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Transhuman Swashbuckling....
blut_und_glas:
Woran liegt es eigentlich, dass die herrschenden Unsterblichen ihre Macht/Unsterblichkeit nicht teilen wollen?
Eine Möglichkeit - gerade für unsterbliche Wesen - könnte Selbsterhaltung sein. Da sie den natürlichen Tod überwunden haben, macht ihnen die Drohung eines gewaltsamen Todes nur noch mehr Angst. Sie wollen also so weit es geht verhindern, dass andere Wesen genügend Macht gewinnen, um sie in ihrer Existenz zu bedrohen.
Das könnte einerseits erklären warum die "Gemeinen" klein gehalten werden und dabei gleichzeitig den Grundstein für Konflikte untereinander legen - die anderen Unsterblichen haben ja bereits diese Macht, also müssen sie im Idealfall weg. Dabei kann aber nicht immer offensiv vorgegangen werden - wieder aus Angst, sich selbst verwundbar zu machen. So könnte das "höfische" Intrigenspiel, der Fokus auf Zeremoniell begründet sein. Auch, dass die Gemeinen nicht einfach ganz ausgelöscht werden, passt hier ins Bild, sie sind die notwendigen Schachfiguren, in den Auseinandersetzungen (absichtlich nicht "Spiel") der Unsterblichen.
Oder vielleicht sind die Gemeinen selbst die Grundlage für die Unsterblichkeit ihrer Herren?
"Der Staat bin ich!"
Der Unsterbliche an der Spitze benötigt eine möglichst große Zahl an "Untertanen", die ihm ihre Gehirne/Erfahrungen/Gedanken/... zur Verfügung stellen. Es ist eine Art kollektiver Intelligenz, die jedoch absichtlich die meisten ihrer "Komponenten" unterdrückt.
Da wiederum steckt der Keim einer "Revolution" (gibt (oder gab?) es vielleicht sogar eine entsprechende Republik? - hat die sich wiederum am Ende gar selbst wieder abgeschafft, in dem sie einen neuen unsterblichen "Napoleon" hervorgebracht hat?) drin, die nicht das Kollektiv, sondern lediglich die Herrschaft des einzelnen (künstlichen?) Über-Bewusstseins über das Kollektiv abzuschaffen sucht?
mfG
jdw
Waldviech:
Diese Begründung finde ich ziemlich gut. Da ließe sich auch gleich eine entsprechend hübsche "Corestory" stricken. Man könnte den SC die Rolle von Rebellen und Bilderstürmern in die Hand drücken. Seit zehn Jahrtausenden wird das Sonnensystem von juwelenüberkrusteter Stagnation erdrückt. Seit unglaublich langer Zeit führen die Unsterblichen ihre immer gleichen, ermüdenden Intrigenspielchen. Zeit, dem ein Ende zu machen!
--- Zitat ---Oder vielleicht sind die Gemeinen selbst die Grundlage für die Unsterblichkeit ihrer Herren?
"Der Staat bin ich!"
Der Unsterbliche an der Spitze benötigt eine möglichst große Zahl an "Untertanen", die ihm ihre Gehirne/Erfahrungen/Gedanken/... zur Verfügung stellen. Es ist eine Art kollektiver Intelligenz, die jedoch absichtlich die meisten ihrer "Komponenten" unterdrückt.
--- Ende Zitat ---
Sehr gut!! Die Gehirne könnten zudem als "Rechnerkomponenten" missbrauch werden. Freilich darf das Ganze nicht so stark ausgeprägt sein, dass es eine totale Kontrolle aller gibt, aber generell
blut_und_glas:
--- Zitat von: Waldviech am 18.08.2012 | 11:08 ---Die Gehirne könnten zudem als "Rechnerkomponenten" missbrauch werden. Freilich darf das Ganze nicht so stark ausgeprägt sein, dass es eine totale Kontrolle aller gibt, aber generell
--- Ende Zitat ---
So war es gedacht. Das Individuum bleibt als Individuum bestehen, steuert aber (unbewusst?) einen Teil zur Macht des Kollektivbewusstseins bei.
Das Kollektiv kann andersherum ausgewählten "Komponenten" etwas von seiner Macht (also eigentlich der Macht aller :P) zurückgeben. Das könnten dann die Musketiere (und Richelieus?) des Settings sein.
mfG
jdw
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