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[Santa Muerte] (Arbeitstitel) - Catholicsploitation
ianinsane:
Naja, stimmt, die Nonnen passen nicht ganz. Wobei...eigentlich ja doch. Sozusagen als Phantasiegebilde von zwei Nonnen in ihrer Zelle, die sich ganz einfach noch nicht ganz angekleidet haben, eine rauchen und dabei überhaupt nichts unkeusches tun... Die unkeuschen Gedanken und die phallischen Assoziationen sind nur die unseren. >;D
Und ja, Vampirjägersöldner und dergleichen könnten durchaus dabei sein. Nur vielleicht eher in Gestalt obskurer vatikanischer Kongregationen.
ausstechform:
Wie Zentral wird das Thema des sexuellen Missbrauchs werden?
La Cipolla:
Klingt interessant. ;D
Zu den Regeln:
Schon mal an ein Kruzifix als Regelmechanismus gedacht? Beispiel: Das Kreuz liegt drehbar auf dem Tisch; der Spieler, zu dem es zeigt, hat besonders viel Glück, der Spieler auf der entgegengesetzten Seite des Tischs hat besonders viel Pech. Jedes Mal, nachdem das Kreuz den Ausgang einer Situation beeinflusst hat, muss es der "Beeinflusste" in eine beliebige Richtung drehen.
Die Heiligenkarten sind natürlich auch cool. Guck dir mal die ganzen Gadgets an, die die Gläubigen in Mexiko benutzen, von Mini-Schreinen bis zu Armbändern ist ja echt alles dabei, da findet man bestimmt noch die eine oder andere Idee. :) Vielleicht kann man auch einfach einen Pool an solchen Accessoires sammeln und ihn als eine Art Gummipunkte benutzen, die rumgereicht werden (oder jeder hat eins, das er ausgeben und durch Gebete etc. zurückbekommen kann).
Die Heiligen würden sich natürlich auch großartig als Aspekt der Charaktergenerierung eignen, bspw. in der Form, dass gewisse Fähigkeiten oder übernatürliche Sachen an den Heiligen gekoppelt sind.
Zum Setting:
Ich würde noch etwas genauer über die Gegner kontemplieren, vor allem was den Gegnertypen im Zentrum angeht. Cthulhu, hm, fände ich etwas willkürlich. Die übliche, naheliegende Variante wären natürlich Zombies, Dämonen, Vampire etc., aber das wäre auch schon wieder etwas zu abgehalftert. Wie sieht es mit Menschen aus, mit Ungläubigen, weltlichen Kirchengegnern (Geschäftsmännern, Mafiosis), heidnischen Kulten (Mexiko bietet da einiges) und Satanisten? Fänd ich cool, eventuell mit einem gelegentlichen übernatülichen Twist.
Ich hab immer so ein bisschen diese Mexiko-Trilogie von Robert Rodriguez vor Augen. ;D
--- Zitat ---Mit dabei ist eine ordentliche Dosis Sex & Violence, die für den Exploitation-Twist sorgt.
Sex nicht im offensiven Sinne von Nonnen in kurzer Tracht, die darunter Strapse tragen, sondern eher komisch verdreht, in der Weise, wie der Gedanke an Keuschheit immer gleich auch Fantasien des Gegenteils hervorruft (Prinzip der verbotenen Früchte...), oder wie in den alten Nunsploitation-Filmen oft das Sexuelle in einem sadomasochistischen Vergnügen der Buße und Geißelung auftaucht. Zur genauen Illustration der beiden Prinzipien: Wenn ihr euch Darstellungen des Heiligen Sebastian anschaut https://www.google.de/search?client=ubuntu&channel=fs&q=st+sebastian&oe=utf-8&redir_esc=&um=1&ie=UTF-8&hl=de&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=h-1SUbSlMMqD4gSp64DADQ&biw=1024&bih=510&sei=jO1SUczYKKXx4QShnoGYBQ, sieht man z.B. wie nahe sich schwule Erotik und katholische Heiligkeit sein können. Von den ganzen grenzerotischen Madonnendarstellungen bzw. dem coolen Blutrotelippenkitsch der Devotionalien mal ganz abgesehen.
Und Violence, na klar: "I kick ass for the lord!" Und zwar mit geweihter Munition.
--- Ende Zitat ---
Hm, ich glaube der Übergang zwischen Strapsen und Ganzkörperlatex ist ziemlich fließend bzw. der fehlende Übergang eher erzwungen bzw. willkürlich. Entweder musst du es echt ganz subtil machen, so im Hintergrund (am besten gar nicht mit Worten ansprechen, sondern eher im Kopf des Spielers stattfinden lassen), oder du öffnest das Konzept etwas und lässt auch die Strapse zu. (Natürlich nur meine Meinung.)
La Cipolla:
Wenn du das veröffentlichst, machen wir übrigens ein Los Muertos Crossover.
Ich WILL diese Charaktere in meiner Unterwelt. ;D
Holothuroid:
Ich bin gespannt. Ich kann angesichts des Themenfelds als protestantentümlich Erzogener nicht wirklich etwas beitragen, aber es klingt gut.
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