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Welche körperlichen Attribute bei Fantasy-System verwenden?
sir_paul:
--- Zitat von: Gummibär am 8.11.2012 | 02:28 ---Aber wieso sollte es dafür drei Attribute geben und nicht zwei?
--- Ende Zitat ---
Wenn du schon so weit gehst solltest du dir einfach mal die Frage stellen warum es zwei Attribute geben sollte, reicht ein Attribut, nennen wir es mal Körper, nicht aus?
Bei nur einem (körperlichen) Attribut ist die Balance zu 100% gegeben, die Herausforderung besteht dann eher darin dieses Attribut gegen die anderen Attribute zu balancieren. Der Spieler muss sich hierbei nur entscheiden ob eher körperlichen Charakter haben möchte oder er sich eher auf die z.B. geistigen (oder sozialen) Bereiche konzentriert.
Viele werden nun einbringen das man ja eventuell seine körperlichen Fertigkeiten etwas differenzierter ausarbeiten möchte. Dafür gibt es mehrere Wege:
1) Differenzierung nur durch Fluff, der Spieler eines Diebes lässt dem Barbaren Charakter sein Spotlight wenn es um "Kraftproben" geht und hält sich auch sonst bei kraft zehrenden Tätigkeiten eher zurück. Dafür bringt er sich bei eher diebestypischen Szenen stark ein. Einfach umzusetzen aber nicht jedermanns Sache.
2) Einführung von Fertigkeiten, durch diese kann der Charakter ausdifferenziert werden. Der Dieb lernt halt eher sowas wie Heimlichkeit, etc. Während der Barbar z.B. Gewichtstemmen genommen hat.
3) Einführung von Vor- bzw. Nachteilen in bestimmten Gebieten (z.B. Schwächlich, oder Bärenstar) welche einen Bonus/Malus in bestimmten Situationen einbringen. Dies lässt sich auch mit Ansatzt 2) kombinieren. Hierbei müsste mann dann aber wieder an die Balance zwischen den Vor/Nachteilen arbeiten. Positiv für den Spieler ist z.B. das sich Anfänger erstmal gar nicht um die Vor/Nachteile kümmern müssen, denn auch ohne diese Differenzierung ist der Charakter ja regelgerecht gebaut und spielbar.
El God:
Mal ein krasser Alternativvorschlag, weil ich irgendwie gerade gar keine Lust verspüre, deine Beiträge in Gänze durchzulesen, du bügelst Einwände und Ideen zu deinem Vorschlag eh nur ab: Wenn du Tätigkeiten balancieren willst, verwende keine körperlichen Attribute, sondern nutze Tätigkeitskategorien, die du als rollenspielrelevant erachtest als Attribute und balanciere dann diese. D.h. statt Stärke, Geschick etc. benutzt du dann "Kampf", "Handwerk", "Soziales".
Gummibär:
--- Zitat von: sir_paul am 8.11.2012 | 08:40 ---Wenn du schon so weit gehst solltest du dir einfach mal die Frage stellen warum es zwei Attribute geben sollte, reicht ein Attribut, nennen wir es mal Körper, nicht aus?
--- Ende Zitat ---
So würdest du das also festlegen, wenn du eine Entscheidung treffen müsstest, wie alle Rollenspiele das in Zukunft handhaben? Und wenn nein, welche Zahl für körperliche Attribute würdest du nennen und warum?
--- Zitat von: sir_paul am 8.11.2012 | 08:40 ---2) Einführung von Fertigkeiten, durch diese kann der Charakter ausdifferenziert werden. Der Dieb lernt halt eher sowas wie Heimlichkeit, etc. Während der Barbar z.B. Gewichtstemmen genommen hat.
--- Ende Zitat ---
Oder der Dieb erhält die Fertigkeit Geschicklichkeit und der Barbar erhält die Fertigkeit Stärke. In dem Fall müssen die beiden Konzepte aber auch näher untersucht werden, weil sie balanciert werden müssen, wie du richtig sagst.
@ La Dolge Vita
Wie stellst du dir denn eine konstruktive Diskussion vor? Dass man seine eigene Meinung jedem neuen Beitrag sofort anpasst? So kommt es mir vor. Ich bin hingegen folgender Meinung:
1. Man bereitet sich vor. Man macht sich erst mal selbst Gedanken und liefert eine Basis für die Diskussion. Man lässt nicht andere Leute die Arbeit machen, die man selbst schon vorher hätte erledigen können.
Wenn man das nicht täte, dann würde sich die eigene Meinung natürlich schneller ändern, das würde dir dann wohl besser gefallen.
2. Man prüft Möglichkeiten gründlich. Wenn man eine Möglichkeit übernimmt, dann vertritt man diese Möglichkeit. Man sollte aber nur Dinge vertreten, die man geprüft hat. Auch im Sinne eines Diskussionsfortschritts macht es keinen Sinn, eine Meinung zu übernehmen, die man 2 Seiten später wieder verwerfen muss. Wer dann nur bis Seite 2 gelesen hat, wo alle Diskussionsteilnehmer diese Meinung übernommen hatten, der denkt sich dann doch, das wäre allgemeiner Konsens, wenn es doch alle überzeugt hat.
Und um etwas zu prüfen, muss man es hinterfragen. Das ist natürlich in etwa das Gegenteil von „genau darauf habe ich gewartet *umarm*“, es ist überhaupt nicht kuschelig, aber nur so kommt man zu wirklicher Erkenntis. Man schmeißt alles ins Feuer und was übrig bleibt, das ist Eisen.
Wenn du es nicht magst, wenn ich deine Posts ins Feuer werfe, weil ich Eisen daraus gewinnen möchte, dann weiß ich nicht, warum du hier postest. Für Friede-Freude-Eierkuchen? Das ist dein gutes Recht. Ich poste hier für Erkenntnisgewinn. Wenn du stattdessen Friede-Freude-Eierkuchen willst, bist du bei mir einfach falsch.
Und spontan fallen mir mehrere Beispiele der letzten Zeit ein, wo ich mich korrigiert habe, ich bügele also nicht alles ab. (Z.B. Definition von Runde. Z.B. Aufforderungssatz Stances. Z.B. Umbenennung von Maximalkraft.)
sir_paul:
--- Zitat von: Gummibär am 9.11.2012 | 11:57 ---So würdest du das also festlegen, wenn du eine Entscheidung treffen müsstest, wie alle Rollenspiele das in Zukunft handhaben?
--- Ende Zitat ---
Nein... und ich würde gar keine Zahl nennen da ich die Vielfalt liebe und fast alle Ansätze bestimmte vor und Nachteile haben! Es gibt meines Erachtens keine optionale Anzahl von körperlichen Attributen, diese hängt vor allem vom Designziel des Rollenspiels und der avisierten Zielgruppe ab! Somit kann es keinen Ansatz geben der für jedes zukünftige Rollenspiel passt!
Wenn ich allerdings irgendwann mal ein Rollenspiel designe, würde ich wohl nur ein körperliches Attribut wählen (neben einem geistigem und einem sozialen).
Darkling ["beurlaubt"]:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Bisher habe ich mich gepflegt aus den Diskussionen rausgehalten, aber ich persönlich finde den Ton, in denen ich deine Posts lese unschön. Mag an mir liegen, aber ich habe das Gefühl, dass da oft ein aggressiver Ton enthalten ist.
Siehe deine letzten Anmerkungen an Dolge (dem ich an dieser Stelle mal Anerkennung für seine Geduld aussprechen möchte!), in denen du deine Meinung, wie eine Diskussion mit Erkenntnisgewinn als Ziel zu laufen hat darlegst und gleichzeitig unterstellst, dass wenn man das anders sieht nicht mehr Erkenntnisgewinn das Ziel sei.
Ich z.B. ziehe aus Threads hier im Forum auch gerne mal neue Erkentnisse und das heißt nicht, dass man nach jeder neu eingebrachten Meinung seine eigene über den Haufen werfen sollte, aber eine andere Meinung auch mal anzunehmen und nicht sofort mit einen "Aber" abzubügeln zeugt auch davon, dass man über diese andere Meinung nachdenkt. Es muss auch nach gründlichem Nachdenken nicht heißen "meine Meinung oder die neu eingebrachte", sondern es ist in meinen Augen völlig legitim, wenn man sich eine neue Meinung bildet, die irgendwo in der Mittte liegt.
Ja, kann sogar sein, dass man die von jemand anderen eingebrachte Meinung komplett verwirft, aber das kann man auch tun, indem man darlegt, warum man nichts davon übernimmt, aber trotzdem dankbar für den Input ist, statt demjenigen das Gefühl eintrichtern zu wollen, dass er durch seine eingebrachte Meinung die Diskussion behindert oder gehemmt hätte und er sich doch raushalten sollte, nur weil du nichts davon übernimmst.
Vielleicht hat grade dieser Beitrag ja jemand anderem, der mitliest sehr wohl geholfen?
Wie dem auch sei, im Kern finde ich deine Beiträge oft unterschwellig aggressiv und würde mich freuen, wenn du da mal drüber nachdenkst. Wer weiß, vielleicht würden sich dann auch andere User aktiver mit konstruktiven Beiträgen in deinen Threads beteiligen, die nicht über eine solche Engelsgeduld wie der Dolge verfügen? ;)
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