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Für Einsteiger DS oder Aborea
Greifenklaue:
--- Zitat von: killedcat am 20.10.2012 | 13:02 ---Yep, das sollte ich vielleicht erläutern. Ohne Heilung geht in dem Spiel nix, da ja ein hoher Wurf die Punkte drastisch reduzieren kann. Das heißt es muss ständig geheilt werden. Das verkommt dann zu einem rein mechanischen Vorgang, der mich ständig aus der Immersion reißt und ich hake dann nur noch Heilkräuter oder -Tränke ab oder "spamme" heilende Hand. Das meine ich mit Metagaming. Ist dann einfach brettspielig für mich. Da mag man, wie alles andere hier auch, natürlich anders sehen.
--- Ende Zitat ---
Danke für Deine Erläuterung.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Sowas hat Vor- wie Nachteile. Der Vorteil ist, dass Ressourcenmanagment entfällt und Neulinge sich nicht darum Gedanken machen müssen. Lange Ingamepausen sind reduziert und das System kann man dadurch sehr leicht balancieren, weil man von geheilten SC ausgehen kann. Nachteil ist das von Dir erläutere, wieder andere mögen ja auch Ressourcenmanagment (ich durchaus auch).
In unserer regelmäßigen DS-Runde nutzen wir das Manasystem, es ist eigentlich recht gut integrierbar und bringt das wieder zurück. Auch Varianten wie Zombieslayers sind LK-Werte ressourcengebunden ohne Dauerheilung.
Whisp:
--- Zitat von: killedcat am 20.10.2012 | 13:02 ---Yep, das sollte ich vielleicht erläutern. Ohne Heilung geht in dem Spiel nix, da ja ein hoher Wurf die Punkte drastisch reduzieren kann. Das heißt es muss ständig geheilt werden. Das verkommt dann zu einem rein mechanischen Vorgang, der mich ständig aus der Immersion reißt und ich hake dann nur noch Heilkräuter oder -Tränke ab oder "spamme" heilende Hand. Das meine ich mit Metagaming. Ist dann einfach brettspielig für mich. Da mag man, wie alles andere hier auch, natürlich anders sehen.
--- Ende Zitat ---
ICh möchte mich hier GReifenklaue anschließen. Das Spiel mit dem Heiler KANN man machen, man muss es aber nciht. Durch seine Anwesenheit hat man halt die Möglichkeit ein "Metzel/Sauf-spiel" durchzuziehen, in dem man x monster ala Diablo erledigt. Ohne Heiler wird es tatsächlich ein kniffeliges Ressourcenmanagement. Was man mit DS aber letztlich macht, ist Entscheidung der Spielenden. Es ist durchaus sehr gut möglich mit DS sehr tiefes und intensives Rollenspiel inklusive "Immersion" zu betreiben.
Letztlich liegt mit dem "Power-Heiler" hier ein Tool vor . man muss nur entscheiden, ob man es benutzt (pulp-Metzel) oder nicht (Lebenskraftmanagement). Durch die Mana Regel kann man zudem einen dritten (Mittel)- Weg wählen.
Interessant für mich finde ich, ist das ich nach 20 Jahren DSA (Shadowrun und Earthdawn zu DS gefunden habe und mich hier sehr wohl fühle. Und meine Spielabende bestehen nicht aus einer Aneinanderreihung von Warcraft/Diablo-ähnlichen Schlachtereien sondern haben viel Rollenspielanteile.
(wobei ich meine schönsten Erlebnisse mit 7th Sea hatte... : ) )
Sülman Ibn Rashid:
ich empfehle immer wieder gerne warrior, rogue & mage. gibt's kostenlos im netz.
Tudor the Traveller:
Ich finde Aborea ja etwas altbacken, sowohl in der Präsentation als auch mechanisch, außerdem ist das System recht restriktiv. DS kommt dagegen etwas "roh" und reißerisch daher, wie ich finde, hat aber imo die elegantere Mechanik. Aborea taugt daher in meinen Augen "nur" als Sprungbrett, ist aber dann für einen Einstieg die bessere Wahl. Würde ich längerfristig beim System bleiben wollen, würde ich ganz klar zu DS greifen.
Noir:
Meines erachtens nach, ist es völlig schnurz mit welchem System man als Anfänger beginnt. Egal wie komplex oder wie leicht. Die Leute sind ja nicht blöd. Und wir sind ja auch irgendwann angefangen. Die meisten fangen doch auch heute noch mit DSA an...und DSA ist doch mittlerweile als ziemlich kompliziert verschrien. Also schnapp dir einfach das, was euch am meisten interessiert und SPIELT einfach.
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