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Welches Attribut für Angriff im Nahkampf?

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YY:

--- Zitat von: Gummibär am 21.10.2012 | 13:15 ---D.h. mit Geschicklichkeit 22 ist es dann so, dass der Schuss auf einmal ungeschickter ist als ohne Stativ ist? Und mit Intelligenz 8 (was ja im Prinzip menschlicher Standard -2) heißt kriegt man jetzt also noch nen Malus für die Intelligenz, den man sonst nicht hat?

--- Ende Zitat ---

Ganz genau.

Wenn man ein hervorragender Schütze ist und gleichzeitig nicht in der Lage, Stativ/Lafette o.Ä. ordentlich einzurichten, schießt man ohne besser, weil man sich damit eine Fehlerquelle einbaut, die man anderenfalls gar nicht hätte.

Wo ist das Problem?

Arldwulf:

--- Zitat von: Gummibär am 21.10.2012 | 15:42 ---
Ja. Nur dass eben nicht der mit der höheren Konstitution derjenige ist, der das höhere Tempo gehen kann, sondern derjenige mit dem höchsten Wert in Tempo. (Unter Tempo versteht man normalerweise Initiative. Mir ist kein Beispiel bekannt, wo Konstitution in die Initiative eingeht.)

Konstitution ist bei mir schon ein Attribut. Kondition (= Ausdauer) aber nicht. Aber auch Konstitution kann nicht Basis für einen Angriff sein.

--- Ende Zitat ---

Bei dir nicht, bei mir schon. Ist doch in Ordnung. Aber wie oben schon gesagt, aus meiner Sicht gehen auch alle Attribute, und können alle Attribute Grundlage und wichtigstes Element eines Angriffs sein.

Was Tempo und Initiative betrifft: Initiative ist für mich eher Reaktionsschnelligkeit. Wer fängt an sozusagen.

Aber wie schon gesagt, Attribute sind ja frei definierbar. Was du darunter verstehst muss nicht das gleiche sein was ich darunter verstehe. Meine Definition wäre wohl "grundsätzliche Eigenschaften und Potential", aber trotz dieser schwammigen Definition würde ich mir nicht  sicher sein das sie abschließend ist.

OldSam:

--- Zitat von: Gummibär am 21.10.2012 | 13:15 ---D.h. mit Geschicklichkeit 22 ist es dann so, dass der Schuss auf einmal ungeschickter ist als ohne Stativ ist? Und mit Intelligenz 8 (was ja im Prinzip menschlicher Standard -2) heißt kriegt man jetzt also noch nen Malus für die Intelligenz, den man sonst nicht hat?

--- Ende Zitat ---

Was YY sagte... ;)
Wenn ich z.B. mit einem Zielcomputer den perfekten Schuss programmieren könnte, aber einfach nicht gecheckt habe wie das funktioniert, nützt es mir nichts ultra-übermenschlich geschickt zu sein, da kann ich dann besser gleich locker manuell aus der Hüfte ballern :p

Dazu kommt, dass man nicht vergessen sollte, dass es ja diverse Boni gibt für die Stativnutzung, man kann sich Zeit lassen etc.
Wenn alles sauber statisch eingestellt wurde, würde ich für den Schuss selbst dann auch gar nicht mehr würfeln lassen, bzw. höchstens was für ein evtl. nötiges Timing, wenn man einen bestimmten Augenblick abwarten muss oder auf Malfunction falls die Mechanik klemmen könnte =)

Bei einem manuellen Schuss kann man schließlich immer noch durch etwas Pech ein wenig verreissen o.ä., allein schon durch so Sachen wie das durch Nervosität zu schnell geatmet wurde.

Gummibär:
 
--- Zitat von: Arldwulf --- Bei dir nicht, bei mir schon. Ist doch in Ordnung.
--- Ende Zitat ---

Wenn man keine Probleme damit hat, dass nichtmagische Angriff mit w6-3 Schaden bei einer gewürfelten 1 dazu führen, dass der Getroffene 2 Lebenspunkte erhält, dann ist das in Ordnung.

Ich persönlich finde sowas nicht in Ordnung. Aber andere dürfen sich davon natürlich unterhalten fühlen. Gibt ja auch genügend Rollenspiele, die überhaupt nicht realistisch sein wollen.


--- Zitat von: Arldwulf --- Was Tempo und Initiative betrifft: Initiative ist für mich eher Reaktionsschnelligkeit. Wer fängt an sozusagen.
--- Ende Zitat ---

Na da widersprichst du dir ja selbst. Derjenige der anfängt, reagiert ja auf niemanden. Könnte er ja nur, wenn jemand anders vorher dran wäre.


--- Zitat von: Arldwulf ---Aber wie schon gesagt, Attribute sind ja frei definierbar. Was du darunter verstehst muss nicht das gleiche sein was ich darunter verstehe.
--- Ende Zitat ---

Ich finde es halt seltsam, wenn man ein Schachprogramm besiegt, indem man auf Stemmkraft würfelt. Aber du kannst Stemmkraft natürlich definieren als die Eigenschaft, mentale Aufgaben zu lösen. So frei kannst du sein.

Arldwulf:
An der Stelle wirst du nun albern.

Was haben deine Aussagen mit dem zitierten zu tun? Und um ehrlich zu sein ist es eben der mangelnde Realismus der mich an deinen Aussagen stört. Also brauchst du auch nicht ankommen und von "man kann ja auch ganz unrealistisch spielen" erzählen.

Und natürlich reagiert man auch bei Kampfbeginn auf etwas, zumindest in Spielen welche auch das Geschehen vor dem Kampf ausspielen und nicht einfach nur sagen: so nun seid ihr im nächsten Kampf. Aber auf das eigentliche Argument bist du doch gar nicht eingegangen. Das Tempo eines Kämpfers hat nichts damit zu tun ob er den ersten Schlag ausführt, nur damit wie schnell er eine Aktion auf die nächste folgen lassen kann. Mal ganz davon abgesehen das "höheres Tempo" ohnehin nur ein Weg ist um Angriffe mit anderen Attributen als ST zu begründen. Es gibt einfach eine Vielzahl Verschiedene Angriffe, und die können letztlich auf allen Attributen basieren.

Die Vorstellung von zwei Kämpfern die einfach nur tumb so doll es geht die Schwerter aufeinander hauen, das sie gar nicht anders könnten erscheint mir eigentlich allem zu widersprechen was ich über Schwertkampf erfahren hab. Es ist Pseudorealismus.

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