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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist
6:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 01:39 ---Also zumindest in allen RPGs, die ich gespielt habe, war der Spott während eines Kampfes einfach nur ein Würfwurf.
--- Ende Zitat ---
...dessen Schwierigkeit an die betreffende Situation angepasst werden kann.
--- Zitat ---Sicherlich: Außerhalb des Kampfes kann der Spott eine komplexe soziale Interaktion sein. Während des Kampfes habe ich das jedoch noch nie erlebt. Meistens nur das Manöver-Spott. Dazu evtl. noch ungefähr um was es bei dem Spott gehen soll. Und das ganze wurde dann in einem Würfelwurf abgefertigt.
--- Ende Zitat ---
Das heisst bei Euch ist der Kampf ein reines Brettspiel. Okay. Mit der Massgabe ist der Kampf natürlich vom Computer berechenbar... solange keine Aktionen passieren, die nicht explizit im Regelwerk abgebildet werden.
6:
--- Zitat von: Blutschrei am 25.10.2012 | 01:43 ---2. Weil ich regelmäßig in Brettspielen (allen voran Dominion) gegen einen ziemlich Mathematik-begabten Menschen verliere, im Rollenspiel jedoch nicht, da gibt es wohl auch irgendwo kleinere Paralellen in der Berechenbarkeit.
--- Ende Zitat ---
Dominion ist ein besonderes Beispiel. Da gibt es sowas wie die optimale Strategie. Die Westpark Gamers haben das mal durchgerechnet. Seitdem ist das Spiel für mich "kaputt" weil "gelöst".
ArneBab:
--- Zitat von: Blutschrei am 25.10.2012 | 01:43 ---2. Weil ich regelmäßig in Brettspielen (allen voran Dominion) gegen einen ziemlich Mathematik-begabten Menschen verliere, im Rollenspiel jedoch nicht, da gibt es wohl auch irgendwo kleinere Paralellen in der Berechenbarkeit.
--- Ende Zitat ---
Das könnte daran liegen, dass Rollenspiele mathematisch viel einfacher sind, dafür aber viel mehr Vorstellungsvermögen brauchen (um die eigenen Möglichkeiten überhaupt zu erkennen)…
ArneBab:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 01:39 ---Und sorry, aber DSA1 ist von der Komplexität her eher vergleichbar mit Schach oder GuildWars. Aber definitiv nicht mit Go.
--- Ende Zitat ---
Das würde ich für alle Rollenspiele sagen, die ich bisher gespielt habe. Daher ja meine Meinung zur Berechenbarkeit…
Blutschrei:
--- Zitat ---Btw, wie sehen eure Zweikämpfe im RPG aus? Jeder von euch erstellt sich einen SC, der auf Zweikampf optimiert ist und dann lasst ihr sie gegeneinander antreten?
Und nutzt ihr dabei auch die Umgebung, d.h. lasst auch mal die Brücke explodieren? Oder nutzt ihr irgendwelche Aktionen, die nicht im Regelwerk stehen? (z.B. "Sand in die Augen" in einem RPG, das dafür keine Regeln hat.)
--- Ende Zitat ---
Wir spielen selten Duelle, meist werden es 3-5 NSCs pro Partei, die wir in Kooperation erstellen.
Naja vorab: Wir stellen daran keinen "ROLLENspielerischen" Anspruch, sondern es geht in erster Linie darum gefundene regellücken auszuprobiern, um sie dann als Regellücke zu brandmarken. Oder wir probieren Themengruppen aus, die wir so gerne mal als Spielleiter einbauen würden: Orkreiter, monströße Kreaturen, desertierter Hauptmann mit Formationskämpfern...
Hin und wieder wird auch mal einfach nur aus Spaß aufeinander eingeprügelt.
Die Umgebung legen wir dabei meist vorher zusamen fest, es ist ja weniger Wettkampfartig als mehr ein "mal sehen was rauskommt, wenn wir das so und so machen". Explodierende Steinbrüche werden demnächst auch ausprobiert, also die stehen schon auf der Warteliste ;)
Mit komplett improvisierten Ideen spielen wir normalerweise nicht, wir wollen uns als In-der-Regel-SLs an die Regeln halten und die Impro wenn dann den Spielern überlassen.
Hin und wieder kommen dabei Regeln zum tragen, die wir "Szeneregeln" nennen. Das sin dann Plot- oder NSC-Maßgeschneierte regeln aus eigener Feder. Also sowas wie "Ein uralter runenverzierter Monolith bündelt gefährliche magische Strömungen, alle Zauber die misslingen richten xW6 Schaden an" oder sowas.
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