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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist

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El God:
+1 mit der natürlichen Einschränkung der Rechenpower (Zeit, Teilchen im Universum usw.) und der Parameter (z.B. Vorlieben der Spieler für bestimmte Manöver/Aktionen)

Jetzt aber mal die Frage - warum war das überhaupt interessant?

Eulenspiegel:
@6
Also zumindest in allen RPGs, die ich gespielt habe, war der Spott während eines Kampfes einfach nur ein Würfwurf.

Sicherlich: Außerhalb des Kampfes kann der Spott eine komplexe soziale Interaktion sein. Während des Kampfes habe ich das jedoch noch nie erlebt. Meistens nur das Manöver-Spott. Dazu evtl. noch ungefähr um was es bei dem Spott gehen soll. Und das ganze wurde dann in einem Würfelwurf abgefertigt.

Außerhalb des Kampfes wäre das in unserer Runde undenkbar. Aber innerhalb des Kampfes will man eben keine komplexe soziale Interaktion sondern einfach nur einen Würfel werfen. (Man kann sich jetzt natürlich darüber beschweren, dass z.B. der Taunt-Wurf bei SW nicht in der Lage ist, die komplexe soziale Interaktion eines echten Spottes zu simulieren. - Die meisten Rollenspieler - nein, ALLE Rollenspieler - die ich kenne, haben damit aber kein Problem.)


--- Zitat von: ArneBab am 25.10.2012 | 01:31 ---Richtig nervig ist es dagegen für den Rechner, wenn jede Handlung einen individuellen Effekt auf alle späteren Handlungen hat, der nicht durch eine andere Handlung erzielt werden kann.
--- Ende Zitat ---
Du meinst zum Beispiel so wie die Figurenbewegungen beim Schach? ;)
Es stimmt, dass die Sachen exponentiell steigen. Ob der Computer damit aber Probleme hat oder nicht, hängt jedoch von der Basis ab:
Beim Schach ist die Anzahl der Züge für das Computerprogramm noch recht überschaubar.
Und bei GuildWars auch.

Probleme treten erst bei Sachen wie Go auf.

Und sorry, aber DSA1 ist von der Komplexität her eher vergleichbar mit Schach oder GuildWars. Aber definitiv nicht mit Go.

Blutschrei:

--- Zitat ---Jetzt aber mal die Frage - warum war das überhaupt interessant?
--- Ende Zitat ---
Also mich hat es interessiert, weil
1. Entscheidungen mag, wenn meine Entscheidungen - selbst wenn es die optimalen wären, nur eine Illusion wären und man sie durch einen Würfelwurf für den Gesamtkampf abbilden könnte, fänd ich das irgendwo doof.
2. Weil ich regelmäßig in Brettspielen (allen voran Dominion) gegen einen  ziemlich Mathematik-begabten Menschen verliere, im Rollenspiel jedoch nicht, da gibt es wohl auch irgendwo kleinere Paralellen in der Berechenbarkeit.

El God:

--- Zitat ---1. Entscheidungen mag, wenn meine Entscheidungen - selbst wenn es die optimalen wären, nur eine Illusion wären und man sie durch einen Würfelwurf für den Gesamtkampf abbilden könnte, fänd ich das irgendwo doof.
--- Ende Zitat ---

Die Entscheidungen spielen trotzdem eine Rolle - siehe auch den Vergleich mit dem Schachcomputer. Ein Schachcomputer kann gegen sich selbst Partien gewinnen - das zeigt doch schon, wie schlecht da die Verlässlichkeit ist.

Eulenspiegel:
@ Blutschrei
Naja, Mathematik-Begabung hat wenig mit der Computer-Berechenbarkeit zu tun. Mathematiker gehen in der Regel anders an ein Optimierungsproblem als Computer.

Btw, wie sehen eure Zweikämpfe im RPG aus? Jeder von euch erstellt sich einen SC, der auf Zweikampf optimiert ist und dann lasst ihr sie gegeneinander antreten?
Und nutzt ihr dabei auch die Umgebung, d.h. lasst auch mal die Brücke explodieren? Oder nutzt ihr irgendwelche Aktionen, die nicht im Regelwerk stehen? (z.B. "Sand in die Augen" in einem RPG, das dafür keine Regeln hat.)

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