Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
übereinander Tragen von Rüstungen
OldSam:
--- Zitat von: Boba Fett am 4.09.2012 | 13:56 ---Es kann sein, dass die obere Schicht eine bestimmte Wirkung auf eine Schadensursache hat, so dass die untere Schicht eine andere Wirkung (besser oder schlechter) hat, als würde sie für sich alleine stehen.
Und auch das obere Material kann ggf. durch die Unterfütterung anderes spezifisches Verhalten zeigen, als ohne die Unterfütterung durch eine zweite Schicht.
--- Ende Zitat ---
Ah, ok, danke, um sowas geht's also... Wobei das dann IMHO aber am kumulativen Grundprinzip nichts ändert, stattdessen würde man noch weitere Modifikatoren benötigen: Aus A + B + C würde quasi A*a + B*b + C*c
( wobei die Grossbuchstaben für die einzelnen Rüstungsschichten und die Kleinbuchstaben entsprechend für den jeweiligen Wirkungsmodifikator stehen -- und ja, mir wäre das auch viel zu umständlich für den händischen Gebrauch beim normalen RPG ;) )
Edvard Elch:
--- Zitat von: OldSam am 4.09.2012 | 14:00 ---Ah, ok, danke, um sowas geht's also... Wobei das dann IMHO aber am kumulativen Grundprinzip nichts ändert, stattdessen würde man noch weitere Modifikatoren benötigen... Aus A + B + C würde quasi A*a + B*b + C*c
--- Ende Zitat ---
Das ganze wird komplizierter, weil du dann in die Formel ja noch alle Wechselwirkungen der getragenen Rüstungen entsprechend der Reihenfolge, in der sie übereinander getragen werden mit einberechnen müsstest. ~;D
Teylen:
--- Zitat von: OldSam am 4.09.2012 | 13:50 ---Was meinst Du damit?
--- Ende Zitat ---
Das was Lordwächter des Krisenmanagements schon ausfuehrte.
Ansonsten, zunaechst werden so wie ich es verstehe, Werte zweifach gerechnet.
Das heisst man kann keine Kettenruestung ohne Gambeson tragen, weil es sonst einem die Haut aufreisst. Das heisst das, meines Erachtens, in einem Wert "Kettenruestungen 2" der Gambeson bereits enthalten ist. Genauso wie man bei einem "Schwert 2" schon den Schaft enthalten hat. Es ist ein Ganzes. Wenn es fehlt muesste man es abziehen.
Danach glaube ich nicht das der Ruestungsschutz der gleiche bleibt das heisst wenn jemand es schafft durch eine Platte zu schlagen kommt unter Umstaenden neben der Wucht des Schlags, der Schaerfe des Gegenstands noch splitternde Ruestungsteile und sowas hinzu, respektive verteilt die Ruestung die Wucht unter Umstaenden anders.
Letztlich stellt sich mir die Frage wie realistisch es ist das es jemand schafft einen vollstaendig wattierten Gambeson unter einer Lederruestung zu tragen ueber die ein Kettenhemd gelegt ist an dem wiederum Platten befestigt sind - und sich dann noch vollstaendig zu bewegen. Selbst wenn man nun die Lederruestung weglaesst.
OldSam:
--- Zitat von: Edvard Elch am 4.09.2012 | 14:04 ---Das ganze wird komplizierter, weil du dann in die Formel ja noch alle Wechselwirkungen der getragenen Rüstungen entsprechend der Reihenfolge, in der sie übereinander getragen werden mit einberechnen müsstest. ~;D
--- Ende Zitat ---
hehe, jo, intern schon, aber wahrscheinlich könnte das nach Vereinfachung auch wieder in einen einzelnen Modifikator zurückgeführt werden wir haben ja noch nicht definiert welche lange Formel jeweils hinter a, b und c steht ;)
--- Zitat von: Edvard Elch am 4.09.2012 | 14:04 ---Bei einem System, das nicht nach Schadenstypen (Stumpf / Scharf oder Klinge / Spitze / Wucht ) unterscheidet und Rüstungen mit einem Mindestmaß an Realismus betrachtet, wäre diese Einteilung doch zwingend, oder? Inklusive einem Mindestrüstungsschutz von 11 für die schwerste Rüstung.
--- Ende Zitat ---
Zu dem Punkt würde ich übrigens sagen, dass für mein Gefühl zumindest eine grobe Unterscheidung sehr unterschiedlicher Schadenstypen für ein Mindestmaß an Realismus bereits nötig ist, wenn man diesen auf der Fallebene mit verschiedenen Werten erzielen möchte... Ganz ohne sowas ist es halt einfach abstrakt (grob gehalten), dann kann man nur auf der übergeordneten Ebene praktisch narrativ wieder einen Realismus herstellen (durch Interpretation).
Skele-Surtur:
Man könnte auch einfach davon ausgehen, dass der Träger das Zeug in der sinnvollen Reihenfolge anlegt. Kette auf blanker Haut, darüber die unterhosen und dann der Gambeson hört sich nicht nur ziemlich bescheuert an, ich glaube auch nicht, dass jemand das macht, dessen Inteligenz auch nur marginal höher als die einer Kartoffel ist.
Generell legt man immer das flexible vor dem steifen Zeug an. Da kann man fast nichts falsch machen. ;)
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln