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"Schaden", "Treffen" und "Runden" kompletter Humbug?

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xergazz:

--- Zitat von: Einzelgaenger am 19.10.2012 | 18:29 ---Nö.
Ein Kampfsystem, das dem HHR huldigt, muss Handlungen und Taktiken so klar, wie es der Detailgrad zulässt abbilden können.
Alles andere geht Richtung narrativistsche Reduktion. (zB Jeder wirft 1W6, Helden 2W6, Superhelden 3W6, Differenz in Sekunden = Erzählzeit)

Das witzige ist, ohne eine gewisse Bedarf an Komplexitätstiefe würden die Leute sich Gurps und Co ja nie antun.
Du machst es dir viel zu einfach.

--- Ende Zitat ---

Ich habe einen Vorschlag gemacht. Du nicht. Wer macht es sich also einfach?
Bei meinem Vorschlag sind Helden übrigens viel detailierter dargestellt als einfach nur in ihrer Stärke nach W6. Sie haben viele Merkmale, die sie in ganz unterschiedlichen Situationen anweden können. Ich bin mir nicht mal sicher, ob du es überhaupt verstanden hast (no offence aber dein post ist leider sehr einfach gehalten). Mal als Gegenposition: Ein Held erleidet in diesem System Konsequenzen in Form von kurzen Sätzen. Ein Spieler, der erst nach dem Konflikt am Spielabend teilnimmt kann also anhand der Konsequenzen den Verlauf des Konfliktes genau abschätzen. In einem System mit Lebenspunkten könnte er das nicht. Welches System ist hat also mehr Detail?

Sashael:

--- Zitat von: Gummibär am 19.10.2012 | 15:42 ---Fazit: Es wird gar nicht gewürfelt, die Aktion gelingt automatisch, deine Kritik ist unberechtigt, und zwar für fast jedes Rollenspiel. Da hast du dir jetzt selbst ins Knie geschossen. :p (Headshot ;) )
--- Ende Zitat ---
Der musste jetzt sein, oder?  ::)

Und nein, die Kritik ist nicht unberechtigt, denn die Regel zum Treffen gilt unabhängig davon, ob der SL mir großmütig einen automatischen Erfolg gönnt, weil seine Pizza heute besonders lecker war. Die exakt selbe Fehlschlagchance hat ja auch der unangefochtene Supergroßmeister im Schwertkampf mit einem Skill von 64, der dann auch durchaus im dicksten Handgemenge mit mehreren Abzügen immer noch 100%ig treffen sollte. Tragische Betonung liegt auf sollte.  ::)

Taschenschieber:
Drum verzichte ich beim Regelbasteln eigentlich komplett auf Patzer bzw. führe sie nur mit Ansage ein, wenn besonders viel auf dem Spiel steht.

Das ist also kein Grundsatzproblem des Konzepts "Trefferwurf".

Heinzelgaenger:

--- Zitat von: 1of3 am 19.10.2012 | 18:17 ---Man kann eben nicht sehen, was der Spieler die ganze Zeit tut. Vielleicht hat der ja ganz viele furchtbar konstruktive Dinge getan, die sich nur in der Fiktion nicht gezeigt haben. Das eigentliche Denken in der Box ist bei ganz vielen Hobbyisten der Glaube, dass Handeln am Spieltisch in irgendeiner Weise einem Handeln in der Fiktion entsprechen muss.

Ansonsten Challenge accepted. Welche Anforderungen soll dein HRR genau haben? Bei den Beispielen, die du mir gezeigt hast, wäre z.B. schon Legends of the Wulin eine gute Ausgangslage. Ich wollte schon immer mal die aktive Parade da rausrechnen.

--- Ende Zitat ---
Du meinst, "was die Figur tut", richtig?
"Black Box" ist als Konzept nicht ganz sauber; der Einzelne kann nicht anders als bei heroischen Handlungen anthropomorph zu abstrahieren.
Im "idealen" Spiel würde man tatsächlich alles sehen. Ein Grund für den Siegeszug des (grafisch immer aufwendigeren) Computer RPGs, übrigens.

Andererseits kann ein Spieler ganz wunderbar mit abstraktem Spielraum leben und ein ideales Spiel erleben.
Das eine schliesst das andere aber nicht aus, zumal die Vorstellungen verschiedener Spieler nur in mechnischen Dingen deckungsgleich sein müssten. Damit erreicht man aber keine Komplexität.

Solange Spieler aber auf Tolkiens Spuren detaillierte Charaktersheets ausfüllen und "swoosh" Geräusche beim Figurenverschieben machen, weiss ich aber, der Abstraktionsgrad beim HHR sollte eher kleinstmöglich ausfallen.

Zur Challenge: verlorene Liebesmüh, mein Gutester; vielleicht drück ich micht hier einfach falsch aus?
Übrigens wäre ein Art aktiver Parade geradezu zwingend Teil des HHR.

Holothuroid:

--- Zitat ---Zur Challenge: verlorene Liebesmüh
--- Ende Zitat ---

Meinetwegen. War nur ein Vorschlag. Ohne genauere Angaben deinerseits wäre das aber auch in der Tat schwierig.

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