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Hochliteratur vs. Fantasy

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Feuersänger:
Hachja, Stream of Consciousness, da krieg ich auch jedesmal das kotzen. -.- Kapitelweise langweiliges Gelaber über die unwichtigsten Banalitäten.
Davor ist man wenigstens in der Fantasy einigermaßen sicher.

Gorilla:
Danke. Jetzt weiß ich wieder, was ich wollte: mich durch die nächsten 30-40 Seiten Ulisses quälen, damit ich vielleicht doch damit durchkomme, bevor ich 40 bin (lang hab ich nimmer  :o ).

Slayn:
Lieber Ulysses als Finnegans Wake, kann ich dazu nur sagen.

La Cipolla:
Ich find gerade Ulysses auch schrecklich, aber man muss zur Verteidigung entsprechender Sachen sagen, dass sie auch nicht zum "einfach lesen" gemacht wurden. Die mit dem durchschnittlichen Fantasy-Roman zu vergleichen, finde ich etwas ... unpassend. Das ist in etwa wie "mit dem Auto zu nem Kumpel fahren ist besser als ein Spaziergang" - hat beides seine Vorteile, wenn man Bock drauf hat. Wenn nicht, dann nicht. ;) Aus dem Grund find ich es aber auch absurd, zu sagen, "Hochliteratur" wäre irgendwie besser.

condor:
Stream of consciousness würde ich als literarisches One-Trick-Pony sehen (etwa wie einen Roman in der 2. Person oder umgekehrter Chronologie) - Wenn man es als erster macht und es gut macht, dann ist es evtl. große Literatur. Aber danach geht es stark in die Richtung Effekt um des Effektes willen und der Leser ist zurecht genervt.

In jedem Fall kommen die allermeisten der ganz großen literarischen Werke mit einfacher, klassischer Erzähltechnik aus - das ist also bestimmt nicht der Unterschied zu Fantasy oder anderer Unterhaltungsliteratur.

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