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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist

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ArneBab:

--- Zitat von: Taschenschieber am 27.10.2012 | 19:05 ---Und sorry, wenn ich die Diskussion nicht voranbringe. Das liegt daran, dass ich eigentlich kein Interesse daran habe, zu diskutieren, wenn ich Recht habe.

--- Ende Zitat ---
Wenn du nicht daran interessiert bist, zu prüfen, ob deine Annahme, dass du Recht hast, einer Prüfung standhält, dann diskutier nicht.

Es ist immer möglich, uneinig auseinanderzugehen. Wenn du deinen Glauben, dass du Recht hast, anderen aufdrücken willst, ohne ihn der Prüfung durch andere auszusetzen, dann starte eine Religion.

Wir konnten inzwischen deinen Glauben zumindest schon deutlich konkretisieren: Rollenspiel lässt sich nicht berechnen, weil es im Rollenspiel immer Bereiche gibt, die nicht klar geregelt sind, sondern ad-hoc entschieden werden müssen.
(diese These wurde durch das Gegenbeispiel Dogs in the Vineyard widerlegt - auch wenn ich das Spiel noch nicht gespielt habe und das Gegenbeispiel dadurch selbst nicht bestätigen kann. Du kommst da nur raus, wenn du DitV nicht als Rollenspiel akzeptierst)

Wenn du deine Aussage noch weiter einschränkst, kommst du auf „Kämpfe im Rollenspiel lassen sich nicht exakt berechnen, wenn es darin entscheidungsrelevante Bereiche gibt, die ad-hoc entschieden werden müssen“.

Und da würde ich zustimmen. Solange wir nicht in der Lage sind, das Gehirn der SL zu klonen, können wir ihre ad-hoc Entscheidung nicht exakt vorhersehen.

Allerdings könnte es Beschänkungen geben, wie viel Einfluss diese ad-hoc-Entscheidung haben kann, so dass wieder Berechnungen möglich wären, die dann aber mit einer Unsicherheit belegt wären (auch mit Unsicherheiten lässt sich rechnen, allerdings neigen die oft dazu, mit der Zeit größer zu werden). Solange die Unsicherheit geringer ist als die Abstufung der Ergebnisse des zu nutzenden Würfelwurfes, könnte die Computerberechnung trotzdem noch eine sinnvolle Grundlage für einen Kampfentscheidungswurf sein.

Du müsstest deine Aussage also Einschränken auf


--- Zitat ---Kämpfe im Rollenspiel lassen sich nicht auf einen Würfelwurf mit computerberechneten Parametern reduzieren, wenn es darin entscheidungsrelevante Bereiche gibt, die ad-hoc entschieden werden müssen und deren Auswirkungen in den meisten Fällen größer sind als die Abstufung der Ergebnisse der zu nutzenden Würfelmechanik.

--- Ende Zitat ---

Dem würde ich zustimmen.

Gummibär:

--- Zitat von: Taschenschieber am 27.10.2012 | 19:05 ---Okay, ein Regelwerk ohne Richtlinien kannst du mit viel Rechenaufwand simulieren. Das ist dann aber KEIN ROLLENSPIEL!
--- Ende Zitat ---

Ich komme mir hier vor, als würde ich gegen eine Wand reden, Gegenbeispiel wäre z.B. SEUCOR. Das ist auch der Grund, warum ich auf diese Diskussion keine Lust mehr habe. Vorwärts kommt man so nicht.


--- Zitat von: Taschenschieber am 27.10.2012 | 19:05 ---Und sorry, wenn ich die Diskussion nicht voranbringe. Das liegt daran, dass ich eigentlich kein Interesse daran habe, zu diskutieren, wenn ich Recht habe.

--- Ende Zitat ---

Wenn das jeder machen würde, würde niemand mehr kompetente Infos in Diskussionen einbringen.

Taschenschieber:

--- Zitat von: Gummibär am 28.10.2012 | 20:41 ---Ich komme mir hier vor, als würde ich gegen eine Wand reden, Gegenbeispiel wäre z.B. SEUCOR.

--- Ende Zitat ---

Das ist aber verdammt exotisch, und außer dir kennt es vermutlich keiner. So pauschal wie hier getan wird, geht das aber keinesfalls.

edit: Okay, SEUCOR gegooglet. Drei Dinge:

a) Dir ist klar, dass das eine Parodie ist?
b) "Spieler A muss sein Statement abschwächen" ist so schwammig, das kann man einem PC quasi nicht beibringen.
c) Dir ist klar, dass das eine Parodie ist?

<°(((><)

ErikErikson:
Bist du Christ geworden?

Holothuroid:
Seucor dient als wunderbares Gegenbeispiel für so ziemlich alles, es ist so die diskrete Metrik unter den Rollenspielen. Ich benutze es dafür auch sehr gerne. Wobei es schon ein bisschen ulkig ist, dass dieser kleine Beitrag womöglich mein meist zitierter ist.

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