Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
Computer-RPG Subgenres
6:
@Metal King:
Für Dich war bei dem Spiel die Geschichte das einzig treibende, motivierende Element. Die Superbosse (Stichwort: Ultima Weapon und damit das Erlangen der stärksten Waffen im Spiel) und deren Zerstörung gehört aber für viele FF-Fans zum Spiel dazu. Es gab auch explorierende Elemente, aber die sind wirklich vernachlässigbar. Der Pokemon-Motivator ("gotta catch them all!") ist bei anderen Titeln stärker ausgebildet (z.B. Pokemon und Suikoden I - IV?). Auch gibt es stärker die Hack&Slay-Elemente betonende Spiele wie Final Fantasy Tactics oder Disgaea. Aber trotzdem wäre jeder FF-Titel ohne Superbosse zum Flop geworden.
EDIT:
Bevor wir uns zu sehr im Kreis drehen:
Dass bei allen FF-Teilen die Story ein wichtiger Motivationsgrund zum Spielen ist, sollten wir uns einig sein. Beim Rest müssen wir uns nicht einigen. Wir stimmen uns ja gegenseitig zu, dass es Hybridspiele gibt, die den Spagat geschafft haben und dass der Artikel trotzdem sehr klasse ist. :D
Crimson King:
Ich würde an der Stelle noch anmerken, dass FF VII sieben von neun Kriterien erfüllt, die der Artikel für Storyspiele definiert, aber für Grinder von sieben Kriterien nur zwei zum Teil (respawnende Gegner, keine Open World). Entweder muss an den Kriterien was geändert werden, oder FF VII hat an der Stelle etwas falsch gemacht, was von den Spielern entweder ignoriert oder trotz der Inkonsistenz akzeptiert wurde.
Etwas, das der Artikel auch nicht sauber rüber bringt, ist, dass er sich auf Unterarten so genannter Action RPGs fokussiert. JRPGs oder taktische RPGs werden davon nur bedingt betroffen. In den Kommentaren erklärt der Autor auch noch mal, dass er Hybride als absolut machbar ansieht, man aber beim Entwurd von Hybriden aufpassen muss, um nicht in die Dysfunktionalität abzurutschen.
--- Zitat von: Jordane Thiboust ---Actually Ni No Kuni is a strongly narrative RPG, but even more as you say it is a JRPG. They are a specific genre altogether, but actually so specific that no one ever mistake them for something else. Thus why we call them "JRPG" and not just RPG, what I wanted to focus on here are the three main RPG genre that are most often unclear to people especially when they are somehow all flagged as "Action RPG". As for mixing experience, as I say you can do it, but you have to ensure that you are doing it for the right reason and that you know exactly what you will gain or lose by doing so. Most of the time you will end up noticing that you are simply diluting your main experience by doing so, but again, this is not an hard rule, simply a guideline.
--- Ende Zitat ---
Teylen:
Ich habe von den Final Fantasy Spielen lediglich Final Fantasy XIII gespielt.
Meiner persönlichen Meinung nach ist es der Einteilung entsprechend ein Dungeon Crawler mit Geschichts-Einschüben.
Die meiste Zeit über läuft man durch Schlauch förmige Level und besiegt immerwieder respawnende Gegner.
Man muss sie besiegen, respektive grinden, um genügend Material für nette Waffen zusammen zu bekommen oder für Steigerungen. Das heißt ich habe eigentlich nur die Story gespielt, musste aber an einer Stelle geschätzte 4 oder 8 Stunden im Kreis laufen und respawnende Gegner verdreschen um auf ein nötiges Niveau hoch zu kommen. (Der Aspekt taucht in fast allen JRPGs auf an die ich mich zurück erinnere)
Was Final Fantasy XIII betrifft hat man in den Cut-Sequencen nichts zu sagen.
Auch wenden die Charaktere nicht zwingend ihre Fähigkeiten an. Was u.U. daran liegt das man selbst entscheidet welche der Rollen seine Charaktere nun einnehmen. Hatte der Vorgänger dort nicht sogar noch ein Berufssystem?
Der Grind-Faktor nach der Story-Line [um Waffen zu bauen, Fähigkeiten zu maxen und Boni abzustauben] ist ebenso umfangreicher, wenn nicht noch umfangreicher als die Geschichte. Man kann es ignorieren. Aber es ist da. Nun und es gibt ne Menge die ihre Charaktere jenseits von gut und böse grinden damit sie den komischen Kaktus plätten können, die Mammuts fällen [und andere fiese, riesen Viecher].
Hinzukommt das die Lokation in die Geschichte eingebaut ist, aber es selten um "Dieser Fleck ist von Monstern befallen / flüchte daraus" hinaus geht. Das heißt die Map-Designs an sich erzählen eher keine Geschichte (iirc).
Ich wäre geneigt zu behaupten das Final Fantasy ein ziemlich klarer Dungeon-Crawler ist der sich über lange Cutsequencen mit einer (leicht/schwer) verqueren Story als narrative tarnt. ^^;
Ansonsten kann man ja auch bei Diablo aufhören wenn man den letzten Boss gekillt hat, Story fertig, wieso noch ein paar mal runter laufen? ^^;
6:
Der Autor selber hat ja hinterher eine klare Aufteilung gemacht: Sein Artikel betrifft nur Actionrollenspiele. JRPGs sind aussen vor.
Von daher bleiben wir am Besten bei den Actionrollenspielen. :)
Crimson King:
Dass es FF-Spiele gibt, bei denen man teilweise ein paar Stunden mit Leveln verbringt, bevor man weiter kommt, ist mir auch schon zu Ohren gekommen. Das ist allerdings kein Kriterium dafür, ob das Spiel nun ein Story-RPG oder ein H&S-RPG ist. Wenn man stundenlang levelt, weil man es muss, um die Story weiter zu entwickeln, ist es ein Story-RPG mit einem Designfehler. JRPGs können aber durchaus anderen Kriterien unterworfen sein, wie der Autor ja selbst gesagt hat.
Schlauchlevel sind ebenfalls kein Kriterium für H&S. Sie sind lediglich ein Kriterium gegen Sandboxing.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln