Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?
kalgani:
für mich ist PF übrigens RN - für jeden scheiß gibt es eine Regel und unfair (wie bei RB) sind diese nicht.
Jed Clayton:
--- Zitat von: Xemides am 29.01.2013 | 05:02 ---Spiel Runequest 6 ;D
--- Ende Zitat ---
Yes, sir! :D
Damit kannst du nichts falsch machen.
Rhylthar:
Um mal auf Falkes Post einzugehen, allerdings auf 3.5 bezogen:
Das Problem ist nicht das System an sich, sondern es ist das "falsche" System für die Spielgruppe.
D&D 3.5 "verlangt" quasi, dass sich auch die Spieler mit dem Regelwerk befassen. Wenn sie dies nämlich tun, fällt ein Haufen Arbeit weg.
Dann werden nämlich Charakterbau, Eigenschaften von Zaubern, Anwendbarkeit von Zaubern, etc. recht flüssig, weil die Spieler schon über das notwendige Wissen verfügen.
Der Zeitaufwand für den SL beschränkt sich dann auf die Vorbereitung des Abenteuers. Und niemand braucht so eine Battlemap. ;D
Da ich Shackled City 3.5 selbst geleitet habe, kann ich recht gut den Vergleich ziehen.
Falke359:
--- Zitat von: Rhylthar am 13.07.2013 | 06:07 ---Um mal auf Falkes Post einzugehen, allerdings auf 3.5 bezogen:
Das Problem ist nicht das System an sich, sondern es ist das "falsche" System für die Spielgruppe.
--- Ende Zitat ---
Das mag sicherlich sein, aber wir hatten im Vorfeld schon manches ausprobiert: Einfache, regelarme D&D-ähnliche Systeme wie Dungeon Slayer waren schon nach relativ kurzer Zeit ausgelutscht, weil die Charaktere sowie der Weltenbau zu oberflächlich und austauschbar wurden (insbesondere nachdem sie selbst angefangen hatten, Abenteuer zu leiten).
FATE bot im Anschluss daran viele neue Möglichkeiten und schöne Spielergebnisse, wurde aber durch die hohe spielerische Beteiligung und die Offenheit der Regeln irgendwann zu chaotisch, worunter auf Dauer die Story litt.
In dem Sinne schien Pathfinder perfekt zu sein, ihnen als Kontrast ein klassisches, ausgefeiltes, simulationistisches Rollenspiel vorzustellen und selbiges mit einer längeren Kampagne zu verknüpfen.
Ich habe nur unterschätzt, wie unnötig und umständlich vieles im Nachhinein erscheint. Komlex und kompliziert sind dann doch nicht das Gleiche.
--- Zitat ---D&D 3.5 "verlangt" quasi, dass sich auch die Spieler mit dem Regelwerk befassen. Wenn sie dies nämlich tun, fällt ein Haufen Arbeit weg.
--- Ende Zitat ---
Das mag sein, aber wenn ich an meine Erinnerungen an Shackled City 3.5 mit einer erfahrenen Gruppe denke mit Spielern, die alle mit dem Regelwerk vertraut waren, war da auch immens viel Nachschlagerei im Spiel (allerdings nicht bezüglich des Charakterbaus, das stimmt). Und zu leiten auf Dauer die Hölle.
Ich seh halt inzwischen nicht mehr ein, wieso ich einen dermaßen hohen Vorbereitungsaufwand leisten soll (geschweige denn, dass ich die Zeit dazu hätte) und bedaure, das System nicht ohne diesen Aufwand bespielen zu können.
Slayn:
@Falke359:
Ganz kann ich dir nicht folgen. besteht nicht die Kunst darin, über Bord zu werfen was stört und sich auch mal einschränken zu können? Wenn z.B. Kampfmaneuver ein größerer Stöhrfaktor werden, da immer nachgeschlagen werden muss, kommen sie halt raus, dann sollte aber auch niemand auf die Idee kommen jetzt unbedingt eine Kampfmaneuversau mit Stangenwaffe zu spielen.
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