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(Haus)regeln zur Abhandlung von Fertigkeitswürfen in (großen) Gruppen

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blut_und_glas:
Bei "gemeinschaftlichen" Aktivitäten, bei denen es auch nur auf ein kollektives Ergebnis ankommt, ist über Aid Another ja eigentlich schon alles ausreichend abgedeckt. Ein Wurf mit entsprechendem Bonus (bei niedrigen Werten der Helfer entsprechend anteilig berechnet - wenn ich deren Hilfestellung nicht einzeln auswürfeln möchte) und damit hat sich die Sache.

Was aber, wenn mich die individuellen Ergebnisse einer großen Anzahl an Charakteren interessieren? Wie viele von meinen 200 Pilgerschützlingen schaffen es denn beispielsweise, durch den reißenden Strom zu schwimmen, ohne unterzugehen? (Und welchen Einfluß haben die von mir ergriffenen Maßnahmen darauf?)

Und ja, ich will es möglichst genau wissen, dabei aber gleichzeitig nicht für jeden einzeln würfeln müssen, und es eigentlich auch nicht auf den Wurf eines Führers reduzieren (da mich tatsächlich die Einzel- und Eigenleistungen interessieren).

Hat jemand Hinweise (auf (semi)offizielle Quellen) oder Vorschläge? :)

mfG
jdw

Selganor [n/a]:
Warum bei 200 Leuten nicht einfach mit der Statistik arbeiten?

Fuer jeden der 20 Ergebnisse eines d20 finden sich bei 200 Leuten je 10 Leute die diese Zahl wuerfeln.
Wenn der Wurf damit es klappt eine 8+ sein musste dann haben es 130 geschafft (8+) und 70 nicht (1-7)

Irgendwelche Boni sind ja im noetigen Wurf (durch Bonus des Wurfs bzw. Reduzierung der DC) ja schon vermerkt.

Schwertwal:
Wenn alle den gleichen Bonus haben: Erwartungswert nehmen.

Wenn Dir das zu langweilig ist, gibt es sicher Apps oder Programme (Excel), die Dir beliebige Mengen an Würfen simulieren.

Sonst: siehe Selganor

blut_und_glas:

--- Zitat von: Selganor am  9.03.2013 | 18:30 ---Warum bei 200 Leuten nicht einfach mit der Statistik arbeiten?

--- Ende Zitat ---

Das funktioniert für einzelne (einmalige) Ereignisse natürlich gut, beginnt aber in der Wiederholung/Verkettung zu knirschen.

Um bei den Pilgern als Beispiel zu bleiben:

Wenn ich ob Gleichverteilung also nach der Flußüberquerung 40 Tote habe (mit angenommenen +0 DC 5 nicht geschafft und jämerlich ertrunken), 50 exhausted (DC 10 nicht geschafft), 50 fatigued (keine DC 15) und 60 putzmunter sind (Damage haben wir einmal bei Seite geschoben), und mit dieser übrigen Truppe dann in das nächste Hindernis/die nächste Aufgabe stolpere, dann wird es zunehmend unübersichtlicher (effektiv zersplittere ich die zunächst homogene Gruppe immer stärker in sich unterscheidende Kleingruppen, die einzeln verwaltet werden müssen).

(Die offensichtliche Abhilfe ist natürlich die Arbeit mit "festen" Teilgruppen, denen stets das gleiche Schicksal widerfährt (für das sie sogar einen Würfel spendiert bekommen könnten, so lange es nicht zu viele werden). Aber dabei hakt für mich erst einmal "gefühlsmäßig" auch etwas.)

Dazu kommt, dass dieses "statistische Vorgehen" ob seiner Natur vollständig berechnenbar ist - ich weiß schon vorher, dass es eben exakt 40 meiner Schäfchen nicht über den Fluß schaffen werden und wenn ich es irgendwie hinbekomme, ihnen allen einen +1 Bonus zu geben, dann werden exakt 10 mehr auf der anderen Seite ankommen...

mfG
jdw

Selganor [n/a]:
Wenn du es "realistisch" willst (also keine Erwartungswerte oder "Gruppenwuerfe") dann wirst du um Einzelwuerfe wohl doch nicht rumkommen.

Im Schlimmsten Fall musst du da wohl was programmieren.

Vielleicht hilft ja http://anydice.com dabei etwas

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