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Star Wars EpVII Spoilerparty

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Uebelator:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 14.01.2014 | 16:48 ---In der Prequel Triologie wurde aus der Handelsföderation zwischen Teil 1 und Teil 2 plötzlich die Seperatisten ohne das wirklich erklärt wurde wie und warum und wer das eigendlich ist.

--- Ende Zitat ---

Das ist das generelle Problem der Prequels... Weder weiss man so Recht, wer die bösen eigentlich sind, und was die vorhaben, noch hat man einen Plan, wer eigentlich der Protagonist der ganze Veranstaltung ist (zumindest was Episode I betrifft. Bezogen auf die ganze Trilogie schwanke ich zwischen ObiWan und Anakin).
Und ich glaube, das liegt bei allem JarJar-Slapstick und CGI-Quatsch vor allem an einer Handlung, die viel komplizierter und komplexer sein will, als sie eigentlich sein müsste.
Die alten Filme kann ich relativ gut in ein-zwei Sätzen zusammenfassen.

Episode IV: Farmjunge schließt sich der Rebellion an, um gegen das böse Imperium zu kämpfen und zerstört am Ende mit Hilfe seiner Freunde dessen ultimative Waffe.
Episode V: Die Rebellen um den Farmjungen sind auf der Flucht vor dem Imperium und werden in alle Winde verstreut. Der Farmjunge wird von seinen Freunden getrennt und lernt die Wege der Macht, um Darth Vader gegenüberzutreten und seine Freunde zu retten, die vom Imperium gefangengenommen wurden.
Episode VI: Die Rebellen befreien einen Freund aus den Fängen eines Gangsters und treten dem Imperium im finalen Showdown gegenüber, indem der Farmjunge versucht seinen Vater Darth Vader auf die helle Seite der Macht zu ziehen und so vor dem Einfluss des bösen Imperators zu retten.

Episode I: Äh.. okay....
Episode II: Irgendwas mit einer Klonarmee...
Episode III: Anakin verfällt der dunklen Seite der Macht und das Imperium entsteht?

Hmm...

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat ---Das ist das generelle Problem der Prequels... Weder weiss man so Recht, wer die bösen eigentlich sind, und was die vorhaben, noch hat man einen Plan, wer eigentlich der Protagonist der ganze Veranstaltung ist (zumindest was Episode I betrifft. Bezogen auf die ganze Trilogie schwanke ich zwischen ObiWan und Anakin).
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung


--- Zitat ---Count Dooku war Palpatines Schüler? Ist komplett an mir vorbei gegangen. Oder ich habs verdrängt.
--- Ende Zitat ---
Er war als "Darth Tyranus" der Nachfolger von Dath Maul als Palpatins Sith Schüler.


--- Zitat ---Episode II: Irgendwas mit einer Klonarmee...
--- Ende Zitat ---
Ja die Klonarmee war auch so ein Ding, die war Plötzlich da obwohl keiner wusste woher und sie wurde dann trotzdem benutzt ohne das irgendjemand mal gründlich nach geforsch hätte, was es mit den Jungs auf sich hatte.

Arldwulf:
Da ist sicher etwas dran - eigentlich haben die neuen Filme durchaus ernstere, aber vor allem komplexere Themen. Aber ich würde sagen dies liegt nicht nur an der Erzählstruktur sondern auch an der Zeit und Welt in der sie spielen. Es gibt da halt noch kein Imperium zum bekämpfen. Und ist ganz generell ja durchaus willkommen, schließlich sind 4-6 teilweise schon arg simpel.

Was das in 1-2 Sätzen zusammenfassen angeht:

Episode I: Jedikrieger findet heraus dass es die Sith wieder gibt, und im Hintergrund bastelt sich der Sithlord eine Präsidentschaft
Episode II: Jedikrieger bildet Schüler aus von dem man großes sagt der aber irgendwie noch eine Menge lernen muss. Und im Hintergrund baut sich der Sithpräsident eine Armee und spielt Republik und unzufriedene darin gegeneinander aus.
Episode III: Der Schüler des Jedikriegers wendet sich dem bösem zu und wird von diesem besiegt - doch der Sithlord ist aus dem Schatten getreten und hat seine Macht genug konzentriert um Imperator zu werden.

Funktioniert dort durchaus auch. Das Problem ist: Jeweils die Hälfte der Handlung wird eigentlich nicht von den Protagonisten angetrieben die diesem Teil konsequent hinterherrennen und nie so recht wissen warum etwas passiert. Erzähltechnisch wäre es vielleicht besser gewesen häufiger beim Imperator und den Sith zu bleiben, aber ob das besser angekommen wäre?

Es hätte fraglos dazu beigetragen den Angriff auf Naboo zu verstehen der ohne den Hintergrund (sorgt für die Wahl Palpatines) recht motivationslos dasteht, und keine echte Erklärung hat.

Thandbar:
Das ist auch so ein Prequel-Problem, das ganz unabhängig von Episode 1-3 existiert. Man weiß, worauf alles hinausläuft, und muss deswegen die Sache möglichst kompliziert machen. Man muss den Vorgänger, dem Gesetz der Serie entsprechend, überbieten, ohne ihn zu entwerten.

Die totale Wandlung eines Charakters darzustellen ist mit das Schwierigste, was es überhaupt gibt. Wie der weiße Ritter zum schwarzen Ritter wird - das gelang selbst "The Dark Knight" nicht wirklich darzustellen. Es ist schade, dass den Drehbuchschreibern da nichts anderes einfällt als "Nehmt ihm halt sein Weibchen weg".

Achtung Rant:
Hayden Christensen ist in der Rolle total überfordert. Selbst ein besserer Schauspieler wäre an ihr gekentert, weil das Script psychologisch kaum Sinn ergibt - aber mit seiner Performance steht und fällt eben der ganze Film.
Und wenn er in der entscheidenden Szene, wo er sich zwischen Palpatine und Mace Windu, die wie ein Yin-Yang-Zeichen vorm Fenster aufgestellt sind, entscheiden muss und nichts anderes aufsetzen kann als ein "Nicht noch mehr Hausaufgaben"-Gesicht, dann scheitert der Film eben an dieser Stelle auf ganzer Linie. (Anakin, und nicht Obi-Wan, ist übrigens der Protagonist. :D)

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 14.01.2014 | 17:17 ---Er war als "Darth Tyranus" der Nachfolger von Dath Maul als Palpatins Sith Schüler.
--- Ende Zitat ---
Okay, das ist definitiv an mir vorbei gegangen.  :o

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