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Star Wars EpVII Spoilerparty

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Bad Horse:
Wobei Leia seiner Befragung ja offensichtlich standgehalten hat.  ;)

In der Hinsicht eifert Kylo Ren seinem Opa ja nach.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Fantomas am 30.01.2016 | 16:34 ---Aber die Initialzündung geschieht offenbar nicht von allein und *muss* von außen durch jemanden erfolgen, der bereits Zugriff auf die Macht hat.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch bei allen komplexen Berufen der Fall.
Das Beispiel mit dem Piloten wurde doch schon gebracht: Von alleine kann niemand Pilot werden. Du brauchst jemanden von außen, der dir die Grundlagen beibringt. - Sobald dir jemand von außen die Grundlagen des Fliegens beigebracht hat, kannst du dir notfalls auch den Rest alleine beibringen. Aber die Grundlagen müssen von außen kommen.

Das gleiche mit Quantenphysikern, Latein-Lehrern, etc.

Das ist ja quasi ein Problem, das bereits in der Gegenwart auftritt: Die Grundlagen sind mittlerweile so hoch, dass man sie sich nicht mehr alleine beibringen muss, sondern sie von außen kommen. Und in der Zukunft wird das ganze noch wesentlich extremer sein. - Damit spielen ja auch viele postapokalyptischen Filme: Wenn es eine Katastrophe gibt, durch der das Wissen nicht an die nächste Generation übertragen werden kann, dann geht das Wissen verloren. Die Menschheit kann sich ohne Probleme auf dem technischen Stand des Mittelalters halten. Aber alles, was darüber hinaus geht (und dazu würde ich auch aktive Machtnutzung bei Star Wars zählen), geht erstmal verloren und muss mühsam neu entdeckt werden.

Wie könnten sich die Jedi (als synonym für aktive Machtnutzer) nun gebildet haben? Ich denke, in grauer Vorzeit waren es so eine Art Schamanen/Druiden/Alchemisten. Zum Beispiel hatte eine Person mal gespürt, dass sie eine besondere Fähigkeit besitzt. Sie hat theoretisch über diese Fähigkeit nachgedacht und sie mittels Empirik untersucht. Das Ergebnis war KEIN Jedi. Aber die Person hatte etwas Wissen über die Macht gesammelt. Diese Person wurde in ihrem Stamm vielleicht als Schamane oder Druide verehrt. Auf alle Fälle hat er nach einem würdigen Nachfolger gesucht. D.h. eine Person, bei der unser Schamane auch diese besondere Fähigkeit (Macht) spürte. Dieser hat er dann sein gesamtes Wissen (viel war es ja nicht) weitergegeben. Alle 3-4 Generationen hat sich ein Schamane nicht damit begnügt, das erhaltene Wissen weiterzugeben, sondern er hat selber ebenfalls Theorien entwickelt, Versuche durchgeführt und das Wissen damit ein wenig erweitert. Und nach mehreren 100 Generationen sind aus den Schamanen dann allmählich Jedi geworden.

Bad Horse:
Finde ich glaubwürdiger als "Die Macht wollte es halt so".

Die Night Sisters haben sich ja auch irgendwie entwickelt - das sind Machtnutzer, die keine Jedi sind.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 30.01.2016 | 20:12 ---Das ist doch bei allen komplexen Berufen der Fall.
Das Beispiel mit dem Piloten wurde doch schon gebracht: Von alleine kann niemand Pilot werden. Du brauchst jemanden von außen, der dir die Grundlagen beibringt.
--- Ende Zitat ---
Hm, das sollten wir unbedingt den Wrights sagen


--- Zitat ---Latein-Lehrern
--- Ende Zitat ---
also kommt die Lateinische Sprache von den Latein Lehrern?

--- Zitat ---Die Menschheit kann sich ohne Probleme auf dem technischen Stand des Mittelalters halten. Aber alles, was darüber hinaus geht (und dazu würde ich auch aktive Machtnutzung bei Star Wars zählen), geht erstmal verloren und muss mühsam neu entdeckt werden.

--- Ende Zitat ---
Begründung für den Unsinn?
Spezielle Rohstoffe könnten das Problem sein, Infrastruktur, Bevölkerung  aber es wird nicht wissen sein -  weswgen man im Mittelalter festsitzt.


--- Zitat ---Ich denke, in grauer Vorzeit waren es so eine Art Schamanen/Druiden/Alchemisten. Zum Beispiel hatte eine Person mal gespürt, dass sie eine besondere Fähigkeit besitzt. Sie hat theoretisch über diese Fähigkeit nachgedacht und sie mittels Empirik untersucht.
--- Ende Zitat ---
das wird IIRC in den SW Romanen EP III - VI angedeutet

--- Zitat ---Das Ergebnis war KEIN Jedi.
--- Ende Zitat ---
Jedi sind auch nur eine Form von Machtnutzern, es gibt auch andere.
Aus den Schamanen ---- wurden Jedi, Sith usw.

Yerho:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 30.01.2016 | 21:03 ---Hm, das sollten wir unbedingt den Wrights sagen
--- Ende Zitat ---

Die Wrights waren *keine* Piloten, sondern Experimentalisten in Fluggeräten geringer Komplexität. Das schmälert natürlich keineswegs ihre Leistung aus Pioniere der Luftfahrt, hinkt aber als Vergleich auf beiden Beinen.

Jeder einigermaßen helle Kopf mit genügend Muße kann die Flugexperimente der Wrights ohne Einweisung wiederholen. Aber die Wrights könnten mehrere Menschenleben lang herumprobierend im Cockpit eines an sich startbereiten modernen Strahlflugzeugs sitzen und würden dieses trotzdem nicht ohne umfassende Einweisung in die Luft bekommen. Selbst ein Mensch unserer Zeit, der die Bedienungsanleitung des Flugzeugs zur Verfügung hat, wird mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit irgendwelche Fehler machen, die das Flugzeug beschädigen. Mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit kriegt man es zum Anrollen und kachelt irgendwo rein, ohne dass das Fahrwerk sich vom Boden gelöst hätte. Mit noch viel geringerer Wahrscheinlichkeit hebt die Maschine wirklich ab, aber davon, diese gezielt irgendwo hin zu navigieren/fliegen und sicher zu landen ist man dann immer noch sehr, sehr weit entfernt.

So dürfte es auch mit der Macht sein. Wenn ein Machtsensitiver einfach mal auf blauen Dunst herum probiert oder vielleicht ein paar Scharteken zu dem Thema gewälzt hat, passiert in den meisten Fällen gar nichts. Ein paar werden Versuche dürften zu Verletzungen oder zum Tod führen. Ein paar ganz wenige führen zu Macht-Dilettanten, die womöglich lange genug leben, um ihr Halbwissen an Andere oder gar an kommende Generationen weiterzugeben, deren weitere Experimente wiederum unter viel deprimierenden Fehlschlägen oder Katastrophen zu mehr Verständnis führen. Sprich, eine Gesellschaft von Machtsensitiven hat einen ausreichend großen Personen-Pool, um Zeit und Leben für den Erkenntnisgewinn zu opfern --> Evolution.
Eine einzelner Machtsensitiver in seiner Lebenszeit kann sich, selbst wenn ihm erst einmal bewusst ist, was er werden kann, keine Fehler erlauben und ist daher besser beraten, sich führen zu lassen --> Lehrer und Schüler.

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