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[Kino] Cloud Atlas

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Gwynplaine:

--- Zitat von: Fire am  9.10.2012 | 10:17 ---Wobei die Wachowskis eher mit Vorsicht zu geniessen sind...ausser Matrix 1 und V for Vendetta haben die jetzt nicht so wirklich Qualität geliefert imho...

--- Ende Zitat ---

Habs für Dich korrigiert  ;)

Das ist leider auch das, was mir noch ein wenig Sorge bereitet. Ich hoffe ja sehr, dass sie eng am Buch bleiben (was sie bei V for Vendetta leider ja nicht getan haben)...

Waldviech:
Ich kenne das Buch leider noch nicht - scheint eine Bildungslücke zu sein. Der Trailer schaut auf jeden Fall schon recht gut und interessant aus.
Interessant finde ich allerdings auch, dass der Trailer eine Rassismusdebatte losgetreten zu haben scheint, weil ein Weißer darin einen Asiaten spielt....hoffentlich "überrollt" das den Film jetzt nicht.

Jahleesu:
Also ich habe das Buch jetzt gelesen, nachdem ich von dem Trailer so begeistert war... Das Buch ist... naja... also es kann auch daran liegen, dass ich ein ziemliches Problem mit Kurzgeschichten habe, weil ich immer viel zu lange brauche um mich mit Charakteren und Schreibstil anzufreunden, und dann ist die Geschichte auch schon wieder rum. Aber ich fand das Buch nicht so wirklich toll. Eine der Geschichten war klasse, allein über die würde ich gerne ein ganzes Buch lesen.
Aber im großen und ganzen glaube ich, wenn der Film nur halb so gut wie der Trailer wird, wird das für mich einer der seltenen Fälle von 'Film besser als das Buch'.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie die Geschichte ziemlich verkitschen werden, denn von diesem 'Seelen die sich lieben treffen sich über Leben hinweg' kommt im Buch nur sehr sehr wenig vor...

Ich freu mich auf den Film :)

Gwynplaine:
Kann auch sein, dass es im Trailer falsch rüberkam. Die Sechs Geschichten sind ja tatsächlich fast komplett unabhängig voneinander (bis auf die offensichtlichen Verbindungen). Ich hatte beim Lesen auch nie den Eindruck, dass es sich um Reinkarnationen der Charaktere handeln soll. Mal abwarten...
Interessant fand ich allerdings den Aufbau des Buches (eine Art literarischer Matrjoschka) und dass Mitchell den jeweiligen Ton und die Sprache passend wählt (also Reisetagebuch im 19 Jhd., Briefwechsel Anfang 20 Jhd., Pulp-Novel in den 70ern usw.).

Jahleesu:
Naja, also die eine Seele ist ja in jeder Geschichte klar erkennbar an dem cometenförmigen Muttermal... aber die zweite, da wär ich mir in keiner Geschichte so wirklich sicher...

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