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[nWoD / oWoD] Vampire in der DDR
Zauberelefant:
Waldviech, Du fragst in einem WoD-Setting ernsthaft nach Glaubwürdigkeit? Es ist wohl wie immer alles eine Frage der Begründung.
Spitzel? Naja, das wäre etwa so als würde ein Hamster einen Tiger überwachen - gefährlicher für den Mitarbeiter der MfS als für den Vampir. Oder man arbeitet selber fürs MfS.
Jagen? Im Pionierlager, im Gefängnis, bei der NVA oder auf Parteitagen alles kein Problem. Oder man geht über die Grenze. In die Jugendszene - die haben sich im Osten auch amüsiert.
Ahnen und Grundbesitz? Ja, weniger als zu Kaisers Zeiten, aber immer noch mehr als jeder SC.
Ansonsten: Ja, Daumen hoch. DDR-Mief und Realsozialismus meets Vampire!
Hotzenplot:
Als wäre meine Vorstellung von Vampiren durch neuere Filme (in der Sonne glitzern!) nicht schon versaut genug, muss ich jetzt noch an sächselnde Vampire denken! 8]
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Und als wenn das alles noch nicht genug wäre, hatten die meisten DDR-Städte bekanntermaßen auch ein eher mangelhaft ausgeprägtes Nachtleben, was sich sicherlich in der Verfügbarkeit von Opfern niedergeschlagen haben dürfte.
--- Ende Zitat ---
Also Problematischer als im Mittelalter dürfte das auch nicht sein.
--- Zitat ---Schwierig wird es für die Neonates(?) da sie quasi auf Schritt und Tritt von den Vampirechefs bespitzelt werden können.
--- Ende Zitat ---
Ist ja nicht so als bräuchten die Vampirchefs dafür die Stasi... ich fühl mich bei Vampire immer viel stärker überwacht als bei Shadowrun und bin normalerweise ehr überrascht wenn die "Chefs" nicht wissen was ich angestellt hab.
Waldviech:
--- Zitat ---Waldviech, Du fragst in einem WoD-Setting ernsthaft nach Glaubwürdigkeit?
--- Ende Zitat ---
Neee - nicht wirklich ernsthaft ;D Der Gedanke kam mir nur öfters mal beim Durchblättern von "Berlin by Night".
--- Zitat ---Als wäre meine Vorstellung von Vampiren durch neuere Filme (in der Sonne glitzern!) nicht schon versaut genug, muss ich jetzt noch an sächselnde Vampire denken!
--- Ende Zitat ---
Muahahaaa..... ;D Ich glaube aber ernsthaft, die sind auch nicht schlimmer als schwäbische Untote.
--- Zitat ---Spitzel? Naja, das wäre etwa so als würde ein Hamster einen Tiger überwachen - gefährlicher für den Mitarbeiter der MfS als für den Vampir. Oder man arbeitet selber fürs MfS.
Jagen? Im Pionierlager, im Gefängnis, bei der NVA oder auf Parteitagen alles kein Problem. Oder man geht über die Grenze. In die Jugendszene - die haben sich im Osten auch amüsiert.
Ahnen und Grundbesitz? Ja, weniger als zu Kaisers Zeiten, aber immer noch mehr als jeder SC.
--- Ende Zitat ---
Klingt nach ein paar wirklich guten Mitteln und Wegen. Wobei ich mir auch vorstellen könnte, das Morde noch etwas mehr gemieden als z.B. in den USA. Im piefigen Kleinstadtmillieu fallen verschwundene Teenager vermutlich mehr auf als in der Bronx. In jedem Falle dürfte die "Vampirszene" in der DDR wohl völlig anders ausgesehen haben als im Westen. Ich finde das interessant, weil das bedeutet, dass man in Deutschland nur wenige Kilometer fahren muss, damit man mit völlig anderen Gepflogenheiten konfrontiert wird als den "Standart-Sitten" der Camarilla. In der nWoD hat man dieses Feeling zwar im Grunde bei jedem Stadtwechsel, aber zwischen Ost und West dürften auch dort größere Unterschiede bestehen.
Die Idee, Vampirismus mit der DDR-Punk-Szene zu verbinden, halte ich im Übrigen für grenzgenial!
--- Zitat ---Also Problematischer als im Mittelalter dürfte das auch nicht sein.
--- Ende Zitat ---
Es wäre insofern problematischer, als das die DDR über eine funktionierende Kriminalpolizei verfügte. Im Mittelalter war es sicher kein Problem, in einsame Behausungen einzubrechen und Leute an- oder leerzusaugen. Der Einbruch ansich ist sicher auch in der DDR kein Problem - nur sollte man halt penibel drauf achten, weder Einbruchspuren, noch Leichen oder Verschwundene zu hinterlassen. (Im Prinzip halt auch nicht anders als im Westen, nur das die typischen "Dreckviertel" fehlen, wo es halt keinen interessiert).
Nin:
--- Zitat von: Hotzenplotz am 30.10.2012 | 10:05 ---Als wäre meine Vorstellung von Vampiren durch neuere Filme (in der Sonne glitzern!) nicht schon versaut genug, muss ich jetzt noch an sächselnde Vampire denken! 8]
--- Ende Zitat ---
Ist das vielleicht dein "personal horror" der WoD? ;)
--- Zitat von: Zauberelefant am 30.10.2012 | 09:53 ---(...) Du fragst in einem WoD-Setting ernsthaft nach Glaubwürdigkeit? (...)
--- Ende Zitat ---
Mit der realen Verhältnissen wäre es ja sowieso nicht so ganz einfach. Die Geschichte schreiben ja bekanntlich immer die Sieger und was heute als gängige Meinung präsentiert wird, bleibt nur ein Teilaspekt.
Wie dem auch immer, ich finde die Idee ganz witzig. Ein totalitäres System mit wahlweise Vampiren in den Schlüsselpositionen oder einer Welt, in der die Menschen hochgradig vernetzt sind und mehr auf sich achten (und es Vampire deshalb verdammt schwer haben). Auf der anderen Seite ein System das weniger auf "Aktiv-Bürger" setzt, sondern auf konkurrierende Geheimdienste, die letztlich Teile ihres "Klientels" selber schaffen und benutzen.
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