Medien & Phantastik > Sehen

Star Wars EpVII Spoilerparty

<< < (434/477) > >>

Sir Mythos:

--- Zitat von: tartex am 19.04.2016 | 22:43 ---Im Prinzip hat er einen Film für Transformers-Film-Fans gemacht. Und für Leute, für die Star Wars hauptsächlich auf Spielzeug-Fetischmus-Ebene funktioniert. Ein durch und durch feiger Film.

--- Ende Zitat ---

Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Der Film hat mit den Transformer-Filmen gefühlt ungefähr so viel gemeinsam wie David Hasselhoff mit Kurt Kobain.  ;D
Ich mag weder Transformers noch die dazugehörigen Filme.

Star Wars mag ich allerdings sehr - sowohl die alten als auch die neuen Filme. Gut, Episode 1-3 ist jetzt nicht so meins, aber sicher gut geeignet um jüngere an Star Wars heran zu führen. :D
Insofern freue ich mich auf die kommenden Filme, für die mit Episode VII ein guter Grundstein gelegt worden ist um sowohl alte Fans (wenn auch nicht alle) als auch junge Fans abzuholen.

tartex:

--- Zitat von: Chiungalla am 20.04.2016 | 07:17 ---Und das gilt umso mehr, da das der erste Teil einer Triologie ist, und ich das massive Gefühl habe, dass viele Leute die den Film schlecht fanden nicht ausreichend in ihrer Bewertung berücksichtigen.

--- Ende Zitat ---

Trilogie bedeutet nicht, dass der erste Teil nur ein Trailer ist. :P Es gab ja nicht mal irgendeine Exposition der Hauptcharaktere. Aber damit habe ich nicht wirklich ein Problem. Star Wars darf sich meiner Ansicht ruhig weiterhin am Serial bedienen.

PS: Nicht Triologie. Das erste "o" muss raus.  >;D

Thandbar:
Ich fand 'Das Erwachen der Macht'  sehr gut geschrieben. Tatsächlich war ich einer derjenigen, die beim Angucken der Trailer noch total rumgehatet haben von wegen der zu starken Bezugnahme in Richtung der Original-Trilogie, bin aber vom Endergebnis sehr beeindruckt gewesen.

Star Wars an sich hat eine Grundformel, die man nur sehr begrenzt variieren kann, ohne dass es sich für den Großteil der Zuschauer nicht mehr nach Star Wars anfühlt. Das ist eben das Gesetz der Serie: Ebenso, wie sich Indiana Jones'  elementarer Plot immer wiederholt oder, noch ärger, sich die Handlung von Ghostbusters 2 step by step an der des ersten Teils anschmiegt.
Und eigentlich geht es noch darüber hinaus, weil das Universum von Star Wars ein zyklisches zu sein scheint, in dem sich die Geschichte von heller und dunkler Seite immer wieder in verschiedener Gestalt wiederholen muss.

Dabei macht Episode VII für mich sehr vieles richtig. Anders als Transformers ist der Film absolut figurenbezogen (und nicht etwa objekt- oder explosionsbezogen) und leistet in meinen Augen sogar mehr Charakterentwicklung als Episode IV, besonders in Bezug auf den Bösewicht.
Ich finde, dass dem Film bei den Helden etwas gelingt, was ich im modernen Kino nur noch ganz selten sehe: Die Darstellung von echter Freundschaft zwischen den Hauptfiguren.

Episode I bis III experimentierte mit verschiedenen Genres: Detektivgeschichte, politischer Thriller etc., die aber allesamt als Handlungslemente gar nicht in diese Erzählwelt reinpassen wollten.
Es mag sein, dass das Erwachen der Macht für viele sich jetzt zu sehr an den alten Filmen orientiert, aber nach meinem Eindruck ist das eine oberflächliche Kritik, weil sich unter der eindeutigen stilistischen Bezugnahme und dem augenzwinkernden Zitieren von Plotverläufen von Episode IV sehr viel getan hat - mehr, als ich angesichts der Trailer erwartet hätte.

Es gibt ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, aber insgesamt war das Erwachen der Macht für mich ein toller, extrem gut gemachter Unterhaltungsfilm. 

Chiungalla:
@ tartex:
Danke für den Hinweis zur Rechtschreibung.  :d

@ Thandbar:
Ein noch extremeres Beispiel (wenn das überhaupt geht) für die Wiederholung von Plots innerhalb einer Serie ist für mich James Bond.

Thandbar:

--- Zitat von: Chiungalla am 20.04.2016 | 13:31 ---@ Thandbar:
Ein noch extremeres Beispiel (wenn das überhaupt geht) für die Wiederholung von Plots innerhalb einer Serie ist für mich James Bond.

--- Ende Zitat ---

Jau, und hinzu kommt, dass der JB-Grundplot auch von anderen Filmen verwendet oder parodiert wird. (Ebenso, wie die Lara-Croft-Filme den Indy-Plot abhaspeln).

Das einzige Franchise, das mir jetzt spontan einfällt, welches keinen eigenen Plot hat, ist Star Trek. Star Trek bedient sich bei allen möglichen Genres - esoterische Selbstentdeckungsreise älterer Herren, actionlastige Alien-Invasion, die mystische Konfrontation mit dem Ganz Anderen, Verschwörungsthriller, Zeitreisenkomödie ...

Star Wars hat ja im EU stellenweise probiert, den eigentlichen Plot zu variieren und zB diesen Feldzug der Voldemort-Borg zum Thema gehabt - mit dem Ergebnis, dass ein offenbar gar nicht so kleiner Teil der Fans mit dem Ergebnis gefremdelt haben, weil sich das sofort nicht mehr nach ihrem Star Wars anfühlt.

Die Macher sind sich dieses Zwiespalts ja sehr bewusst. Ich vermute, dass der C-3PO-Scherz mit dem neuen Arm ("Na? Erkennt ihr mich überhaupt noch?") eine ironische Metapher auf die Art und Weise darstellt, wie diese Fortsetzungen funktionieren, und wie vorsichtig sie sein müssen, neue Elemente in das altbekannte Konstrukt einzubauen. 

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln