Pen & Paper - Spielsysteme > D&D - Dungeons & Dragons
Sind hochstufige D&D-Charaktere Superhelden?
Oberkampf:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.10.2012 | 18:24 ---Das ist doch aber in Superhelden-RPGs genau so:
Wenn die Superhelden dort sterben, erschaffen sich die Spieler ebenfalls neue Superhelden und probieren mit denen das Abenteuer.
--- Ende Zitat ---
Ist das so?
In einigen vielleicht, aber in anderen würde ich eher annehmen, dass die Abenteuer gelaufen sind, weil die persönliche Beziehung zwischen Held und Bösewicht bzw. Held und Problem nicht mehr besteht. Wenn ein Abenteuer darum geht, dass der Joker Batman öffentlich demütigen und danach töten (oder dauerhaft kampfunfähig machen) will, dann ist das Abenteuer gelaufen, wenn Batman erledigt ist. Wenn eine Gruppe danach spielt, wie Nightwing, Robin und Huntress danach den Joker wieder nach Arkham bringen, dann ist das ein anderes Abenteuer.
ErikErikson:
Bei unseren TPKs machen wir meistens mit dem gleichen Abenteuer weiter. Auch wenn wir im Superheldengenre spielen.
tartex:
--- Zitat von: Naldantis am 28.10.2012 | 17:50 ---Oh doch, nämlich die nächsten Charaktere, die sich die Spieler für das Abentuer auswürfeln - es sei denn man hat einen SL, der so viel Langeweile schiebt, daß er halbverbrauchte Abenteuer wegwirft.
So laufen einige Kampagnen, die eine schlüssige Weltsicht verfolgen;
aber auch da gibt es dann doch Gruppe C >= Gruppe A, die sich mit den Auswirkungen von A's Versagen auseinandersetzen müssen.
--- Ende Zitat ---
Also: man kann auch scheitern ohne dass es einen TPK gibt. Ich habe eigentlich seit meinem ersten Versuch "Das Schiff der verlorenen Seelen" 1989 zu leiten keinen TPK mehr erlebt. Weder als Spieler noch als SL.
In dem Fall müssen die Spieler und ihre Helden mit dem Scheitern leben. Und auch die NSCs und Nachfolgegruppen müssen mit den durchs Scheitern geschaffenen Tatsachen leben. Es sei denn man lässt das Setting ganz.
Wenn meine Spieler den Plan der Pöhsen nicht rechtzeitig stoppen, sind halt alle Bewohner der Stadt mit der katastrophalen Krankheit infiziert. (Beispiel aus jüngster Vergangenheit.)
tartex:
--- Zitat von: Naldantis am 28.10.2012 | 17:50 ---Grundtyp, ja den schon, wenn Du 'fliegender Energiewerfer' als Typ einstufst, aber Starfire und Warmachine in einen Topf zu werfen ist schon gewagt.
Hingegen ist 'Magier der in Thay studiert hat und Evocation/Fire als Spezialisation hat, gibt es hingegne wie SAnd am Meer.
--- Ende Zitat ---
Ich versuche jeden meiner Charaktere einzigartig zu machen. Egal, ob Superheldenspiel oder Fantasy. Und das hat weniger mit den Powers zu tun, als mit Backgroundstory, usw. (Natürlich ist nichts wirklich 100% originell.)
(Einer meiner liebsten Superhelden-Charakter war übrigens "Troll", ein gewöhnlicher D&D-Troll, in einem Standardsuperhelden-Universum. Das ist halt dann ein Brick mit Regeneration. Wir hatten aber auch schon D&D-Druiden, Drachen, Pegasus-Kentauren, Yetis, Vampire und Satyre als Superhelden.)
tartex:
Ich denke, das ist ein schöner Schlußsatz:
Stellt euch vor, euer hochstufiger D&D-Charakter würde in einen Superhelden-Film wie X-Men oder die Avengers transportiert. Wäre er gut (im doppelten Sinn) genug, um in der Superhelden-Gruppe einen Platz zu finden?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln