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[Film] Star Trek - Into Darkness

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Madis:
Und das großearige Atrium in der Mitte des Schiffes! Das war kollossal.
Nur komisch, dass es zum Ende immer aufgeräumter wirkte als zuvor.

LordBorsti:
Vorab: ich bin kein Star Trek Fan und hab wenig Ahnung vom Star Trek Universum.

Hab den Film gesehen und bin hin und hergerissen zwischen Begeisterung und Grauen.

Optisch ist der Film wirklich großartig (Ausnahme ist das miese 3D, Pappkulissen und Unschärfen). Über Lens Flare kann man sich streiten, mich hats nicht gestört.

Ich hatte Spaß mit den gut ausgearbeiteten Charakteren und es waren ne Menge coole Dialoge dabei.

Nicht gefallen hat mir, das die Physik in vielen Szenen arg mit den Füßen getreten wurde. War Star Trek nicht die Serie mit dem Technobabbel und Pseudorealismus?

Das Writing, die Story ist meiner Meinung unter aller sau und hat Plotlöcher wie Monde. Da hat es meine Suspension of Disbelief mindestens ein dutzend mal zersägt.

Pyromancer:

--- Zitat von: LordBorsti am 13.05.2013 | 22:59 ---War Star Trek nicht die Serie mit dem Technobabbel und Pseudorealismus?

--- Ende Zitat ---

Nö, war sie nie. Der Technobabbel war früher schon immer Abrakadabra im Weltall, Magie.

Sagittarius:
War gerade drin.
Der Film war zu allererst unterhaltsam.
Der Griff in die Star Trek Geschichte(n) sorgte für einige Aha Effekte.
Benedict Cumberbatch spielte allesamt an die Wand, auch seine Synchronstimme war klasse.
Das Fabrikgelände als Maschinenraum fand ich immmer noch nicht so pralle, wenn auch besser als der Maschinenraum der Serien.
Über Physik hat sich da wohl keiner so wirklich Gedanken gemacht. Naja, war bei der Serie ja auch nicht viel anders.
Logikfehler im Plot winkten ja schon mit nem ganzen Lattenzaun.
Ein Applaus dafür, daß nicht wieder eine neue Strahlung eingeführt wurde.
Die neue Crew wirkt auf mich stellenweise wie ein Kindergarten.
Der Humor in Form von Chekov und Scotty hätte nicht sein müssen.
3D ist ja gut und schön, aber dann bitte auch scharf (oder ist das bei allen 3D Filmen so?)
Witzig fand ich, daß die Trailer eine andere Story sugerierten



Sülman Ibn Rashid:
Gesehen. Ich habe mich im Kino nicht gelangweilt. Tolle Effekte, viel Action, die lens flairs sind mir hier zum ersten Mal aufgefallen. Waren die beim letzten auch schon drin? Checkov hat mich total genervt, war der in TOS auch so anstrengend? Spock hat mir gefallen.
Eine Nacht drüber geschlafen. Es blieb nicht viel hängen. Die Terror-Story ist zwar aktuell, aber eben auch nicht brandaktuell, da sind in den letzten zwölf Jahren schon einige Filme vorbeigekommen, die sich des Themas angenommen hatten. Mir war das Ganze zu untrekky. Ich mochte vor allem immer TNG, wegen der philosophischen Anteile. Und das da war jetzt einfach Popcorn-Kino, genauso wie alle 3D-Filme, die in der Werbung angekündigt wurden. Es geht mir viel zu viel um die Effekte und die Story tritt immer weiter in den Hintergrund. Immerhin ist mir jetzt klar geworden, wieso ich den Hobbit so gemocht habe. Da hielten sich Story und Effekte nahezu perfekt im Gleichgewicht und ich war danach noch tagelang im Hobbitfieber. Ein Star-Trek-Fieber hat sich bei mir jetzt nicht eingestellt. Der Film ist emotional an mir vorbeigerauscht.
Bereut habe ich es dennoch nicht. Gute Unterhaltung war's ja.

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