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Star Wars EpVII Spoilerparty
Nocturama:
Neue unverbrauchte Charaktere wären nett, aber ich vermute, dass es zumindest die Kinder von Luke, Leia und Han sein werden (und das könnte genauso in die YA-Richtung gehen), wenn nicht eine Neubesetzung.
Bei gänzlich unbekannten Charakteren kriegt die Marketingabteilung von Disney sicher einen Herzinfarkt ;)
Mr Grudenko:
--- Zitat von: Fire am 28.01.2013 | 15:06 ---Besser wäre es vielleicht direkt 1-2 Generationen weiter zu springen...
--- Ende Zitat ---
Oder aber so 1.000 Generationen (oder waren es eher 30? ;) ) nach hinten, und einen Film machen, wie die Galaktische Republik überhaupt entsteht (so mit "unwesentlicher" Hilfe einiger Macht-Kundigen). Ein Prequel-Prequel oder so ~;D
Uebelator:
--- Zitat von: Nocturama am 28.01.2013 | 15:38 ---Allerdings hat Abrams für die Star Trek-Filme auch nicht Shatner und Nimoy reaktiviert.
--- Ende Zitat ---
Also eigentlich hat Abrams doch den Nimoy reaktiviert. :rtfm: Aber ich weiss, was Du meinst. ;)
Wenn ich mir einige Dinge für die neue Trilogie wünschen dürfte, dann wären das:
- Die alten Charaktere (wenn überhaupt) nur als Gastauftritte. Luke als Meister des neuen Jedi-Ordens oder sowas.
- Auf keinen Fall sowas wie bei Indy 4, wo dann die "junge Generation" übernimmt und permanent auf dem Alter der Veteranen rumreitet.
- Eine einfache, nachvollziehbare Handlung ohne viel politisches Geschwurbel und die "Wir erklären alles"-Einstellung der Prequels. Gut gegen Böse ist ein vernünftiges Rezept. Moralische Grauzonen haben bei StarWars in meinen Augen eher wenig verloren. (Okay, Han Solo ist zwar auf dem Papier ein Schurke, aber grundsätzlich ja schon eindeutig einer der good guys.)
- Gute, spärlich eingesetzte und vor allem subtile Verknüpfungspunkte mit den alten Filmen, die nicht nur um ihrer selbst willen eingebaut werden. (Anakin hat C3PO gebaut?!?)
- Keine Kuscheltier-Merchandising-Aliens. Zur Hölle mit Gungans und Ewoks!!!
- klassische Puppen und Animatronik-Aliens. Die sehen einfach größtenteils x-mal glaubwürdiger aus, als alles, was an CGI-Viechern in den Prequels rumrennt. Eine Kombination aus beidem wär auch okay.
- Ein insgesamt langsameres Tempo. Weniger sinnlose Action, mehr Charakterzeichnung.
- Wenn sie denn sein müssen: Wenige Laserschwertkämpfe, die nach Schwertkampf aussehen und nicht wie Kung-Fu mit Leuchtröhren.
- Bösewichter, die sinnvoll aufgebaut werden und das Feindbild der gesamten Trilogie darstellen. Bitte nicht so verheizen wie Darth Maul, der ansich ganz cool hätte werden können.
- Keine Kinderschauspieler!!!
- Kein übermäßiger Machteinsatz bei den Jedi.
- Comic-relief ohne peinlich zu sein, wie der fürchterliche Jar-Jar, bei dem ich als Afro-Amerikaner echt sauer gewesen wär.
- Gutes Gleichgewicht zwischen epischen Schlachten (im Weltraum und auf dem Boden) und persönlichen Konflikten der Charaktere.
- Charaktere, mit denen man mitfühlt. Und wenn denn eine Liebesgeschichte sein muss, dann bitte eine, die von jemandem geschreiben ist, der weiss wie´s geht.
- Mehr Dreck und Rost. Die Prequels waren gefühlt irgendwie furchtbar sauber.
- Spärlicherer Einsatz von Green-Screens. Echte Setbauten und Locations sehen einfach immer schöner aus. Okay, bei Städten wie Coruscant ist das natürlich schwer ohne Greenscreens machbar.
- Macht die Macht wieder zu etwas mystischem! Ich will da quasi eine Religion und keine Medichlorianer!
So... vielleicht fällt mir beizeiten noch mehr ein... Den Großteil werden sie vermutlich eh nicht so machen, aber man wird ja noch träumen dürfen... ;)
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Uebelator am 28.01.2013 | 17:28 ---Eine einfache, nachvollziehbare Handlung ohne viel politisches Geschwurbel und die "Wir erklären alles"-Einstellung der Prequels. Gut gegen Böse ist ein vernünftiges Rezept. Moralische Grauzonen haben bei StarWars in meinen Augen eher wenig verloren.
--- Ende Zitat ---
Also gerade das "politische Geschwurbel" hat mir besonders gut gefallen. Die moralischen Grauzonen könnten imho sogar noch etwas mehr aufgeweicht werden.
--- Zitat ---- Comic-relief ohne peinlich zu sein, wie der fürchterliche Jar-Jar, bei dem ich als Afro-Amerikaner echt sauer gewesen wär.
--- Ende Zitat ---
wtf?
Ob man Jar-Jar toll oder blöd findet, hat imho eher etwas mit dem Alter zu tun und nichts mit der Ethnie.
Ich habe eher den Eindruck, dass schwarze und weiße Kinder Jar-Jar toll finden, während schwarze und weiße Erwachsene wütend auf die Produzenten sind, so eine nervende Witzfigur einzuführen.
Teylen:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.01.2013 | 19:07 ---Ob man Jar-Jar toll oder blöd findet, hat imho eher etwas mit dem Alter zu tun und nichts mit der Ethnie.
--- Ende Zitat ---
Nun die Kritik zielt in dem Fall nicht primär darauf ab das JarJar eine Witzfigur ist, sondern das man unter Umstände parallelen zwischen seiner Darstellung und der rassistischen Darstellung von Schwarzen in Amerika ziehen könnten.
Das heißt wo in der ursprünglichen Trilogie die Aliens überwiegend in eigenen Sprachen gesprochen haben, haben sie in der neuen Trilogie entweder einfachere Sprechweisen bekommen oder ethnische Akzente. [Die Handelsföderation spricht mit Französischen Akzent, der hinterlistige Händler mit Flügeln hat einen jiddischen Akzent bzw. Sprechweise und JarJar spricht halt in einem stark vereinfacht klingenden englisch das etwas an Pidgin erinnert] Wobei das halt nicht nur etwas war das rein JarJar betraf.
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