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Holothuroid:

--- Zitat von: Teylen am 11.09.2012 | 18:49 ---W00t? Das waere mir neu. ^^;
Hast du da eine Textstelle? (Also es ist ein positives w00t, bin da neugierig)
Ich mein es ist klar das man nicht patzen kann, aber ich dachte das sie eigentlich weiterhin Erfolge abziehen.
--- Ende Zitat ---

Die Formulierung war nicht besonders eindeutig. Klar war, dass man diese Würfe nicht patzen kann. Die Frage war, ob das jetzt nur für das Endergebnis "schlimmer als einfach fehlgeschlagen" oder für die gesamte Regel der Eins galt. Es wurde irgendwann mal klargestellt, dass die gesamte Regel der Eins gemeint ist.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: 1of3 am 11.09.2012 | 20:05 ---Die Formulierung war nicht besonders eindeutig. Klar war, dass man diese Würfe nicht patzen kann. Die Frage war, ob das jetzt nur für das Endergebnis "schlimmer als einfach fehlgeschlagen" oder für die gesamte Regel der Eins galt. Es wurde irgendwann mal klargestellt, dass die gesamte Regel der Eins gemeint ist.

--- Ende Zitat ---

Ich habe gerade noch mal in V20 und in VtM Revised nach geschaut... interessant. Da habe ich die Regeln wohl nicht richtig gelesen.

In VtM Revised ist sogar ein Beispiel drin, bei dem eine 1 gewürfelt wird und damit Erfolg vom Soakwurf abgezogen wird... Das Beispiel ist in V20 nicht drin.
VtDA hat die gleiche Regel wie V20 und ohne Beispiel... DAV hat die gleiche Regel und ein Beispiel, aber ohne 1. VtM 2nd Edition hat auch den gleichen Regelwortlaut und kein dafür kein Beispiel.

Damit komme ich zum Schluss: ich habe jahrzehntelang etwas falsch gemacht und Teylen hat recht.

Gummibär:
 
--- Zitat von: Murder-of-Crows --- Ich mache meine Rechnung aber auch anders auf. Wenn ein Würfel eine 50% Erfolgschance hat, dann wird er, wenn ich ihn oft genug würfel genau zur Hälfte Erfolge und zur Hälfte Misserfolge würfeln. Damit kann ich nach dem Gesetz der großen Zahlen davon ausgehen, dass es letztlich keine Rolle spielt, ob ich den Würfel werfe oder ihn gleich verrechne.
--- Ende Zitat ---
Und da gibt es eben einen Denkfehler. Der Erwartungswert berechnet sich aus der Summe der Produkte der Einzelwahrscheinlichkeiten und der dazugehörigen Werte. Bei dem System gibt es aber keinen negativen Schaden! Also kann der positive Schaden dadurch nicht ausgeglichen und zu einem Erwartungswert von 0 gebracht werden.

E ( f(x) – f(y) ) = E (f (x)) – E (f(y))

Aber das liegt hier gar nicht vor! Es gibt eine weitere Funktion g(z) mit g(z) = 0 für alle z < 0 und g(z) = z für alle z >= 0. Die Funktion, die dafür sorgt, dass die Gesundheitsstufen nicht durch einen verpatzten Wurf heilen können. Der Term sieht dann so aus:

E(g(f(x)-f(y)))

Und der ist Ungleich der oben angeführten Terme.



Fazit:

Du darfst das Gesetz der großen Zahl nicht auf die beiden Funktionen f(x) und f(y) einzeln anwenden! Es ist also nicht erlaubt, erst den Erwartungswert von 100 Schadenswürfeln zu berechnen und dann den Erwartungswert von 100 Absorptionswürfeln.

Wisdom-of-Wombats:
Und nu? Es funktioniert bei Exalted. Alles andere ist mathematische Pillepalle, die mich nicht interessiert.

GIGiovanni:
Ich finde bei Kampf wird ein Aspekt völlig vergessen, Physiologie.

Der Verteidiger steht ohnmächtig daneben und  hat nichts zu tun.  Die meisten Spieler, die ich kenne, würfeln lieber einmal selber.  @murder Du hast recht statistisch ist es das Gleiche, gefühlt aber lange nicht


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