Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Unter Piraten
Glgnfz:
Ich kaufe ja immer nur die deutschen Pathfinder-Sachen, daher hänge ich natürlich global immer ein gutes Stück hinterher.
Wer hat sich noch den ersten Skulls&Shackles-Teil gekauft und ist schon durch (oder hat ihn schon auf englisch gelesen und gar geleitet? Ich konnte bisher nur kurz drüberschauen und habe mir noch kein Urteil über den "Freiheitsgrad" bilden können...
(Extra für Wasum)
Nachtfrost:
Ich habe "The Wormwood Mutiny" gekauft, gelesen und angespielt.
Als GM hat es mir eigentlich gut gefallen, denn es war einfach mal etwas anderes.
Das Spielerlebnis ist allerdings eher was für den Spieler-Würgen-Thread.
Allerdings war es so anders, dass meine Spieler damit gar nicht klar kamen. Der Beginn des Abenteuers hat einige direkt demotiviert, die Sandbox "Wormwood" wurde nicht als solche erkannt. Die einzigen ernst zu nehmenden Aktionen waren, dass einige Spieler sind unmissverständlicher Warnungen seitens der freundlichen NSC, ständig mit Master Scourge und Mr. Plugg auf Konfrontation gegangen sind...
Zur Meuterei kam es OT dann schon nach dem ersten Spielabend (Charaktererstellung plus zwei Tage ingame) als meine Spieler beschlossen haben, dass sie den Pfad nicht mehr weiterspielen wollen. Da sie nicht von Anfang an die großen Honchos waren, hat es einigen einfach keinen Spaß gemacht.
Ich muss sagen, dass ich mir das ganze etwas anders vorgestellt hatte bei der Vorbereitung. Mit etwas flexibleren Spielern ist das sicherlich möglich. Ich konnte schön mit den NPCs auf der Wormwood agieren und das Schiff ist tatsächlich eine Sandbox mit Einschränkungen, wo die Spieler sich austoben können. Heimlich Waffen organisieren, NPCs auf ihre Seite ziehen, die Meuterei vorbereiten etc.
Nach dem Angriff auf die "Man's Promise" läuft das Abenteuer dann wieder in geregelten Bahnen daher, Schiffbruch, Geisterinsel, Dungeons etc pp.
Allerdings wirken sich die getroffenen Entscheidungen und Interaktionen mit den NPCs auch auf die tatsächliche Meuterei am Ende des Bandes aus. Und, hey, ein eigenes Schiff. Wie krass ist das denn?
Mit den weiteren Bänden habe ich mich dann auch nicht mehr beschäftigt. Allerdings deuten die mitgelieferten Regeln für Schiffskampf, Verkauf von Beute usw. schon an, dass in der Zukunft wirkliches FREIbeuterdasein winkt.
Ich hoel mir jetzt etwas Cheese zu meinem Whine. ;D
Glgnfz:
Das war ja bei Kingmaker ähnlich, dass du als Abenteurerpfeife begonnen hast und erst später die Geschicke auch lenken konntest. Das gefällt mir sogar ausgesprochen gut. Ich überlege tatsächlich den Pfad mit Labyrinth Lord zu spielen - natürlich mit Pflicht-Nebenprogramm von Fluch der Karibik bis zu Polanskis Piraten.
Nachtfrost:
Ich bin von dem Pfad weiterhin sehr überzeugt. Es sind nur nicht alle Spieler kompatibel.
Als ich gefragt hab, wie es mit Piraten aussieht, waren erst alle hellauf begeistert. Dass sie nicht als Henry Morgan anfangen hatten sie wohl nicht bedacht.
Gerade dass es mal wirklich haufenweise assymetrische Gegner und NPCs gibt gefällt mir eigentlich ganz gut. There is always a bigger fish.
Nur manche Spieler können damit nicht leben.
LöwenHerz:
Always a bigger fish ist aber etwas anderes, als kontinuierlich von Plugg schikaniert zu werden und rein gar nichts ausrichten zu können. Das Frustpotential sollte man erkennen und definitiv mit seinen Spielern vorher absprechen. Ich bin als Spieler im AP sehr wenig begeistert. Sehr, sehr wenig. Und ich hab von vorn herein ne Flasche gespielt...
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln