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Erfolgswahrscheinlichkeiten und Kompetenzgefühl

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blut_und_glas:
Im letzten Jahr habe ich mich wieder einmal intensiv mit einem Langzeit-Regelprojekt auseinandergesetzt (die Arbeitsversion ist zu Weihnachten auf d6ideas gelandet - aber darum geht es gar nicht so sehr), und dabei bin ich auf ein altes Problem gestoßen (worden), das mich schon einmal verfolgt hat:

Wie hängen das Gefühl von (Charakter)kompetenz beim Spieler und die eigentliche Erfolgswahrscheinlichkeit einer auf einem Zufallsmechanismus basierenden Probe zusammen?

Wenn ich mich "kompetent" fühlen will, wie wahrscheinlich muss es sein eine "leichte", eine "durchschnittliche" oder auch eine "schwierige" Aktion oder Situation zu meistern? (Ist das vielleicht nebensächlich, weil andere Faktoren viel wichtiger für das Kompetenzgefühl sind?)

Ein Schritt weiter: In wie vielen Aufgabenfeldern muss ich dabei gleichzeitig "kompetent" sein können, um insgesamt von einem "kompetenten Charakter" sprechen zu können?

mfG
jdw

sindar:

--- Zitat von: blut_und_glas am 22.01.2013 | 21:55 ---Wie hängen das Gefühl von (Charakter)kompetenz beim Spieler und die eigentliche Erfolgswahrscheinlichkeit einer auf einem Zufallsmechanismus basierenden Probe zusammen?

Wenn ich mich "kompetent" fühlen will, wie wahrscheinlich muss es sein eine "leichte", eine "durchschnittliche" oder auch eine "schwierige" Aktion oder Situation zu meistern? (Ist das vielleicht nebensächlich, weil andere Faktoren viel wichtiger für das Kompetenzgefühl sind?)

--- Ende Zitat ---
Gefuehlsantwort: "leicht" 100% (allenfalls abzueglich Patzerchance, aber sowas mag ich an und fuer sich gar nicht), "durchschnittlich" was um die 80%, "schwierig" was um die 50%.

Zweite Frage: keine Ahnung.

boooh:
Erfolgswahrscheinlichkeiten: größtenteils siehe sindar
wobei je nach regelsystem abzüge wegen Stress möglich wären (wenn der Char problemlos mit wenig Zeit jedes Vorhängeschoss knacken kann aber z.b. während eines Feuergefechtes das Schloss nicht in einer Minute sondern in einer Runde Knacken muss )

Einen grundsätzlich kompetenten Char sehe ich wenn er seine Grundprofession/Klasse/Ausbildung Problemlos ausüben kann ohne zu oft versagen.
z.b. Ein Einbrecher kann Problemlos alle einfachen Schlösser ohne Probe öffnen kann aber bei sehr komplizierten Probleme bekommen.
Ein Kämpfer hat "brauchbare" Kampfwerte ohne dauern daneben zu hauen oder sein Schwert fallen zu lassen.
Ein ausgebildeter Schmied produziert brauchbare Waren ohne dauern Metall Schrott zu Produzieren aka. permanent die mindestwürfe für Standart Waren nicht schaffen zu können.

Blechpirat:
Kompetenzgefühl kommt bei mir von Vorhersagbarkeit.

Deshalb darf es nicht geben
- zu starke Spreizung des Wüfelergebnisses
- zu starke Anpassung der Probenschwierigkeit an die Fähigkeit des Chars
- Patzerregeln

WitzeClown:

--- Zitat von: Blechpirat am 30.01.2013 | 15:13 ---Kompetenzgefühl kommt bei mir von Vorhersagbarkeit.

Deshalb darf es nicht geben
- zu starke Spreizung des Wüfelergebnisses
- zu starke Anpassung der Probenschwierigkeit an die Fähigkeit des Chars
- Patzerregeln

--- Ende Zitat ---

Möchte ich so unterschreiben.

Wir reden hier ja von einem subjektiven Wahrnehmungsmaß. Also in etwa "Wie kompetent wirkt mein Charakter im Laufe der Spielsitzung auf mich als Spieler?" Meine Erfahrung ist die, dass der wichtigste Faktor dabei konsistenter Erfolg über viele Proben hinweg ist.
 

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