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Star Wars EpVII Spoilerparty

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YY:
(Parallel zu Sashael getippt mit sinngemäß gleichem Inhalt...teils bis hinunter zur Fomulierung  ;))


--- Zitat von: Arldwulf am 14.01.2014 | 23:10 ---Die Grundstory ist ja eigentlich gut, sie wird nur aus Sicht der falschen Leute erzählt die diese viel zu lang nicht durchschauen.

--- Ende Zitat ---

Ich kann mich der Aussage durchaus anschließen, dass Ep. 1-6 die Geschichte von Anakin Skywalker erzählen.
In Ep. 4-6 ist er zwar eine der zentralen Figuren, hat dafür aber eigentlich nicht so richtig viel Screentime.

Analog dazu hätte man auch in Ep. 1-3 "zweigleisig" fahren können, einmal mit dem eher unwissenden Anakin im Fokus (wie später bei seinem Sohn) und auf der anderen Seite mit Palpatine und dessen Machenschaften.
Dann hätte man in Sachen Wandlung zu Vader sowohl den Hintergrund gehabt als auch die Perspektive Skywalkers.

Ergo: Zustimmung  ;)


--- Zitat von: Arldwulf am 14.01.2014 | 23:10 ---Aber irrelevante Actionszenen gehören bei Star Wars dazu und gab es immer.

--- Ende Zitat ---

Darauf kann ich nur das Selbe antworten wie bei den Albernheiten, die es auch in der alten Trilogie zuhauf gab:

Aber nicht so! :P  ;)

Es fehlt an Atmosphäre, die Szenen laufen für mich irgendwie nicht rund.
Überdreht, überfrachtet, unfokussiert.
Wo die alten Filme sich auch mal etwas Zeit lassen, ziehen die neuen in die Länge.
Und das liegt nicht nur daran, dass men Filme heute "nicht mehr so macht wie früher".

Da fehlte es einfach am glücklichen Händchen.

Teylen:
Die Maus packt die Kettensäge aus (und rückt dem EU zu Leibe)

Hewisa (gone for good):

--- Zitat von: Sashael am 14.01.2014 | 23:46 ---Episode I hatte damit für mich gleich VIER Enttäuschungen:
--- Ende Zitat ---
Yup. Wobei mir Nummer 2 am Schlimmsten aufgestoßen ist, weil es einfach eine unglaubwürdige Entscheidung ist, die im Kontext einfach nicht stimmig ist.

JarJar Binks fand ich auch dämlich, aber den kann ich mit einem Augenrollen abtun. Dito die Droiden.
Aber die Nummer mit Anakins Alter und der Ausbildung fand ich auch einfach nicht nachvollziehbar.

Uebelator:

--- Zitat von: Sashael am 14.01.2014 | 23:46 ---2) Anakin Skywalker, der unbefleckt empfangene Pilzsohn, der mit seinen 9 Jahren vom Jedirat als zu alt angesehen wird, um zum Jedi ausgebildet zu werden. Was dämlicheres ist wohl niemandem eingefallen? Das Balg ist nicht mal halb so alt wie Luke, stärker in der Macht als alles was Yoghurt ... äh ... Yoda sonst so zu Gesicht bekommt und die Jedis wollen ihn nicht ausbilden, weil er zu alt ist? Und DANN übergeben sie schließlich seine Ausbildung einem gerade erst den Padawanroben entschlüpften Jungjedi, anstatt einem wirklich erfahrenen Meister, der die Entwicklung eines so riskanten Falles ordentlich überwachen könnte?  :bang:

--- Ende Zitat ---

Nicht zu vergessen die Prophezeiung des einen, der der Macht das Gleichgewicht zurückbringt...
DAS GLEICHGEWICHT? Zwischen was? Dunkler und heller Seite?
Dann sind die Jedi noch viel bescheuerter als sie aussehen, dann am Anfang von Episode I sind die Jedi doch auf dem Höhepunkt Ihrer Macht und halten die Sith für augelöscht. Gleichgewicht würde da doch einen deutlichen Anstieg des Bösen (TM) bedeuten.
Folgerichtig hätten sie mit Anakin in etwas so vorgehen müssen wie mit "dem einen Ring".
"Hier Anakin, guck mal... Lava. Beug Dich ruhig noch etwas vor." *schubs*  >;D

Vash the stampede:
Ich denke, die Reihe der Dinge, die einem bei den Episoden 1-3 negativ aufgefallen sind ist lang (fehlender Charme/Witz, unklare Heldenposition, schwammige Geschichte, fehlender Antagonist, schlechte Massengegner usw.). Das manche Sachen so oder so ähnlich auch in der klassischen Trilogie auftauchen, werden mit einer Portion nostalgischen Verklärung weggebügelt.

Das geht mir bei den Massengegner z.B. so. Die Droiden sind ein Rotz. Echt, jetzt. Die Stormtrooper waren einfach ernsthaftere Gegner... und im Grunde eigentlich nicht so wirklich. In Episode 4 reissen sie nichts. In 5 dürfen sie zumindest ein paar Erfolge aufweisen. Aber spätestens in Episode 6 werden sie von halben Wookies aka Ewoks übertrumpft. Dennoch kann ich die "Roger-Roger"-, "gib mir mal das Fernglas"- und "wir treffen aus Prinzip nicht"-Droiden so gar nicht ernst nehmen. Dass das Universum zu lieb, zu hell, zu märchenhaft ist, kommt dann noch dazu. Und das, obwohl die Thematik eigentlich viel düsterer ist, als es die klassischen Filme waren.

Vielleicht liegen die Probleme der Filme in der fehlenden Linie. Im Prinzip hätte der Fall von Anakin Skywalker und der Republik eine bessere parallele Handlung gebraucht. Und dabei denke ich nicht, wie hier schon vorgeschlagen, dass der Blickwinkel der Sith ein guter wäre. Ich hätte, und das würde dem allgemeinen Publikum auch zu gute kommen, den einen guten Charakters eingenommen, der hilflos mit anschauen muss, wie die Welt zerfällt. Im Grunde ist das gar nicht so weit weg, wie es jetzt schon gemacht wurde.

D.h. Obi-Wan stärker ins Zentrum stellen. Ihn als Lehrer und Freund des jungen Piloten Anakin zeigen. Und wie er nicht verhindern kann, dass der junge Jedi der dunklen Seite anheim fällt und der zugleich den Fehler mach, ihn, den kommenden Sith-Lord, nicht zu stoppen, weil er sein Freund ist. Erst agieren zu lassen, als es eigentlich zu spät ist. Diese Handlung hätte parallel mit dem Fall der Republik gezeigt werden können.

Diese Ansätze waren da, doch leider lag der Fokus zu sehr auf Anakin, dessen Profil und Motive zu schwach heraus gearbeitet waren.

Die Sith als Ausgangspunkt zu nehmen, wäre dem Publikum zu negativ gewesen und hätte die umfangreiche Spielzeugserie unglaublich erschwert. Vor allem beim Blick auf ein neues, sehr junges Publikum.

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