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Castle als gute Mystery-FATE Show
condor:
Was das Thema Sackgassen, Probenwürfe und Hinweise angeht, finde ich die Prinzipien der Gumshoe-Regeln (Lorefinder, Trail of Cthulhu etc.) sehr hilfreich. Der Grundgedanke: Es ist nicht sinnvoll, den Spieler würfeln zu lassen, ob sein Held den entscheidenden Hinweis findet, wenn die Story sonst nicht weitergeht.
Deshalb wird zum einen zwischen zentralen und nebensächlichen Hinweisen unterschieden. Die wichtigsten Hinweise findet man automatisch, wenn man eine passende Fertigkeit anwendet.
Wenn nun bei FATE der Plot grob vom SL vorbereitet ist, könnte ich mir vorstellen, dass die entscheidenden Hinweise per Assessment gefunden werden und weniger wichtige per Declaration hinzugefügt. Das wäre aber freilich eine abgespeckte Version von Praions ursprünglicher Idee.
Radulf St. Germain:
Was mir gut gefallen hat als ich mit meiner Gruppe neulich gespielt habe war das Folgende:
Nach einer Reihe von Morden an u.a. Wissenschaftlern ging es darum, ein Muster zu erkennen. Der Wissenschaftler in der Gruppe hat zuerst declared, dass er einen der Wissenschaftler von früher kennt und dann in seiner Wohnung, dass es ein Geheimversteck gibt, das er kennt wo das Opfer wichtige Unterlagen aufbewahrt hat.
Das fand ich sehr cool, weil es die Geschichte vorangebracht hat und gleichzeit den Charakter stärker in die Welt eingebunden hat.
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