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VtM und VtR Einsatz von Disziplinen

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8t88:

--- Zitat von: Dreamdealer am 28.11.2012 | 09:41 ---Interessante Idee - die Häufigkeit der Nutzung irgendwie mit der Menschlichkeit zu koppeln.

Denn der Mekhet-Spieler in meiner Runde benutzt permanent Auspex und Obfuscate, da Touch of Shadow und Cloak of the Night nichts kosten, geht er wann immer etwas besorgt werden muß "einklaufen". So könnte ich ihm ohne die Disziplinen zu verteuern, die Sache ein wenig abgewöhnen.

--- Ende Zitat ---
Finde ich nicht so sinnvoll.
Es sind Coolpowers... soll er sie benutzen.
Bestraf Ihn anders.
Bei uns hat mal jemand wie verrückt leute blutgebunden.
Also haben wurde einer Seine Assets blutsüchtig. Unsere Feinde haben da sgenutzt und Ihn zusammen mit einer Nutte fotografiert die dienste mit Raierklingen anbot...

Lass Ihn in ein Territorium von Etwas stolpern dass Ihn sehen kann (mage, Werwolf, Anderer mächtigerer Vampir.)
Derjenige wird sich fragen: "OK, ich hab hier mein geheimversteck von dem keiner was weis... und der Schleicht hier herum, mit seiner Verstecken Power... den greif ich mir!
Ja, er ist eigentlich unschuldig, aber... hey... Plot und Lektion in einem und so ;)

Eulenspiegel:
Wir setzen Disziplinen bei uns verdammt häufig ein. Aber nicht zu häufig. - Wobei "zu häufig" würde in unserer Runde auch gar nicht gehen.

Ich spiele schließlich ein RPG mit coolen Powers. Da will ich sie auch regelmäßig einsetzen können. (Noch heftiger ist bei uns eigentlich nur Mage und Ars Magica, wo wirklich ALLES mit Magie gelöst wird und es quasi keinen Unterschied macht, ob man einen Athleten oder Querschnittsgelähmten spielt, weil sowieso alles über Magie abgehandelt wird. - Aber auch das ist cool und einer der Gründe, weshalb ich diese Spiele so liebe.)

8t88:
Ich kann Eulenspiegel da nur zustimmen.
Wenn ich so etwas leite sollte ich damit klarkommen können.
Gerade wenn ich Spielleiter höre die den Befehls und Wahrheitszauber von DSA Verbieten...
Nach ein paar mal Mage leiten ist einem sowas egal, denn da brechen Spieler deine Naturgesetzte vor dem Frühstück...
Irgendwann frisst man dann auch Wahreitszauber roh!

Shield Warden:
Also von Bestrafung halte ich im Rollenspiel gar nichts, ganz egal durch welche Mittel. Es wäre ein interessantes Experiment, die vampirische Natur und ihre Stärke an den Einsatz von Fähigkeiten zu binden, aus rollenspieltechnischen Gründen. Allerdings erschöpt sich das für mich bisher bereits in der Theorie, da ich mir noch nicht so richtig vorstellen kann, wie man das im Spiel dann spannend umsetzt.

Da gefällt mir die Präsenz und Dominanz des Tiers, wies im Originalspiel dargestellt wird, schon deutlich besser. Raserei (und Rötschreck) sind extreme Formen, sonst ist es ein ständiger Begleiter, der sich in Durst und in den Instinkten des Vampirs, in seiner Motivation und in seinem Handeln zum Ausdruck bringt.

Im Grunde braucht man allerdings auch keine Regeln, um den geistigen und seelischen Verfall durch den starken Einsatz von Disziplinen darzustellen. Jemand, der "ständig mit Beherrschung um sich wirft" wird früher oder später erkennen, wie einsam es um ihn herum geworden ist. Er ist umgeben von Automaten, die zwar sehr willig seinen Befehlen gehorchen, sonst aber nicht sehr viel Gesellschaft bieten. Und die, die sich seinem Einfluss entziehen konnten werden im Laufe der Zeit gemerkt haben, dass es nicht allzu gesund ist, lange in seiner Nähe zu sein. Das ist keine Meta-Strafe sondern schlichtweg Konsequenz des Spiels, das für mich vor allem durch den tragischen Aspekt seiner Protagonisten dominiert wird.

Das gleiche bei Präsenz: du erzwingst Emotionen, die allerdings auch nicht authentisch sind, sondern erst durch dein Zutun auftreten. Irgendwann verlierst du den Bezug zu deiner Umwelt - eine ähnliche Einsamkeit tritt auf. Besonders krasse Beispiele aus dem Kanon sind so Vampire wie Michael, die uralt sind und irgendwann zwangsläufig wahnsinnig werden, obwohl sie theoretisch eine "Triade" von alten Weggefährten um sich herum aufgebaut haben.

Die körperlichen Disziplinen haben sicher eine etwas höhere Toleranzschwäche. Die Geistigen, wie Auspex oder gar Irrsinn, haben dann wieder ganz andere Ausprägungen, die zum Mehrwert des Spiels beitragen können. Es kommt halt immer drauf an, wie man es spielt. Und die meisten Verfallsformen werden in den entsprechenden Büchern ohnehin angesprochen.

Dreamdealer:
Bestrafen will ich ihn auf keinen Fall, aber so rückt der Kampf um die Menschlichkeit auch Regeltechnisch mehr in den Vordergrund. Was ich nicht so schlecht finde.

Regeltechnisch könnte man dies auch ganz einfach umsetzen. Wenn der Charakter öfter als X* minus seinen Menschlichkeitswert seine Fähigkeiten einsetzt, gewinnt das Tier in ihm an Stärke. Bedeutet, er bekommt Würfel abgezogen beim Frenzy/Rötschreck Wurf. Damit hätten nur die eventuellen Folgen eines verpatzten Checks wirklich Auswirkungen auf die Menschlichkeit.

*X müsste man durch ausprobieren festsetzen - zwischen 10 - 15 würde ich einfach mal sagen.

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