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Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?

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Schwertwal:
Und vor allem: Spiele keine Paizo-APs, denn eben die spielen der PF-Charakteristik (natürlich!) in die Hände. Aber gerade hier ist es wohl weniger kompliziert, das System einfach zu wechseln, als an dem ganzen Design rumzudoktorn.

Aber das ist natürlich Ansichtssache

Lasercleric:

--- Zitat von: Gorilla am 29.01.2013 | 04:24 ---Da ich schlecht geschlafen habe, stehe ich jetzt einfach mal ne Stunde früher auf als geplant und bringe den letzten Gedanken von heute Nacht mal ins Netz:
PF nervt mich und ich verstehe endlich auch warum:

Paizo hat uns mit PF den genau gleichen alten 3.5 Quatsch in neuen Schläuchen verkauft und es dabei geschafft, mir das Ganze über Jahre hinweg als eine Möglichkeit zu verkaufen, doch irgendwie 'richtiges' Rollenspiel mit DnD 3.x betreiben zu können.
Allerdings ist jeder neue Regelband für mich ein weitere Schritt in die Steinzeit des Rollenspiels und ich stelle mir mittlerweile ernsthaft die Frage, ob es nicht besser wäre DSA zu spielen... O_o

PF war für mich nach einem Umzug der Wiedereinstieg ins Hobby in ner neuen Stadt und ich bin mittlerweile von dem stundenlangen Brettspielblödsinn, der sich RP schimpft und mit dem man einen Eyebulletsharklord niederwürfelt, mehr und mehr angeödet.
Dabei ist es um Golarion wirklich schade; die Welt ist ganz gut. Aber stundenlanges langweiliges Würfel und die Verwaltung von zig unterschiedlichen Ressourcen... oh man, boring bullshit at its best.
Dabei sind die anderen Spieler und der DM wirklich ok und das RP funktioniert auch ganz gut, aber sobald ne Battlemap aufgezeichnet wird, ist für mich der Spaß vorbei.

Stimmt mir zu. Verdammt mich für meine Blasphemie. Helft mir, die Dinge wieder 'richtig' (also pro-DnD) zu sehen.
Ich bin gespannt.

--- Ende Zitat ---

Ich stimme Dir zu - nur dass ich es persönlich um Golarion überhaupt nicht schade finde. Die gleiche Erfahrung habe ich zum Ende meiner Pathfinder-Shackled-City Kampagne ebenso gemacht, allerdings hatte es auch sein Positives: seit dem gefällt mir sogar 4e :D

Tu Dir also einen Gefallen und stell' das Pathfinder-Zeug bei ebay rein, so lange es noch was wert ist.  Löse Dich von den Ketten der 3.5-Nekromanten und probier' endlich was Neues aus >;D

Luxferre:

--- Zitat von: Arldwulf am 29.01.2013 | 14:28 ---Aber gut: "Spiel 4E!" hilft Gorilla ja genausowenig wie "Spiel Fate!" oder "Spiel HARP!"

--- Ende Zitat ---

Nur fürs Protokoll: Bullshit! Ich habe pro HARP Argumente aufgefahren, weil ich die gleichen Probleme hatte. Das abzusprechen ist schlicht falsch. Auch FATE und 4E wurden zur Genüge argumentativ untermauert. Tu also nicht so, als sei das nicht passiert...

Arkam:
Hallo zusammen,

ich habe auch was fürs Protokoll. In Gorillas Runde ist Pathfinder der kleinste gemeinsame Nenner. Ein alternatives System ist also keine Alternative und sei es noch so gut untermauert.

Pathfinder gehört für mich zu den Studien Rollenspielen. Also den Rollenspielen wo verschiedene Faktoren ineinander greifen und man deshalb nicht so einfach auf einen Teil der Regeln verzichten kann.
Wenn man also eigentlich anders spielen möchte aber aufgrund der Runden Struktur auf das System festgelegt ist würde ich folgende Hinweise beachten.
Man sollte sich auf die Grundregeln + maximal noch den Advanced Player Guide beschränken.
Entscheide dich ob du die Zeit für ein Regelstudium aufwenden kannst. Wenn das nicht der Fall ist nutze die Spieler die sich mit dem System schon sehr gut auskennen bei deiner Charakterplanung. Habt ihr ein solches wandelndes Regelwerk nicht in der Runde nutze dieses oder ein spezialisiertes Pathfinder Forum zur Charakterplanung.
Wenn es etwas kosten darf würde ich es mit Hero Lab versuchen. Ist wenigstens in meiner Runde recht beliebt.
Manchmal, wenn die Mitspieler auch keine Pathfinder Spezialisten sind, lohnt es sich für die Runde eigene Nebenbedingungen fest zu legen. Gerade was die Notwendigkeit eines hohen Perception Werts, magischer oder spezieller Waffen und der notwendigen Ausrüstung angeht hat das System doch einige Stellschrauben. Aber auch die Notwendigkeit Charakter zu optimieren kann man reduzieren. Etwas Planung wird meiner Ansicht nach immer notwendig sein.

Gruß Jochen

Arldwulf:

--- Zitat ---MEINE ROLLE IST KRIEGER MIT AXT UND CLEAVE UND +14 AUF ANGRIFF
--- Ende Zitat ---

Ich denke man sieht sehr schön wo das Problem ist wenn man diese Rolle mit anderen Rollen vergleicht, z.B. : ich bin der noble Beschützer von Shandra der Magierin und pass auf sie auf. Oder: ich bin ein dreckiger Halunke, mit allen Tricks vertraut, undurchschaubar und skrupellos.

Alle drei Rollen könnten im Kampf wichtig sein und die Handlungen des Charakters beeinflussen. Aber nur die letzten beiden transportieren Informationen überden Charakter. Das sorgt im Fall der von dir genannten Rolle dafür das es zwei Charaktere gibt. Einmal Max den Axtkämpfer mit Attacke +14. Und einmal Max den besten Freund von Paul dem Magier der die Sklavenkinder aus der Hohle des Schreckens geholt hat.

Je enger man solche Rollen verschmelzen kann umso weniger werden Kämpfe zu einem Minispiel ohne Zusammenhang mit der Story. Aber dafür muss man eben an die Kämpfe ran, und muss Rollenspiel im Kampf aktiv unterstützen.

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