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Tomb Raider

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Master Li:
Habe ich letzte Woche durchgespielt (Bruttospielzeit so 20 Stunden)

Da ich die alten Tomb Raider nicht mochte, wurde ich positiv überrascht. Das ganze Spielprinzip ist eine Mischung aus Batman (Asylum und City) und Shooter.

Im Vergleich zu den alten Teilen gibt es sehr wenig Rätsel oder Sprungeinlagen. Dafür gibt es ganz viele Szenen, die sehr gut inszeniert sind und in denen man dann zum richtigen Zeitpunkt die richtige Taste drücken muss. Dennoch hat man viel Zeit die einzelnen Gebiete abzusuchen und versteckte Belohnungen zu finden. Gegener gibt es imho deutlich mehr als früher. Was mich nicht stört, da ich auch gerne Shotter spiele.
Auch einige Rollenspielelemente gibt es. Man kann diverse Fähigkeiten frei schalten und auch die Waffen modifizieren.

Die Story ist so lala, was aber überzeugt ist die Charakterentwicklung von Lara. Erst eine unbedarfte Studentin, so entwickelt sie sich im laufe des Spiels immer mehr zur Überlebenskünstlerin. Das wurde sehr schön gemacht.

Ich würde das Spiel jedem empfehlen, der ein paar Tage übrig hat ;)

Darius der Duellant:

--- Zitat von: Master Li am 27.03.2013 | 16:00 ---Die Story ist so lala, was aber überzeugt ist die Charakterentwicklung von Lara. Erst eine unbedarfte Studentin, so entwickelt sie sich im laufe des Spiels immer mehr zur Überlebenskünstlerin. Das wurde sehr schön gemacht.


--- Ende Zitat ---

Das war meiner Meinung eher schlecht.
Der Bruch von "ich muss beinahe kotzen nachdem ich den ersten Menschen umgebracht habe" zu "ich Metzel mich durch Horden von Gegnern die ich mit special-killmoves niedermache" war zu plötzlich und unglaubwürdig.
Das Spiel an sich ist aber ein toller Shooter mit Erkundungselementen, netter Story und einer wunderschönen Grafik.

Ein echtes "Tomb Raider" ist es aber nur bedingt.

ElfenLied:
Was mir an dem Spiel gefällt ist das es zugänglicher ist als andere Teile der Serie, gerade für Neueinsteiger. Ebenso gefallen mir die realistischeren Körperproportionen (TressFX bei den Haaren ist stellenweise buggy, aber durchaus was fürs Auge).

Was den Übergang von Studentin zu Survivalexpertin angeht: spielt mal Far Cry 3. Da wird aus dem durchschnittlichen amerikanischen Partyweissbrot ohne Kampf-/Wildniserfahrung in kürzester Zeit Rambo. Lara besitzt zumindest grundlegene Kenntnisse im Umgang mit Waffen, Bergsteigen sowie diverse Überlebenskenntnisse.

Darius der Duellant:

--- Zitat von: ElfenLied am 27.03.2013 | 17:07 ---Was den Übergang von Studentin zu Survivalexpertin angeht: spielt mal Far Cry 3. Da wird aus dem durchschnittlichen amerikanischen Partyweissbrot ohne Kampf-/Wildniserfahrung in kürzester Zeit Rambo. Lara besitzt zumindest grundlegene Kenntnisse im Umgang mit Waffen, Bergsteigen sowie diverse Überlebenskenntnisse.

--- Ende Zitat ---

Naja, blos weil es noch schlechter geht, wird das abgegebene nicht gut und CryTek-Spiele sind nunmal alles, aber nicht für die erzählte Geschichte hochgelobt.
Zumal Far Cry ein Shooter ist, die Tomb Raider ingegen eigentlich nicht.

Die intendierte Geschichte einer Entwicklung ist beim neuen Tomb Raider bezogen auf das töten einfach nicht glaubwürdig, das hätte man anders/besser machen können. Die restliche Charakterentwicklung wurde ja auch deutlich besser dargestellt und wirkt nicht so aufgesetzt.
Man hätte vielleicht einfach dieses Drama um ihre erste Tötungsaktion rauskürzen sollen, dann wäre der Kontrast nicht so extrem gewesen.

Selganor [n/a]:
Wer das Spiel nicht selbst spielen sondern einfach nur mitkriegen will wie es gespielt wird dem sei das Let's Play von Wooden Potatoes empfohlen. Der haelt waehrend den Cut-Scenes auch schoen den Mund, hat Untertitel an und erklaert in "ruhigen" Phasen auch mal was zur Geschichte der Franchise.

Erstes Video (Teil 0) unter https://www.youtube.com/watch?v=Mzgw8lqaXzM

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