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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist
6:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 01:08 ---Man kann auch bei Computergegnern, diese mit Key-words und Extra-Triggern versehen.
Und das kann durchaus so etwas sein wie
if (Action[SC] =~ /Nase.+bohren/i) {NSC1->Action->Attack[SC];}
Jeder Spieler kann im Kampf nun zusätzlich zu seiner regeltechnischen Aktion auch noch eine Fluff-Beschreibung für diese Aktion eingeben. Und falls die Fluff-Beschreibung zufällig bei einem NSC triggert, wird halt die entsprechende Reaktion ausgeführt.
--- Ende Zitat ---
Und schon bist Du wieder bei den Myriaden an Informationen und Extratrigger, die Du alle einzeln in das System hämmern musst. Nase bohren ist nur ein Beispiel dafür. Was ist wenn der Spieler mit dem NSC über die Schwester redet? Was ist, wenn der Spieler von einem Nasebohrer einfach nur erzählt? Ich habe mir mal sagen lassen, dass die Expertensysteme auch heutzutage nur für einen kleinen Bereich funktionieren (Das dürfte aber ein anderes Thema sein).
Eulenspiegel:
Wir reden hier immernoch über den Kampf! Dass man keine komplexe soziale Interaktion am Computer durchführen kann, ist geschenkt. (Wobei sogar in dieser Richtung die Chatbots erstaunliche Fortschritte machen.)
ArneBab:
--- Zitat von: Taschenschieber am 24.10.2012 | 12:41 ---Unfug. Jedes mir bekannte klassische Rollenspiel bietet den Probenmechanismus mit festgelegtem Bonus/Malus als Rückfallebene für alles, was nicht detaillierter verregelt ist. Nur weil du so was nutzt und improvisierst (in der Oldschool-Szene gibt es da den Begriff "Rulings statt Rules"), verlässt du nicht gleich das System. Das ist Mumpitz. So funktioniert Schach, aber kein RPG.
--- Ende Zitat ---
Ich habe in einer DnD4-Runde mal einen Stuhl die Treppe runter geworfen. Auf der Treppe standen zwei Kämpfer. Effekt: Null. Also kein Mumpitz: Sowas kommt vor.
6:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 01:18 ---Am liebsten würde ich die Probe ja massiv erschweren. Dann würde sich aber der Spieler beschweren. Ich würde sagen, dass das eine bescheuerte Idee ist und die Probe deswegen erschwert ist.
--- Ende Zitat ---
Genau das würde ich auch sagen. Allerdings würde ich die Probe nicht massiv sondern leicht bis mittel erschweren (bei SW um 2. Bei D&D4-Erststüfler auf 15 statt auf 10).
--- Zitat ---Der Spieler würde so etwas sagen wie: "Mal wieder typisch: Wenn ich einfach nur ein Taunt-Manöver bringe, ist die Probe nicht erschwert. - Aber wenn ich etwas Fluff mit einbringe, willst du mir gleich wieder die Probe erschweren."
--- Ende Zitat ---
Hat der Spieler bei Dir damit Recht? Wenn ja, dann solltest Du Dir selber an die Nase fassen. Eine kleine Ingameerklärung für das Taunt-Manöver sollte schon drin sein. Denn nur an Hand dieser Erklärung kannst Du als SL überhaupt die Schwierigkeit bestimmen. Wir spielen hier Rollenspiel und nicht Brettspiel.
Blutschrei:
Es geht hier nicht ddarum, ob man gegen einen Computer Rollenspiel spielen kann. Das geht, und zwar genau so gut, wie man in WoW, Guildwars 2 und wie sie alle heissen sehen kann, und nicht besser.
Die Frage war, ob man einen Kampf computergestützt auf einen einzelnen Wurf reduzieren könnte. Wir stellen fest: Nur, wenn 1. Keine "Spielleiterwillkür" oder "Improvisation" angewandt wird, 2. nur wenn der Kampf unter festglegten Konditionen stattfindet (Kampf bis zum Tod, Kampf bis 13:37 weil dann Mittagessen etc) Man kann nur schwer soziale Elemente einbauen.
Sobald der Taunt übrigens mit einem Flufftext versehen wird, wird der Kampf ohnehin nichtmehr in einem Wurf abgehandelt, sonst gäbe es keinen Taunt.
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