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Wund/Verletzungssystem bei Gurps

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YY:

--- Zitat von: Morvar am  8.10.2012 | 13:03 ---ABER:Ganz ehrlich...glaubst du im Ernst, dass es menschen gibt die in der Lage sind die gleiche Kraft zu entwickeln, wie ein Pferd in vollem Galopp? Nein...und auch die Relationen sind immer noch..unpassend....ST 17 mit 3W+11 oder ST 25 mit Anlauf und 3W+9....

--- Ende Zitat ---

Die gleiche Kraft aufbringen oder die gleiche kinetische Energie entwickeln? Nein.

Reproduzierbar ähnliche Verletzungsbilder erreichen? Ja.

Insbesondere dann, wenn wir so langsam von "übermenschlicher" Stärke reden, also 15+ sowie einer ganze Menge an cinematischen und magischen Sachen, die nur auf Seiten des Fußgängers angerechnet werden. 


--- Zitat von: OldSam am  8.10.2012 | 16:01 ---Wenn man beim Überreiten "Glück" hat (und der Kopf nicht getroffen wurde) werden sicherlich mehrere Knochen gebrochen sein und überall fiese Schmerzen, aber es könnte durchaus sein, dass man eine bessere Überlebenschance hat, als nach dem Speerstoß, weil die inneren Verletzungen kleiner sind.

--- Ende Zitat ---

Ich dachte, es geht erst mal um den Lanzenangriff.
Überreitet man den Gegner zusätzlich, kommt das getrennt dazu.


--- Zitat von: OldSam am  8.10.2012 | 16:01 ---Aber insgesamt sollte die Lanze nach meinem Gefühl sicherlich etwas stärker sein, aber es ist eben wirklich nicht einfach, dass genau zu untermauern...

--- Ende Zitat ---

Ich würde fast schon dazu tendieren, der Lanze Armor divisor zu geben - eventuell noch nach Geschwindigkeit abgestuft.

OldSam:

--- Zitat von: YY am  8.10.2012 | 22:27 ---Ich würde fast schon dazu tendieren, der Lanze Armor divisor zu geben - eventuell noch nach Geschwindigkeit abgestuft.

--- Ende Zitat ---

Armor Divisor scheint mir grundsätzlich ne gute Idee zu sein! :)

--
Bzw. was mir grad einfällt:
Kann sich jemand erinnern wie das mit dieser Optional-Regel zum "Durchbohren" des Körpers war? Ab einem gewissen Schadensgrad konnte man ja einen Stich (Speer/Lanze usw.) bzw. Durchschuss oder so komplett von vorne bis hinten durch den Torso erreichen...
Nach meiner subjektiven Einschätzung sollte das passieren, wenn ein Lanzenreiter einen ungepanzerten Mensch trifft - oder was meint ihr?

Man könnte also mal abgleichen, ob dieser Punkt mit den normalen Stats überhaupt schon erreicht wird, falls nicht sollte man das IMHO entsprechend aufwerten...

YY:

--- Zitat von: OldSam am  8.10.2012 | 23:25 ---Kann sich jemand erinnern wie das mit dieser Optional-Regel zum "Durchbohren" des Körpers war? Ab einem gewissen Schadensgrad konnte man ja einen Stich (Speer/Lanze usw.) bzw. Durchschuss oder so komplett von vorne bis hinten durch den Torso erreichen...

--- Ende Zitat ---

Ich weiß grad nicht so genau, worauf du anspielst.

"Extreme dismemberment" (MA S. 136) geht erst mal nur mit cut und bezieht sich auf Schaden, der mehrere Gliedmaßen erfasst.

"Overpenetration" (B 408) gilt gem. RAW nur für bestimmte Fernangriffe und berechnet durchschlagenden Schaden gegen Umstehende. Für den ersten Getroffenen hat es keine weiteren Auswirkungen.

Man könnte das aber durchaus auch für einen Lanzenangriff anwenden, grad gegen Formationen.

Die Höhe des durchschlagenden Schadens berechnet sich aus Basic Damage - (HP + 2xDR*).

(*doppelt deswegen, weil die Rüstung vorne und hinten durchschlagen werden muss)

Das sollte man mit 3d+x durchaus öfter mal gegen Gerüstete hinkriegen.
Gegen Ungerüstete ist es an der Tagesordnung...




Was mir noch dazu einfällt, sind die Optionalregeln für Body Hits (HT S. 162).
Damit kann man bei einem "normalen" Körpertreffer nie mehr Schaden erleiden als HP.
Alles, was drüber ist, zählt dann "nur" für die Abzugsberechnung beim Verbluten.

Finde ich eigentlich ganz passend - mehr Schaden als einmal komplett durch geht eben nicht. Wie viel Energie hinter dem Getroffenen in der Heide landet, ist ja egal.

Für die Betrachtung von Overpenetration hat das aber keine Änderungen zur Folge.

Woodman:
Komischerweise gillt des "steckenbleiben" unter Picks nur für sw imp Angriffe, was mit der großen Wucht begründet wird, das sollte dann doch auch für Lanzen gelten, dann würde die erstmal im Opfer stecken und würde wenn man sie wieder rauszieht nachmal halb soviel Schaden machen wie beim Angriff.

YY:

--- Zitat von: Woodman am  9.10.2012 | 00:06 ---Komischerweise gillt des "steckenbleiben" unter Picks nur für sw imp Angriffe, was mit der großen Wucht begründet wird

--- Ende Zitat ---

Da steht nur, dass sie viel Schaden machen und steckenbleiben können - ich lese da keinen kausalen Zusammenhang und somit auch keine Begründung raus.

Die bleiben mMn stecken, weil der Angriff kreisförmig erfolgt und die Waffe nicht auf dem gleichen Weg wieder raus kann. Kreisförmig zurück kann man auf eine stillstehende sw/imp-Waffe keine große Kraft aufbringen, und wenn man in irgendeine andere Richtung zieht, hakt das Ding schon.

Wenn man das auch auf thr imp-Waffen anwenden will, macht man ein Riesenfass auf - das würde dann doch erst mal für jedes penetrierende Trauma gelten.
Freilich bleiben auch mal kleine Messer, Speere oder Schwerter stecken, aber eben nicht so häufig wie Picks, Kriegshämmer & Co..

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