausschließen.

Aber Lebensenergie kann bei Werten von z.B. unter der Hälfte ja auch die Erfolgschancen bestimmter (z.B. aller) Proben beeinflussen. Und wäre nach dieser Definition dann immer noch ein Attribut.


--- Zitat ---Zaubertalente besitzen dort mWn auch nicht alle alle Charaktere. Und in der Darstellung dort sind einige Talent mit dem Wert "0" oder kleiner quasi nicht erlernt. Und damit mEn keine Attribute.
--- Ende Zitat ---

Es geht jetzt natürlich um die profanen Talente. Da macht es einen regeltechnischen Unterschied, ob man in einem Talent -3 oder -4 hat. Also kann man nicht einfach beide Werte mit der gleichen Beschreibung "nicht erlernt" versehen. Das ist schlicht unzutreffend.

Edvard Elch:

--- Zitat von: Gummibär am 21.07.2012 | 20:56 ---Definition:

Attribute sind Spielwerte einer Rollenspielfigur(RSF), die alle Rollenspielfiguren (oder zumindest alle RSF eines Typs) besitzen und die die Erfolgschance bestimmter Proben beeinflussen, ohne dass der Spieler der RSF den Spielwert dafür aktivieren muss.

Das würde schon mal Kraftpunkte ausschließen.

Aber Lebensenergie kann bei Werten von z.B. unter der Hälfte ja auch die Erfolgschancen bestimmter (z.B. aller) Proben beeinflussen. Und wäre nach dieser Definition dann immer noch ein Attribut.
--- Ende Zitat ---
Bedeutet das dann, dass die Lebensenergie grundsätzlich limitierend auf die Erfolgschance wirkt, oder dass sie einen Situationsmodifiktor erzeugt, der die Probenwahrscheinlichkeit ändert? Wenn es limitierend wirkt, dürfte man es dann als Attribut zählen, wenn die anderen Attribute alle...hm..."konstituierend" (also die Erfolgswahrscheinlichkeit bestimmend) wirken?

Gummibär:
Ob Lebensenergie < 50% nun einen Malus von 2 gibt oder Lebensenergie > 50% einen Bonus von 2 gibt, macht mathematisch den gleichen Unterschied von 2 aus, daher würde ich das nicht als unterschiedliche Regeln betrachten. Lebensenergie fließt in eine der Variablen ein, aus denen sich der Probenwert berechnet, genau wie z.B. Charisma oder Diplomatie.

pharyon:
Meiner im Eingangsbeitrag formulierten Definition würde Lebenskraft oder äquivalente Werte entsprechen, selbst wenn Lebenskraft nicht limitierend auf eine Probenwahrscheinlichkeit wirken würde. Im Endeffekt macht dieses Konstrukt ja eine Aussage wie lange noch ein Charakter bestimmte Handlungen unternehmen kann.

Ich habe bewusst außen vor gelassen, dass in der Fiktion Attribute meist so etwas wie genetische Prädispositionen darstellen, weil das der Mechanik ziemlich wurscht ist.

Auf der anderen Seite verstehe ich als Kompetenz (auch) eine Variable, die der Spieler bewusst verändern kann, um Dinge besser zu können. Lebenskraft beeinflusst meistens nur, ob man etwas kann und nicht, wie gut. Dann gibt es wieder Spiele, die eine restriktive Wirkung bei gewissen Verlusten von Lebenskraft ins Spiel bringen. Da die Spiele hier unterschiedlich vorgehen, lasse ich das mal nur als Randnotiz stehen.

Kurz: Auch Lebensenergie/-kraft kann ein Attribut sein im Sinne meiner Ausgangsdefintion.

p^^

Holothuroid:
OK. Die Sache ist also kompliziert.

Wir stellen fest, dass die gesuchten Spielwerte:

- Nummerisch sind. Man kann sie verschieden hoch haben.
- Sie sind Teil einer Gruppe gleichartiger Werte.
- Sie werden als Eingangsvariable für gewisse Resolutionsprozesse verwendet.
- Welche Werte aus der Gruppe zur Anwendung kommen, hängt von Erwägungen über die Fiktion ab.
- Sie verändern sich dabei üblicher Weise nicht selber (sind also keine Aktivressource).

Dies umfasst bis jetzt sowohl die Dinge, die gemeinhin Attribute und Fertigkeiten heißen. Zum klassischen Bild hinzu kommen könnten höchstens Passivressourcen (d.h. Hit Points), wenn sie in verschiedenen Kategorien vorliegen und zu ihnen passende Proben modifizieren.

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