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Always on DRM
ElfenLied:
Bluerps:
Ich denke, das die Raubkopierer bei Always-On-DRM nur eines von mehreren Zielen sind. Damit soll auch, meiner Meinung nach, die Kontrolle über das Produkt erhöht und dem Kunden die "Gaming as a Service" Mentalität aufgezwungen werden. Sprich, man kauft kein Spiel mehr, sondern nur noch ein Nutzungsrecht, das gilt solange das Spiel angeboten wird. Wenn der Publisher nicht mehr will, dass das Spiel gespielt wird (z.B. weil ein Nachfolger erschienen ist) werden kurzerhand die Server abgestellt. Always-On vergrößert auch die Möglichkeiten Micropayments zu implementieren, und Mods zu unterdrücken, die dem Publisher aus irgendeinem Grund nicht passen.
Ich denke, solange das Spielprinzip es nicht erfordert das der Spieler online ist (also Multiplayer), hat Always-On keinerlei Vorteile für den Kunden. Ich überlege bei jedem Spiel das sowas hat zweimal, ob ich es haben will - Diablo 3 hab ich gekauft (würde ich allerdings nicht wieder tun), Simcity nicht.
Bluerps
6:
--- Zitat von: Bluerps am 8.04.2013 | 11:57 ---Ich denke, solange das Spielprinzip es nicht erfordert das der Spieler online ist (also Multiplayer), hat Always-On keinerlei Vorteile für den Kunden.
--- Ende Zitat ---
- Automatische Spielupdates.
- Spiele sind auf mehreren Rechnern mit gleichen Spielständen spielbar, da Spielstandbackup auf externen Rechner
- Möglichkeit auf soziales Netz
- Metaspiele (Die Ladder in Diablo3 z.B. usw.)
- Einfachere Hilfestellung bei zu hohem Schwierigkeitsgrad (Ein anderer Spieler kann sich als Zuschauer in Dein Spiel einklinken, um Dir Hilfestellung zu geben)
- Das Spielen könnte durch Flatrates billiger werden
- Spiele könnten hardwareunabhängig werden, wenn Dein Rechner nur noch als Terminal fungiert. (Theoretisch könnten damit Spiele sogar völlig plattformunabhängig werden)
Gerade die letzten 3 Punkte sind noch in keinem der mir bekannten Online-Singleplayer-Spiele hinterlegt. So weit ich weiss, ist der letzte Punkt zumindest bei der PS4 angedacht.
Unabhängig davon kann es sehr wohl Vorteile haben, Singleplayer-Spiele nur Online anzubieten. Nur momentan sind die Anreize nicht stark genug. Und die PR der Spielindustrie ist absolut grauselig wenn es um die Vermarktung geht.
--- Zitat ---Ich überlege bei jedem Spiel das sowas hat zweimal, ob ich es haben will - Diablo 3 hab ich gekauft (würde ich allerdings nicht wieder tun), Simcity nicht.
--- Ende Zitat ---
Da geht es mir genauso. Diablo3 würde ich auch nicht mehr kaufen. Path of Exile dagegen fand ich klasse und ich spiele es eigentlich rein im Singleplayer.
Sim City ist meiner Meinung nach komplett verhauen worden. Sie hatten da einiges an Potential gehabt, aber so wie es im Moment implementiert wurde, hat die Onlinefunktion keinen Mehrwert.
Jandalf:
--- Zitat von: 6 am 8.04.2013 | 12:20 ---- Automatische Spielupdates.
- Spiele sind auf mehreren Rechnern mit gleichen Spielständen spielbar, da Spielstandbackup auf externen Rechner
- Möglichkeit auf soziales Netz
- Metaspiele (Die Ladder in Diablo3 z.B. usw.)
- Einfachere Hilfestellung bei zu hohem Schwierigkeitsgrad (Ein anderer Spieler kann sich als Zuschauer in Dein Spiel einklinken, um Dir Hilfestellung zu geben)
- Das Spielen könnte durch Flatrates billiger werden
- Spiele könnten hardwareunabhängig werden, wenn Dein Rechner nur noch als Terminal fungiert. (Theoretisch könnten damit Spiele sogar völlig plattformunabhängig werden)
--- Ende Zitat ---
Ich sehe nicht wie eine dieser Funktionen es erfordert dass das Spiel den Start verweigert wenn ich nicht online bin. Oder noch schlimmer mich aus dem laufenden Spiel wirft sollte ich meine Internetverbindung kurz verlieren. Als Option finde ich das ja auch alles ganz toll, der Zwang ist der Teil der unnötig ist und stört. Warum sollte ich es mir gefallen lassen dass eine Firma sich das Recht rausnimmt mich daran zu hindern das Produkt zu benutzen für das ich sie bezahlt habe?
"Ja sorry, du hast zwar lokal alle Daten die du zum spielen brauchst, aber ohne unsere Erlaubnis darfst du nicht spielen. Und ohne Internet kannst du dir leider keine Erlaubnis holen."führt bei mir nur dazu dass ich das Produkt nicht kaufe.
Bluerps:
--- Zitat von: 6 am 8.04.2013 | 12:20 ---- Automatische Spielupdates.
- Spiele sind auf mehreren Rechnern mit gleichen Spielständen spielbar, da Spielstandbackup auf externen Rechner
- Möglichkeit auf soziales Netz
- Metaspiele (Die Ladder in Diablo3 z.B. usw.)
- Einfachere Hilfestellung bei zu hohem Schwierigkeitsgrad (Ein anderer Spieler kann sich als Zuschauer in Dein Spiel einklinken, um Dir Hilfestellung zu geben)
--- Ende Zitat ---
Keins dieser Features braucht Always-On. Es reicht, wenn das Spiel bei Bedarf (und wenn der Spieler das will) online geht, und ansonsten offline bleibt.
--- Zitat ---- Das Spielen könnte durch Flatrates billiger werden
- Spiele könnten hardwareunabhängig werden, wenn Dein Rechner nur noch als Terminal fungiert. (Theoretisch könnten damit Spiele sogar völlig plattformunabhängig werden)
--- Ende Zitat ---
Das Spielen dadurch billiger wird glaub ich erst, wenn ich es sehe. Ich denke eher das es auf ein Modell herauslaufen würde, bei dem Spielen genauso viel kostet wie heute (gemessen an den Preisen für aktuelle AAA-Spiele) oder teurer ist.
Der letzte Punkt wird irgendwann kommen, aber vermutlich als Alternative zu anderen Arten Videospiele anzubieten, und nicht als Ersatz (wobei das möglicherweise auch irgendwann mal passiert, aber das dauert dann noch länger). In den letzten Jahren hat OnLive versucht sowas umzusetzen, ohne Erfolg.
Bluerps
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