Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?
Falke359:
--- Zitat von: Slayn am 13.07.2013 | 11:22 ---@Falke359:
Ganz kann ich dir nicht folgen. besteht nicht die Kunst darin, über Bord zu werfen was stört und sich auch mal einschränken zu können? Wenn z.B. Kampfmaneuver ein größerer Stöhrfaktor werden, da immer nachgeschlagen werden muss, kommen sie halt raus, dann sollte aber auch niemand auf die Idee kommen jetzt unbedingt eine Kampfmaneuversau mit Stangenwaffe zu spielen.
--- Ende Zitat ---
Bei Kampfmanövern sind wir ja noch gar nicht, ich rede, wie gesagt, vom Nachschlagen von Waffenpreisen, Zaubern, vom Kartenzeichnen, Gegnerstats erstellen bzw. Nachschlagen, Herauskopieren, den Überblick zu behalten über mehrere verschiedene Gegner gleichzeitig mit all ihren Werten während eines Kampfes usw.
Zugegeben liegt vieles daran an der Kampagne selbst.
Aber es sind nicht nur Regelfragen, sondern die Werte, die das System einen zu verwalten zwingt:
Initiativefolge, Trefferpunkte aller Gegner, andauernde Zauber, temporäre und dauerhafte Boni durch Ausrüstung usw.
Alleine wenn jemand (zumindest in 3.5) auf die Idee kommt, ab einem gewissen Level "dispel magic" auf einen mit magischen Gegenständen behängten und von Zaubern gebufften Character zu sprechen, müsste doch der letzte merken, wie "böse" das System zu seinen Spielern ist. >;D
Wie Slayn sagt, bedarf es einer Kunst, sich das System erst so anzupassen, damit man damit spielen kann.
Aber wenn ich alles rausnehme, was nachgeschlagen werden muss, kann ich gleich das System wechseln :D
(was an und für sich eine gute Idee wäre, aber nach der langen Phase der Charaktererschaffung auch wieder blöd käme).
Greifenklaue:
Hmm, es ist natürlich durchaus so, wenn man x Jahre DnD 3.x und nun PF spielt, geht es einem leicht von der Hand.
Zur Vorbereitung lese ich das Kaufabenteuer und schlag exotischere Zauber nach.
Im Spiel habe ich als Spielleiter (in beiden Runden) immer min. einen Spieler dabei, der auch ein excelenten Regelwissen besitzt und der ggf. schnell was nachguckt, wenn etwas ungewöhnliches getan wird, wenn ich Spieler bin, machr ich das ggf. auch selbst.
Andererseits finde ich auch, dass man aus Dungeonslayer sehr, sehr viel rausholen kann. Klar, würde jede Runde aus Tür auftreten und Initative bestehen, wäre es langweilig, aber zum Glück bietet DS deutlich mehr.
PS.: Pathfiinder würde ich nicht als simulatorisches Spiel sehen.
Slayn:
--- Zitat von: Greifenklaue am 13.07.2013 | 12:12 ---PS.: Pathfiinder würde ich nicht als simulatorisches Spiel sehen.
--- Ende Zitat ---
Aber es ist eine nette Illusion der anscheinend viele Spieler unterliegen. Nur weil es "komplizierte" Regeln gibt und für nahezu jeder Situation eine handhabe, simuliert es nur nichts, da stimme ich dir zu.
Falke359:
Stellt sich natürlich die Frage, wieso PF nicht bzw. welches Spiel besonders simulationistisch ist.
Aber das gehört nicht zum Thema.
An meiner Hauptkritik, dass PF unnötig kompliziert ist, habe ich bisher aber nicht wirklich Gegenstimmen gehört. Wenn ich keinen Mehrwert durch höhere Komplexität erhalte, fällt es mir persönlich schwer zu akzeptieren, warum ich die Mehrarbeit leisten soll. Und ihr sprecht hier eigentlich mit einem D&D-Fanboy, der alle Einzeländerungen, die Pathfinder vorgenommen hat, positiv sieht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Aber ich bin im Moment, wie gesagt, auch schwer von Dungeon World geprägt und schlichtweg erstaunt, wie viel leichter man viele Probleme angehen kann, ohne dabei etwas durch zu viel Vereinfachung zu verlieren (wie es z.B. bei Dungeon Slayer der Fall ist) oder ohne dass man zu sehr auf die Meta-Ebene gehen muss (wie z.B. bei FATE).
Aber auch das ist eigentlich off-topic.
Praion:
--- Zitat von: Falke359 am 13.07.2013 | 20:40 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Aber ich bin im Moment, wie gesagt, auch schwer von Dungeon World geprägt und schlichtweg erstaunt, wie viel leichter man viele Probleme angehen kann, ohne dabei etwas durch zu viel Vereinfachung zu verlieren (wie es z.B. bei Dungeon Slayer der Fall ist) oder ohne dass man zu sehr auf die Meta-Ebene gehen muss (wie z.B. bei FATE).
Aber auch das ist eigentlich off-topic.
--- Ende Zitat ---
Allerdings sehr sehr wahr...
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