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[nWod] : Mischgruppe und Hallo

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Haukrinn:
Zu große Gruppe denke ich nicht - das geht schon. Meine Gruppe besteht momentan aus zwei Werwölfen, zwei Changelings, einem Vampir und einer Magierin (also 6 Leute). Vielleicht kann ich Dir da ein paar Tipps geben:


* Du brauchst hochdisziplinierte Spieler. Jeder muss akzeptieren können auch mal 20 Minuten nur Zuschauer zu sein.
* Hart schneiden. Kurze Szenen, schnelle Wechsel wenn die Charaktere nicht alle zusammen sind. Auch mal mitten aus einer Szene raus und in eine andere rein springen
* Versuche nicht immer alle Charaktere unter einen Hut zu bringen. Das klappt sowieso nicht. Teilgeschichten sind gut, auch wenn die immer nur drei der Charaktere beinhalten. Sorge dann einfach dafür dass die Teilgeschichten sich ständig überkreuzen.
* Sorge dafür dass die Charaktere alle untereinander verknüpft sind, dass sie beispielsweise eine gemeinsame Vergangenheit haben, Freunde sind, für denselben Arbeitsgeber arbeiten oder sowas. Es muss nicht jeder mit jedem was zu tun haben aber es ist sinnvoll das jeden Charakter etwas mit mindestens zwei anderen Charakteren verbindet
* Gib ihnen gemeinsame Ziele. Bei mir haben die Charaktere zum Beispiel als so eine Art übernatürliche "Joint Taskforce" angefangen.
* Gib ihnen gemeinsame Feinde.
* Bevorzuge keinen der Charaktere, auch wenn ein oder zwei Spieler scheinbar mit besonders interessanten Hintergründen oder Vorlagen um die Ecke kommen. Bei so einer großen Gruppe darf das Spiel und die Story nicht an Einzelnen hängen.
* Und nochmal: Du brauchst hochdisziplinierte Spieler.

GIGiovanni:
Ich halte die Gruppe die die Vorschreiber für etwas groß.

Meine Erfahrung beruht auf einer Gruppe Cross-over, ein Vampir, zwei Werwölfe, ein Magier und ein Wechselbalg, also nur 5 Spieler, fand ich schon groß.

Wir haben eine Gruppe Green-War gespielt - Green Peace nur werden die Ziele auch mit Gewalt durchgesetzt. Da alle Spieler einen Naturhintergrund hatten funktionierte dies recht gut, da alle ein Ziel hatten - Umweltzerstörung zuvermeiden oder zu bestrafen-.

Als SL habe ich auf Cons Cross-Over zugelassen, was meist zu Einzelspiel geführt hat.

Zadest:
Danke für die ganzen Antworten!
Ich sammel mal alles und werd' es vor unserer nächsten Runde ansprechen.
Die Gruppengröße finde ich teilweise auch schwierig, aber grundsätzlich macht es sehr viel Spaß, wenn von allen ein Lösungsvorschlag für ein Problem kommt, weil dann sehr viel mehr Kreativität am Werk, auch wenn das meistens sehr lange dauert ;)

Nin:

--- Zitat von: Dr. Jan Itor am 22.10.2012 | 14:02 ---(...)
- Sorge dafür dass die Charaktere alle untereinander verknüpft sind, dass sie beispielsweise eine gemeinsame Vergangenheit haben, Freunde sind, für denselben Arbeitsgeber arbeiten oder sowas. Es muss nicht jeder mit jedem was zu tun haben aber es ist sinnvoll das jeden Charakter etwas mit mindestens zwei anderen Charakteren verbindet
- Gib ihnen gemeinsame Ziele. Bei mir haben die Charaktere zum Beispiel als so eine Art übernatürliche "Joint Taskforce" angefangen.
- Gib ihnen gemeinsame Feinde.
(...)
--- Ende Zitat ---

Hilfreich könnte dabei auch die gemeinsame Entwicklung eines gemeinsamen Hintergrunds und der Spielwelt sein, so wie z.B. das DresdenFilesRPG das macht. Das heißt alle am Tisch (nicht nur die/der ST) überlegen sich gemeinsam, warum sich die SCs kennen und was sie miteinander verbindet. Sie entwickeln gemeinsam eine grobe Vorstellung von den AntagonistInnen die für die Handlungen eine Rolle spielen werden. Was dann genau passiert und wie alles zusammen geführt wird, wäre dann ggf. der Job der/des STs (je nach implementierten Playerempowerment könnte das natürlich auch die Aufgabe der SpielerInnen sein).[/list]

Haukrinn:
Ich finde übrigens gerade die Tipps die Nin weggeschnibbelt hat aufgrund der Gruppengröße wesentlich wichtiger.  ;)

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