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Fantasyliteraturgeblubber War: Fröhliche DSA-Blubberlästerrunde VIII
Turgon:
--- Zitat von: Samael am 18.12.2012 | 10:06 ---
--- Zitat ---Und wer sagt, dass es bei sieben Büchern bleibt?
--- Ende Zitat ---
Martin. Und diesbezüglich glaube ich ihm auch.
--- Ende Zitat ---
Ich befürchte, er wird sich da revidieren müssen, wie zuvor schon bei vielen anderen Dingen.
Und ehrlich gesagt ist mir das auch lieber, bevor es zu einem hingeschluderten Ende kommt. Bei den vielen offenen Handlungssträngen und der Tatsache, dass eine wichtige Storyline noch gar nicht richtig angefangen hat, sehe ich nicht, wie GRRM in zwei Büchern fertig werden soll.
--- Zitat von: Samael am 18.12.2012 | 10:35 ---Es gibt aber weiterhin aber sehr fokussierte & flotte Fantasy (Abercrombie etwa!).
--- Ende Zitat ---
Jaaa!
Auch wenn mich "Red Country" ein wenig enttäuscht hat.
"The Heroes" war für mich der beste Fantasy-Roman 2011.
Oberkampf:
--- Zitat von: Bombshell am 18.12.2012 | 10:32 ---Warum muss es immer gleich eine 10-bändige Reihe mit 1000 Seiten pro Band sein? Warum werden Nachfolgeromane meist länger?
--- Ende Zitat ---
Oh ja, das sind Sachen, die ich auch hasse.
Früher, zu Moorcocks Zeiten war nach 1000 Seiten Schluss mit der gesamten Reihe :korvin:
Und heute fängt nach 1000 Seiten erst die Serie an, deren Ende oft nicht absehbar ist. Viele Fantasybücher will ich einfach nicht mehr anfangen, wenn auf so einer dicken Schwarte steht Teil 1 der Saga von Blablub...
Samael:
--- Zitat von: Turgon am 18.12.2012 | 10:39 ---Bei den vielen offenen Handlungssträngen und der Tatsache, dass eine wichtige Storyline noch gar nicht richtig angefangen hat, sehe ich nicht, wie GRRM in zwei Büchern fertig werden soll.
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Möglich wäre das schon. Es muss dann halt in jedem Kapitel was passieren (A Dance with Dragons, I am looking at you!!!!).
Crimson King:
Ein grundlegendes Problem der Fantasy ist, dass gute und unkonventionelle Fantasy-Literatur des Öfteren anderen Stilen zugeordnet wird. Von Moorcock z.B. findet man einiges unter Science Fiction. Genauso sieht es bei der Bas-Lag-Trilogie von Miéville aus. Pratchett ist Humorist, Moers, Krappweis und Pullman schreiben Jugendbücher, bei MoYan nennt man das Ganze "Phantastischer Realismus". Unter den Übriggebliebenen befinden sich fast ausschließlich stereotype Sword&Sorcery- und Epic Fantasy-Romane. Autoren wie Martin, Zelazny
Auf der anderen Seite wird diverser Schund, inbesondere Vampire Romance, in ein eigenes (Sub)Genre ausgelagert. Zwischen Fantasy, Gothic Novel und Horror sind die Grenzen allerdings fließend, wie auch zwischen Fantasy und SciFi, siehe Star Wars.
Turgon:
--- Zitat von: Samael am 19.12.2012 | 11:06 ---
--- Zitat von: Turgon ---Bei den vielen offenen Handlungssträngen und der Tatsache, dass eine wichtige Storyline noch gar nicht richtig angefangen hat, sehe ich nicht, wie GRRM in zwei Büchern fertig werden soll.
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Möglich wäre das schon. Es muss dann halt in jedem Kapitel was passieren (A Dance with Dragons, I am looking at you!!!!).
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Dann muss sich Martin aber arg ranhalten und selbst beschränken. Den Willen dazu sehe ich aber im Augenblick nicht bei ihm. Wäre schön, wenn er's schaffen würde.
--- Zitat von: Crimson King am 19.12.2012 | 13:25 ---Ein grundlegendes Problem der Fantasy ist, dass gute und unkonventionelle Fantasy-Literatur des Öfteren anderen Stilen zugeordnet wird.
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Das ist eine Auswirkung des Problems in Deutschland, dass Fantasy als ein minderwertiges Genre gesehen wird. Deswegen versuchen die Verlage, ihre Bücher aus der "Schmuddelecke" zu holen und ordnen es in ein anderes, weniger belastetes Genre ein.
--- Zitat ---Unter den Übriggebliebenen befinden sich fast ausschließlich stereotype Sword&Sorcery- und Epic Fantasy-Romane. Autoren wie Martin, Zelazny
--- Ende Zitat ---
Aber auch da bastelt man sich eigen Genres. Martin läuft zB unter der Kategorie "All Age", weil ja Fantasy ein Jugenbuchgenre ist ...
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