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Star Wars EpVII Spoilerparty

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Yerho:

--- Zitat von: Sashael am  4.05.2014 | 23:09 ---Die EU bestand zu einem großen Haufen aus absolutem Müll, der mit den Filmen nicht mehr das Geringste zu tun hatte.
--- Ende Zitat ---

Und inwiefern ist es jetzt eine Abwertung, wenn etwas nichts  mit den Filmen zu tun hatte? Ich für meinen Teil betrachte es teilweise als Aufwertung, wenn sich einige Teile des EU insbesondere von Episode I bis III möglichst weit entfernen. Aber keine Frage, es gibt Einzelbände und Zyklen des EU, die kann man getrost in die Tonne treten und ich denke jedes Mal genau darüber nach, wenn ich am entsprechenden Regal vorbeigehe - aber dann siegt wieder der Gedanke an Vollständigkeit. ;)

Aber da von "einem großen Haufen aus absolutem Müll" sprichst, bitte ich jetzt mal um Butter bei die Fische: Wie viel vom EU hast du ingesamt "gesichtet" und was davon ist warum bei dir durchgefallen? Keine Angst, ich möchte keine Komplettliste mit Noten oder Rezensionen einzelner Romane/Comics, aber eine Nennung einiger Zyklen und warum sie "absoluter Müll" waren, würden schon sehr weiterhelfen, um ein Gefühl davon zu bekommen, was für dich Star Wars ausmacht.

Ich für meinen Teil kann sehr gut auf so ziemlich alle Versuche verzichten, auf Krampf eine neue Bedrohung für die Star-Wars-Galaxis zu etablieren oder Lücken zwischen den Filmen mit Schwachsinn zu füllen. Richtig gut hingegen finde ich fast alles, was sich mit der Interaktion zwischen der Neuen Republik mit den Überresten des Imperiums befasst oder wenn interessante (!) Nebencharaktere, die in den Filmen zu kurz kamen, ausführlicher behandelt werden. Auch einige Ansätze, die Zeit der Alten Republik zum Leben zu erwecken sind durchaus interessant. Kurz, es geht fast immer in die Hose, wenn die Struktur der Filme kopiert wird (Wieder taucht ein/e Imperator/Sith-Lord/Großmacht/Superwaffe auf und macht Stress, gähn ...), aber es wird immer interessant, wenn die losen Enden fortgeführt werden, als das Bestehende weitererzählt wird. Und daran darf man sich meinetwegen lieber bedienen als sich sklavisch an den Rriesenhaufen redundaten Mülls zu halten, der mit Episode I bis III eingeführt wurde - und meine ich nicht die Kernplot um die Machtergreifung Palpatines und die Entwicklung von Anakin zu Darth Vader, denn der versteht durchaus zu gefallen.

EDIT: Typo.

Sashael:
Ehrlich gesagt fand ich so ziemlich alles mit Hans und Leias Kindern Müll. Es fing doof an und endete in einer riesengroßen Müllhalde.

Die Superbedrohungen fand ich (wie du anscheinend) auch allesamt einfach nur beschissen. Der wiederauferstandene Palpatine ist für mich ein Grund, den Irren, der diesen Quark verzapft hat, mit einem lebenslangen Schreibverbot zu belegen.

Gut, ich gebe zu, dass die EU wirklich nette Sachen hatte. Die Alte Republik oder ein paar der X-Wing-Fighter Sachen z.B. oder einer meiner Lieblinge: Das Buch Han Solos Abenteuer, welches so großartig damit endet, dass er einen Gewürzschmuggelauftrag von Jabba the Hut annehmen will.

Aber vieles aus der EU hat mich einfach nur entgeistert den Kopf schütteln lassen. Deswegen fand ich den Kommentar Supersöldners, dass mit dem Wegfall der EU Star Wars nun leider tot sei, einfach nur Banane. Eine mehrere Parsec lange Banane.

Yerho:

--- Zitat von: Sashael am  5.05.2014 | 17:23 ---Ehrlich gesagt fand ich so ziemlich alles mit Hans und Leias Kindern Müll. Es fing doof an und endete in einer riesengroßen Müllhalde.
--- Ende Zitat ---

Nun ja, dass Han und Leia Kinder haben würden, war schon irgendwie unvermeidlich, das kann man insofern Zahn nicht zum Vorwurf machen. Stressig wurden die Bratzen ja im Grunde auch erst im "Das Erbe der Jedi-Ritter"-Zyklus, der im Grunde als Zyklus symptomatisch für alles ist, was man bei Star Wars falsch machen kann. Davor gab es nur ein paar vermurkste Einzelbände und Trilogien, die man getrost hätte ignorieren können. Aber ein Haufen extragalaktischer Irrer, welche am Ende Coruscant terraformen, das ist ein bißchen zu viel um es zu ignorieren.

Hätte man das Roman-EU im Großen und Ganzen in den Händen von Zahn, Stackpole, Allston und (später) Denning belassen und selektiv durch Einzelbände und maximal Trilogien anderer Autoren wie Daley und Perry ergänzt, wäre uns vieles erspart geblieben. Ich meine, die hatten auch ihre Ausrutscher und Aussetzer und haben einem punktuell ihre Darlings aufgedrückt, aber die haben niemals das Look&Feel von Star Wars zerstört.

YY:

--- Zitat von: Fantomas am  5.05.2014 | 17:47 ---aber die haben niemals das Look&Feel von Star Wars zerstört.

--- Ende Zitat ---

Ich frage mich ja immer noch, wer seinerzeit die Y.V. für eine gute Idee gehalten hat :P

Timberwere:
An den YV hat mir immerhin gefallen, dass sie in einer 20-bändigen Kampagne rübergebracht wurden. So sehr ich manche der EU-Romane liebe, mich hatte bis dahin das "neue Trilogie - neuer fiesbösniedagewesener Oberbösgegner" immer gestört. Darüber, wie die YV dann umgesetzt wurden, darüber kann man sich streiten, bzw. auch da gibt es von gut bis richtig grottig die ganze Bandbreite.

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