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übereinander Tragen von Rüstungen
Teylen:
--- Zitat von: SeelenJägerTee am 4.09.2012 | 15:32 ---Heutige Soldaten tragen mehr Gewicht als ein Ritter in Vollplatte.
--- Ende Zitat ---
Die kaempfen aber eher mit Schuss-/Distanzwaffen als mit Schwertern.
Dazu koennen die ueber Stock & Stein huepfen, klettern etc, wo die Vollplatte einem, ganz abgesehen von dem Gewicht behindert.
--- Zitat ---Das eingeschränkte Sichtfeld, nun ja wenn du nach menschlichem Ermessen unverwundbar in deiner Rüstung bist kannst du ein ziemlich eingeschränktes Sichtfeld wohl akzeptieren.
--- Ende Zitat ---
Naja, wenn der einen nicht sieht kann man doch einfach an der Seite gucken wo man die Schanierstellen findet, wo er besonders verletzbar ist.
Boba Fett:
--- Zitat von: SeelenJägerTee am 4.09.2012 | 15:32 ---Heutige Soldaten tragen mehr Gewicht als ein Ritter in Vollplatte.
--- Ende Zitat ---
Mal abgesehen von den Distanzwaffen statt Nahkampf:
größer, besser ernährt, ausschliesslich für den Kampf trainiert, ...
Ritter Kunibert war als allererstes mal ein Höfling. ;)
Mal abgesehen davon, dass moderne Ausrüstung sicherlich auch besser am Körper verteilt sein dürfte.
Thema "Schwerpunktverlagerung" und so...
MadMalik:
--- Zitat von: Teylen am 4.09.2012 | 16:06 ---Die kaempfen aber eher mit Schuss-/Distanzwaffen als mit Schwertern.
Dazu koennen die ueber Stock & Stein huepfen, klettern etc, wo die Vollplatte einem, ganz abgesehen von dem Gewicht behindert.
Naja, wenn der einen nicht sieht kann man doch einfach an der Seite gucken wo man die Schanierstellen findet, wo er besonders verletzbar ist.
--- Ende Zitat ---
Wenn du mit voller Ladung Gefechtsausrüstung über Stock und Stein hüpfen kannst, dann kannst du das auch mit einem, für dich angefertigten, Harnisch wenn auch vieleicht nicht so lange. Ich würde den Mobilitätsvorteil eher in bodennaher Bewegung sehen.... dafür ist moderne Rüstung zwar auch nicht 'optimiert' aber ich traue ihr da bessere Kapazitäten zu. Vor allem wegen der besseren Mobilität des Sichtfelds, was beim Kriechen und Krabbeln extrem wichtig ist... für die Schlachtfeldorientierung auf 'einer Ebene' reicht auch die typischen Helmformen die man auf den europäischen Schlachtfeldern so gefunden hat. Wenn man also nicht gerade mit Tunierrüstung ins Feld reitet sollte das also kein Problem sein... aber wenn doch, dann ist man eh selbst dran blöd.
Grundsätzlich kann man die Rüstungen aber schwer vergleichen, da sie für zwei extrem Unterschiedliche Arten von Schlachtfeldern und Kriegen designt wurden.
Wyrδ:
Sorry, aber ich muss dem guten SeelenJägerTee da ganz fest in die Seite treten. Hitze ist viel mehr ein Problem als Gewicht. Das wird gemeinhin überschätzt. Die Rüstungen wurden damals auf den Träger angepasst, was die Beengung erheblich mindert. Es gibt quasi keine Funde von Kettenpanzern, die nicht Spuren von Umarbeitungen zeigen. Übrigens: Ein Ritter im Kettenhemd kommt allein aufs Pferd. Es gibt genügend historische Beispiele für Schlachten in denen Ritter teils abgesessen und teils zu Pferd gekämpft haben.
Gegen das Gewicht hilft Training. Wer das auch nur ein Jahr regelmäßig macht, merkt den Unterschied schnell. Und Bobas "Höfling" musste nicht arbeiten, weshalb er seit dem Knabenalter den Kampf und den Umgang mit Rüstung, Waffen und Pferd trainierte - nicht nur die "Höfischheit". ;) Der hochmittelalterliche Ritter konnte durchaus ein Elitesoldat sein.
Skele-Surtur:
Ein Kettenhemd, auch ein Vollkettenpanzer ist kein großes Problem. Ein trainierter Träger - und wir können unterstellen, dass der Berufssoldat und Ritter ein solcher war - hat damit kaum Schwierigkeiten, vom hohen körperlichen Verschleiß mal abgesehen. Schwere Plattenrüstungen sind da schon wieder ein ganz anderes Kaliber, auch die angepassten. Dann noch Platte über Kette, was durchaus vorkam, da wird das ganz schnell ganz anstrengend und insbesondere die Knie- und Armbeuge ist da durchaus sehr eingeschränkt.
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