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Wechselwirkungen von Würfelmechanismen auf das Spielgefühl

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xergazz:

--- Zitat von: ArneBab am 28.11.2012 | 19:42 ---Etwas OT: Was macht ihr mit dem Ergebnis des nicht genommenen Würfels? Und was, wenn beide gleich sind?
Das System finde ich spannend, seit ich zum ersten Mal hier davon gelesen habe. Nur ein Hinweis (weil das das letzte mal falsch verstanden wurde): Der ±W6 ist nur ein geworfener Würfel, also nicht W6 - W6.

--- Ende Zitat ---

Danke das freut mich sehr. Soweit ich weiss wird dieses System auch bisher in keinem der bekannten Spiele verwendet. Ein Pasch bedeutet ein Würfelergebnis von Null. Sorry, das hab ich in der Beschreibung völlig vergessen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Was den zweiten Würfel betrifft wird er im Grunde für die Probe nicht gebraucht. Er erfüllt bei uns jedoch eine besondere Rolle, die mit dem bespielten Setting zu tun hat. Die Charaktere sind quasi "Begabte" die ihre magischen Kräfte aus einem fremden Wesen ziehen. Dieses Fremde will besitz von ihnen ergreifen, ist also quasi ihr Spiegelbild, ihre Kehrseite. Um das abzubilden gibt es einen Wert (Karma), der je nach Farbe um das Ergebnis des zweiten Würfels steigt oder fällt (gelungene Proben sorgen tendenziell für sinkendes Karma). Je niedriger der Wert, desto mehr übernimmt das Fremde die Kontrolle. Das ist natürlich jetzt sehr speziell. Es sind auch andere Verwendungen denkbar zB:

a) Liegt der Wert des zweiten Würfels unter der Erschwerung der Probe, erhält die verwendete Fertigkeit einen Marker. Bei einer bestimmten Anzahl an Markern steigt die Fertigkeit um einen Punkt.

b) Der Würfel ersetzt in gewisser Weise die Initative. Jedes Manöver verfügt über eine Art Abklingzeit. Um Buchhaltung zu vermeiden sind diese als Wert zwischen 1 und 5 ungegeben, wobei 5 eine schnelle Verfügbarkeit und 1 eine langsame angibt. Zeigt der Würfel nun die Abklingzeit des Manövers oder darunter, ist das Manöver wieder verfügbar.

Blechpirat:
w6-w6 wird von vielen FATE Spielen als Alternative zu 4wF angeboten, das FUDGE-Dice früher schwer zu kriegen waren.

8t88:

--- Zitat von: Officer Blechpirat am 29.11.2012 | 11:39 ---w6-w6 wird von vielen FATE Spielen als Alternative zu 4wF angeboten, das FUDGE-Dice früher schwer zu kriegen waren.

--- Ende Zitat ---
Oder man verteilt
1-2 = -
3-4 = 0
5-6 = +

Nørdmännchen:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Diese Form des +W6 / -W6 mag ich persönlich auch gerne. Ich nutze sie gemeinsam mit der Summe aller Augen. (Und verwerte so den 2. Würfel, übrigens auf einer zyklischen Skala.)
Hier ist eine veraltete Version zu finden.

ArneBab:

--- Zitat von: xergazz am 29.11.2012 | 01:49 ---Was den zweiten Würfel betrifft wird er im Grunde für die Probe nicht gebraucht. Er erfüllt bei uns jedoch eine besondere Rolle, die mit dem bespielten Setting zu tun hat. Die Charaktere sind quasi "Begabte" die ihre magischen Kräfte aus einem fremden Wesen ziehen. Dieses Fremde will besitz von ihnen ergreifen, ist also quasi ihr Spiegelbild, ihre Kehrseite. Um das abzubilden gibt es einen Wert (Karma), der je nach Farbe um das Ergebnis des zweiten Würfels steigt oder fällt (gelungene Proben sorgen tendenziell für sinkendes Karma). Je niedriger der Wert, desto mehr übernimmt das Fremde die Kontrolle. Das ist natürlich jetzt sehr speziell.
--- Ende Zitat ---
Sehr cool! (ungefähr sowas hatte ich gehofft: Das Würfelergebnis weiternutzen, schließlich wurde es schon generiert).

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