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Hochliteratur vs. Fantasy

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La Cipolla:
Wozu definieren, wenn sich alle intuitiv einig sind?

Wir sind ja hier nicht in der Uni (zum Glück).

Crimson King:
Ich denke ernsthaft, dass ein präzises Verständnis davon, was Literatur zu Hochliteratur oder ernster Literatur macht, einem dabei weiter hilft, zu verstehen, wieso Fantasy es schwer hat, als Hochliteratur durchzugehen oder warum es ggf. sogar sehr schwer bis unmöglich ist, ein Fantasy-Werk zu schreiben, dass die Kriterien erfüllt.

Ich bezweifle im Übrigen, dass sich nach intuitivem Verständnis alle einig sind.

La Cipolla:
Okay. Hau doch eine raus, schaden kann's denk ich nicht und es kommen bestimmt ein paar Uneinigkeiten zutage, an denen man weiterarbeiten kann (also, wer Bock drauf hat - ich bevorzuge das Thema intuitiv und finde eigentlich auch, dass es der Thread ganz gut behandelt hat).

Crimson King:
Ich kann's mal versuchen:

Trivialliteratur ist Literatur, die mindestens zwei der vier folgenden Kriterien erfüllt:
leicht verständlich geschrieben
behandelt gut zugängliche Themen wie Liebe, Rache, Familie etc.
präsentiert klare Wertebilder, moralische Fragen werden entweder garnicht gestellt oder eindeutig beantwortet
enthält keine offensichtlichen weiterführenden Interpretationsflächen

Alles andere wäre dann Hochliteratur.

Die Masse der Fantasyliteratur erfüllt alle vier Kriterien. Bei SciFi sieht das etwas anders aus.

Pyromancer:

--- Zitat von: Metal King am  3.04.2013 | 11:11 ---Ist keine Definition, sondern eine Behauptung, die zu beweisen oder zu widerlegen wäre.

--- Ende Zitat ---

Wenn man eine Definition beweisen oder widerlegen könnte, dann bräuchte man sie nicht, oder?

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